FANartisch: Vor 100 Jahren

Das Messi-Tor gegen Getafe


What a beauty! Ein All-Time-Klassiker, dieses Tor gegen Getafe, das Lionel Messi vor 10 Jahren schoss, mit 19. Geschichte. Weil dieses Messi-Tor dem Jahrhundert-Tor von Maradona so sehr ähnelte, dass sie nebeneinandergeschnitten wurden, übereinandergelegt. Und auch der Original-Kommentator des spanischen Fernsehens trug zur Legende um dieses Messi-Tor gegen Getafe bei…

Wo ist der ganze Spaß hin?


Der moderne Fußball lässt schon kaum Platz für unbeschwerte Ausgelassenheiten, da verfinstert die Ernsthaftigkeit terroristischen Wahns das Firmament von Zaster und Moneten. Nix ist mehr rosarot im Reich der Jungmillionäre. Spielerberater und Trainer und PR-Manager und Image-Experten und Interview-Coaches trainieren schon Ecken und Kanten weg, Schwachheiten und Charakter, Unbekümmertheiten und Naivitäten. Und als wäre das alles nicht schon schlimm genug, bleibt für vermeintlich spaßige Aktionen nur noch Zeit und Raum, wenn diese kalkuliert sind und den Sponsor glücklich machen und den Geldbeutel, Aubameyang lässt grüßen, und zwar maskiert bis zur Unkenntlichkeit, zur Farce. Übrig bleiben abgezockte Söldner ohne Humor. So weit die Theorie. Früher war alles besser…

Der Diego


Der Diego konnte rechts wie links, er war praktisch a Weltstar – aber mit dem Linken konnte Maradona noch ein bisschen mehr als jeder andere…

Finisher

Der Mann mit dem besten Abschluss seines Jahrgangs wird natürlich von Beruf Finisher. Was sonst? David Villa zeigte einst sehr beeindruckend, wie schnörkellos einfach und direkt so was geht, wenn man es einfach draufhat, wenn man nicht nur das Talent hat, sondern auch Instinkt und Technik mitbringt. Und zu jeder Zeit weiß, wo das Tor steht…

Hoeneß: Handy, Oktoberfest, Fliegender Teppich (Interview-Video, Sport1)

Man muss nicht gleich vom Fliegenden Teppich auf dem Oktoberfest kotzen, um Uli Hoeneß recht zu geben, was den Fußball-Zirkus in der digitalen Welt betrifft: Die Spieler, Jung-Millionäre, Söldner haben keinerlei Privatsphäre mehr. Jeder feucht-fröhliche Bordellbesuch ein Abenteuer, ein extremes Risiko wie im Fall Kevin Großkreutz, jeder normale Schritt auf dem Oktoberfest unmöglich für den FC Bayern München in Zeiten von Smartphone und Co. Von der Selfie-Orgie bis zum BILD-Leser-Reporter, alle wollen teilhaben, dokumentieren, live sein, ohne sich lebendig zu fühlen. Die Sensation lauert an jeder Ecke.

Das komplette Hoeneß-Interview von Sport1 hat viele schöne Momente, wäre früher bei FANartisch in der Reihe „Extrem offene Interviews“ zum Highlight avanciert. Früher. Früher war alles besser. Weshalb es diese Rubrik hier, „Neulich vor 100 Jahren“, auch immer noch gibt. Früher hielten wir das für eine gute Idee, vor elfeinhalb Jahren…

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