Unhaltbar. Eiskalt abgeschlossen. Schönes Tor, dieses Eigentor… „Faszinierend“, würde Mr. Spock wohl sagen, wenn er was mit Fußball oder gar Fußball-Wetten am Hut bzw. am Spitzohr hätte. Goran Rubil heißt der glückliche Eigentor-Schütze von Hajduk Split gegen Dinamo Zagreb im nicht ganz so heißen Duell der Reserve-Teams. Und wenn der Nachwuchs jetzt schon Eigentore übt, dann wird die höchste kroatische Spielklasse doch bald wieder besonders spannend. Keine Chance mehr für die Wettmafia, alle Eigentore in Zukunft so blitzsauber rausgespielt wie das Rubil-Eigentor gegen Dinamo Zagreb. Dann klappt’s auch mit den Fußball-Wetten – denn die Spieler wetten jetzt wieder selber…
Kroatien: Hajduk Split vs. Dinamo Zagreb 1:2
Goran Rubil: Eigentor mit Anlauf
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23. März 2010 | Kick,News | Kommentare deaktiviert für Lionel Messi: Hattrick gegen Saragossa (Messi-Hattrick-Video)
Nein, das ist keine Messi-Tore-Compilation in diesem Video, das sind die ersten drei Tore des FC Barcelona gegen Real Saragossa. Das schönste Tor von Lionel Messi bei seinem Hattrick gegen Saragossa, dem insgesamt dritten Hattrick der Saison für den kleinen Argentinier mit dem großen Fußballer-Herzen, ist wohl das zweite, das Messi-Tor mit dem maradonamäßig langen Anlauf und den Gegenspielern als menschliche Slalomstangen. OOOOOOOlééééééé. Na, welcher Fußball-Statistik-Fan möchte bei diesem tollen Messi-Hattrick darauf hinweisen, dass zu einem lupenreinen Hattrick die Tore auch nicht durch die Halbzeitpause unterbrochen werden dürfen, also gefälligst alle in einer Halbzeit geschossen werden zu haben sein? Unser Bürokraten-Deutsch klinkt sich an dieser Stelle aus. Wir üben jetzt lieber Fallrückzieher mit Papierkugeln auf den Papierkorb. Sind wir nicht alle ein bisschen Messi…?
Spanien: Primera División 2009/2010, 27. Spieltag, 21.03.2010
Real Saragossa vs. FC Barcelona 2:4 (0:1)
Tore, Tore, Tore: Der dritte Messi-Hattrick der Saison
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HSV – Schalke 2:2 – ganz weit vorn unter den Highlights in Hamburg: Thomas Rincon rettet auf der Linie gegen Edu mit dem Kopf, und zwar im Tor liegend, den Ball erst an den Pfosten lenkend und dann mit dem Hinterkopf zu Frank Rost spielend. Sensationelle Rettung von Rincon gegen Schalke, Nicht-Tor des Monats und sicher in jedem Saisonrückblick wieder und immer wieder zu sehen, dieser sehr spezielle Rincon-Kopfball. Doch es wurden auch Tore geschossen, denn in der jüngeren Geschichte zählt das Duell Hamburger SV vs. FC Schalke 04 zum attraktivsten, dramatischsten und unterhaltsamsten, was die Bundesliga zu bieten hat…
Schon in der Hinrunde lieferten beide Teams beim 3:3 auf Schalke das vielleicht beste Bundesligaspiel 2009/2010, und die zweite Halbzeit ließ in Hamburg diese Dramatik und Klasse wieder aufleben. Felix Magath hatte seine Schalker sogar in der ersten Halbzeit „besser“ gesehen als den HSV, der jedoch auf den Instinkt von Torjäger Ruud van Nistelrooy zählen konnte. Das Van-Nistelrooy-Tor veredelte artistisch das profane Wort „Abstauber“ um die Attribute „sensationell“, „sehenswert“ und „weltklasse“. Piotr Trochowski hatte Manuel Neuer einen Freistoß auf die Fäuste gezimmert, und der Schalke-Keeper ließ den Ball nach vorne prallen – der Reflex des Vollblutstürmers Van the Man machte Volley das Tor im Autopilot-Modus, van Nistelrooy nahm den Ball über Hüfthöhe direkt ab und drosch ihn wie selbstverständlich in die Maschen. „Einfach phantastisch“, würden nicht nur die Ludolfs wie ein Mantra (nein, nicht Manta, Kevin) wiederholen, wenn sie sich genauso für Fußball interessierten wie für Autos…
In der zweiten Halbzeit die Schalker dann – von Felix Magath in der Kabine noch mal deutlich psychologisch frischgemacht (ja, im Kopf, Kevin, das ist im Kopf, wenn das psychologisch ist, richtig) – im Nix-mehr-zu-verlieren-Stil gegen einen HSV, der zunächst noch nicht einmal allzu sehr von Bruno Labbadia baldrianisiert wirkte. Doch die Hamburger hatten weder Schalkes eingewechselten Baumjohann auf der Rechnung noch ihren eigentlich zur Abwehr von Angriffen verpflichteten David Rozehnal. Der hielt seine rasierte Rübe unglücklich in eine ungestörte Baumjohann-Flanke, verlängerte perfekt über Joris Mathijsen auf den am langen Pfosten lauernden Kevin Kuranyi, der sein Glück kaum fassen konnte, als Frank Rost auch noch aus dem Tor stürzte. Der längste aller Dalton-Brüder benutzte seinen Kopf so, wie er seinen Kopf am liebsten benutzt: zum Toreköpfen. 1:1, dem schnell ein Elfmeter zum 1:2 für Schalke folgte, weil Schiri Stark sich auf seinen Schiedsrichter-Assistenten Robert Kempter (ja, genau, der Bruder von SMS-Kempter) verließ, der für den „Foulelfmeter“ ebenso einen Assist verdient hätte wie Baumjohann, der den Elfer schließlich wie ein Erfinder des Trocken-Flachköppers herausgeholt hatte. Ivan Rakitic war das alles egal, verwandelte den Elfmeter auch, obwohl er wiederholt werden musste. Schalke nun kurzfristig Tabellenführer der Bundesliga – für 9 Minuten…
Selten bis nie zuvor hatte eine Pitroipa-Einwechslung einen zählbaren Erfolg hinterlassen – aber diesmal landete Labbadia einen ungeahnten Treffer damit. Pitroipa entwickelte so etwas wie Torgefahr und brachte sogar einen scharfen Trochowski-Querpass im Tor unter. 2:2 – mal wieder ein Unentschieden der besseren Art in einem Topspiel, das den Namen auch wirklich verdiente.
Alle Tore und Highlights vom laut Dittsche „leistungsgerechten“ 2:2 zwischen dem HSV und Schalke kann man hier noch mal in der Zusammenfassung auf Video sehen.
02.10.2011: AKTUELLE Links zu einem kostenlosen Hamburger SV – Schalke Live Stream (8. Spieltag, Anpfiff 17.30 Uhr) findet ihr hier unter diesem Beitrag oder hier bei uns in den Kommentaren: FANartisch.de
Barrios-Tore Nummer 14 und 15 für den BVB – der Doppelpack von Lucas Barrios gegen Leverkusen ließ Dortmund das Bundesliga-Topspiel des Samstagabends deutlicher gewinnen, als es die Spielanteile und Torchancen der 1. Halbzeit hätten ahnen lassen. Hier war Leverkusen am Drücker, für den BVB rettete ein ums andere Mal ein bestens aufgelegter Roman Weidenfeller mit vollem Körpereinsatz und glänzenden Paraden, so dass die Dortmunder etwas glücklich die Null gegen die starken Gäste halten konnten. Doch im Fach „Motivation und Heißmachen“ hat Jürgen Klopp die Bestnote, Eins plus plus mit Sternchen, und so setzte der BVB-Trainer sein Team in der Pause noch mal richtig unter Dampf…
Dass die Leverkusener im zweiten Durchgang eine Kette von individuellen Fehlern produzierten, spielte vor allem Barrios und Zidan in die Karten. Dortmunds Sturm-Duo infernale strafte Bayer Leverkusen nun eiskalt ab. Als nach den beiden Barrios-Toren das Team von Jupp Heynckes immer noch nicht genug von den eigenen Fehlern hatte, schlug auch Dimitar Rangelov noch im Alleingang zu. Und zwischendurch hätte Barrios sogar fast noch das Tor des Monats erzielt, als der BVB-Welttorjäger mit dem Kampfnamen La Pantera sich einen in den letzten Zügen zuckenden Leverkusener Fehlpass an der Mittellinie panterartig krallte und den Ball zur Freude von René Adler direkt aufs Tor schickte. Der Leverkusen-Keeper rettete im Stile einer deutschen Nr. 1 und konnte das Ding gerade noch so eben über die Latte lenken…
Alle Tore und Highlights von der 3:0-Party von Borussia Dortmund gegen Leverkusen gibt es hier noch mal in der Zusammenfassung auf Video zu sehen…
Bundesliga 2009/2010, 27. Spieltag, 20.03.2010
Borussia Dortmund – Bayer Leverkusen 3:0 (0:0)
Dortmunder Signal Iduna Park, 77.000 Zuschauer
Tore:
1:0 Lucas Barrios (50. Minute, Ecke: Owomoyela)
2:0 Lucas Barrios (61., Assist: Zidan)
3:0 Dimitar Rangelov (87.)
Alle Tore und Highlights in der Zusammenfassung
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