FANartisch: Vor 100 Jahren

29. Januar 2012 | News,Vor 100 Jahren | Keine Kommentare

Video-Klassiker: Warum sich ein Balotelli-Trikot leichter als ein Balotelli-Leibchen anziehen lässt


Ein Fußballklassiker zum Schießen… Mario Balotelli kannte sich mit Trikots bereits bestens aus, als er zu Manchester City wechselte. Das neu für ihn vorgesehene Balotelli-Leibchen war vor dem Spiel dann aber etwas ganz anderes für den extravaganten Fußball-Star als das gute alte Balotelli-Trikot. Wie er das anziehen sollte? Mario Balotelli kämpft beim Leibchen-Anziehen lustlos bis halbherzig mit diesem neumodischen Ding, das noch ein paar neckische Körperöffnungen mehr hat als ein Trikot. Die größte Herausforderung: Wo muss der Kopf von Balotelli ins Leibchen und wer hilft einem Balotelli beim Anziehen? Nur äußerst widerwillig geht es in diesen Fragen voran, aber die Trainer beharren anscheinend auf dem richtigen Leibchen über dem Langarm-Shirt. So zieht Balotelli sich noch mal das andere an – bzw. versucht es. FANartisch orakelt wie eine erfahrene Kindergärtnerin: Alleine hätte er es nie geschafft…

Mario Balotelli: Ein Leibchen ist kein Trikot
Als Balotelli beim Anziehen von Leibchen geholfen werden musste…
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13. Januar 2012 | News,Vor 100 Jahren | 2 Kommentare

Frank Arnesen singt für Dänemark (Video: WM-Song / EM-Song – En for alle for en)


Einer für alle, alle für einen: Frank Arnesen singt und hat gut lachen – das kann natürlich nur aus den guten alten Danish-Dynamite-Zeiten der dänischen Nationalmannschaft aus den 90ern stammen. Ein WM-Song / EM-Song für Dänemark, da sind sie alle mit dabei und haben ihre schönsten Sweatshirts rausgekramt, die Laudrup-Brüder Michael und Brian, Morten Olsen, Flemming Povlsen, Sören Lerby und Co. En for alle, alle for en heißt der Song, den die Dänen so fröhlich und stolz singen, als wären sie im Fußball gerade Europameister und Weltmeister zusammen geworden. Auf alle Fälle kam der Sweatshirt-Weltmeister der 90er direkt aus Dänemark, keine Frage… Aber eine Frage stellt sich dann doch: Wann singt Frank Arnesen beim Hamburger SV?

Frank Arnesen singt: En for alle, alle for en
Ein Fußball-Song für Dänemark
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Fußball im 1. Weltkrieg: Deutschland vs. England, Weihnachten 1914 (Video: Fußball meets Pickelhaube)


Den Engländern ist ja nichts heilig, für eine gute Pointe verkauft man auf der Insel schon mal seine Großmutter. Die tolle Fußball-Geschichte aus dem 1. Weltkrieg, als deutsche und englische Soldaten zu Weihnachten anno 1914 im Niemandsland zwischen der Front einen nicht autorisierten Waffenstillstand aushandelten und Heiligabend einfach mal Fußball spielten gegeneinander, Deutschland – England, statt aufeinander zu schießen, ist diesen britischen Comedians hier ein paar müde Pointen und eine ganz gute wert. Der legendäre Weihnachtsfrieden aus dem I. Weltkrieg 1914 an der Westfront in Flandern als gespielter Fußball-Witz, Briten und Deutsche als Opfer zwischen den Fronten des guten Geschmacks. Dass Fritz die Pickelhaube beim Spiel auflässt und damit den Ball aufspießt beim Kopfball-Versuch, entlockt dem Tommy eher ein müdes Grinsen, entscheidet aber das Spiel. FANartisch zitiert Louis de Funes: “Hallo, ist da Pickelhaube?” – das war wenigstens noch Situationskomik…

Fußball im 1. Weltkrieg: Deutschland vs. England als Fußball-Witz
Wie aus dem Frieden zu Weihnachten 1914 eine Farce wird…
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29. Dezember 2011 | News,Vor 100 Jahren | Ein Kommentar

ZDF-Sportstudio: Uwe Seeler schießt Technik kaputt (Video-Klassiker: Uwe Seeler, Eusebio und Harry Valerien)


Wenn Uwe Seeler Technik im aktuellen Sportstudio kaputtschießt, dann ist das kein intellektuelles Statement gegen einstmals moderne Mess-Technik, sondern rohe Gewalt. Der filigrane Fußballer für die Sportstudio-Torwand war ein Uwe Seeler ohnehin nie, aber für die Messung der Schussgeschwindigkeit hatten die Sportstudio-Redakteure beim ZDF Uns Uwe einst für geradezu prädestiniert gehalten. Und es ist an Harry Valerien, diesen Fußball-Irrtum zu kommentieren wie Harry Hirsch, der rasende Reporter. Rutschen’s raus aus der Küch und kommen’s rein ins Wohnzimmer, meine Damen. “Die einzige Sache ist flach, wenn’s geht … und mittendurch! … Bittschön … Oooouh. … Können wir das noch einmal groß zeigen, wie’s ausschaut? Wie nach einem Autounfall… Ooouiwooohooo. Um Gottes willen, Uwe! Tut ihm wirklich selber leid. Geht er noch, Herr Ingenieur? Eusebio, können Sie helfen, sind Sie …? Also wir haben natürlich auch für diesen Fall vorgesorgt. Sie brauchen nicht denken, dass wir den Sieger da nicht ermitteln können. Geht er noch? … Geht er nimmer?! Mein Gott nein…” Loriot ist in Deutschland immer und überall. Auch im ZDF-Sportstudio. Und gerade, wenn Uwe Seeler schießt, auf Technik, die er eigentlich verfehlen wollte… So ist Fußball – brachiales Entertainment. Vielen Dank, Herr Ingenieur!

Neulich im Sportstudio: Uwe Seeler schießt Technik kaputt
Harry Valerien kommentiert
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10. Dezember 2011 | News,Vor 100 Jahren | Keine Kommentare

Uwe Reinders: Einwurf, Tor (Video: Reinders vs. Pfaff, Einwurftor als Eigentor, 1982/83, Werder Bremen – Bayern 1:0)


Der lange Reinders-Einwurf ins Tor des FC Bayern München mit Hilfe von Torwart Jean-Marie Pfaff (erstes Spiel im Tor der Bayern und gleich so eine Schrumme, die dem belgischen Nationalkeeper als Eigentor angerechnet werden musste, da der Einwurf von Uwe Reinders direkt ins Tor – ohne die Berührung von Pfaff – ja nicht gezählt hätte). Früher war alles … auch schon spektakulär im Fußball, wenn auch nicht exotischer und superlativiger. Gleich im ersten Spiel der Saison 1982/83 entscheidet Uwe Reinders mit dem langen weiten Einwurf, seiner Spezialität, die Bundesliga-Partie Werder Bremen vs. Bayern, das Pfaff-Eigentor bleibt das einzige Tor im Nord-Süd-Schlager, der damals noch kein Klassiker war. In Zeiten von Youtube wäre das spektakuläre Reinders-Einwurftor als Video um die Welt gegangen, die Diskussion der Fußballregeln im Falle eines direkt verwandelten Einwurfs ohne Berührung eines anderen Spielers hätte die Fußballkneipen mit noch rotgesichtigerem Leben gefüllt. In der Aufarbeitung im Video oben geht alles ganz cool, jede Hitzigkeit ist längst aus der Diskussion um das Einwurf-Tor von Uwe Reinders bzw. das außergewöhnliche Eigentor von Jean-Marie Pfaff gewichen. Jeder Fußball-Fan, der das Tor kennt, weiß auch die dazugehörige Regel aufzusagen. FANartisch meint: Was für ein Wurf!

Fußball-Klassiker: Das Reinders-Einwurf-Tor gegen Bayern
Bundesliga 1982/1983, 1. Spieltag: Werder Bremen – FC Bayern 1:0
Uwe Reinders: Weiter Einwurf, Tor gegen Jean-Marie Pfaff (Eigentor / Torwartfehler)
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