FANartisch: News

20. März 2007 | Auswärtsspiel,Le Pissoir,News,Tipp | Kommentare deaktiviert für Frühjahrsputz

Frühjahrsputz

Haben Sie schon Ihre Bude frühlingsfrisch aufgeräumt und ordentlich durchgewischt? Unser Tipp: Laden Sie sich gute Freunde ein, machen Sie den sonst leicht nervigen Frühjahrsputz zu einem unvergesslichen Happening, gerade auch für die Nachbarn. Unser Lehrvideo, leider ohne Troy McClure, zeigt Ihnen, wie stylish das aussehen könnte…

20. März 2007 | Kick,News | Kommentare deaktiviert für Bundesliga remixed #26

Bundesliga remixed #26

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 Wut machen Hand kaputt! Mario Gomez steht etwas sinnbildlich für den derzeitigen Zustand der Bundesliga da – obwohl: Man könnte bedröppelter aus der Wäsche gucken, wenn man sich aus lauter Wut über die Knieverletzung auch noch die Mittelhand beim Frust-Schlag auf den Arztkoffer bricht…
 Der Soundtrack zum Bild

Angst essen Tore auf? Warum nur wirkt die 2. Liga zurzeit gegen die
1. Fußball-Bundesliga wie ein Raubtier im Streichelzoo? Torreich, trickreich, spektakulär, dramatisch, praktisch, gut. Gut 30.000 Augsburger (!) begleiten ihren FC in die Höhle der Löwen nach München. Die Zweitliga-Konferenz am Sonntag ein Feuerwerk der Begeisterung, der Samstagnachmittag dagegen grau in grau, lustlos, farblos, müde. Die grauen Herren von Momo haben allen die Zeit geraubt, besonders den Zuschauern, Horst Frank hat allen das Lachen abgekauft. Angst essen Tore auf! Abstiegsangst. Meisterschaftsangst. Angst vor der eigenen Courage. Angst vor spielentscheidenden Fehlern. Mehr als die halbe Liga windet sich in lähmender Abstiegsangst, dann beginnt aufsteigend die gähnend-graue Mittelmäßigkeit, die nun auch den FC Bayern und den VfB Stuttgart geschluckt hat. „Oh mein Gott, wir werden ganz grau, Herr Hoeneß, tun Sie was!“ Sprach Gottmar darselbst und wurde zu Schrottmar. Grau.

Miroslav Klose steht als blassgrauer Prototyp für diese Angst-essen-Tore-auf-Bewegung, wandelt leblos wie ein Zombie durch die Strafräume, designiert und resigniert glücklos wie die Untoten in „Sean of the Dead“, obwohl oder gerade weil er bei der papageienbuntesten Gute-Laune-Truppe von der Weser … „spielt“ … ach, das war mal. Auch hier der Wurm drin im frühlingsfrischen Apfelgrün. Alles Vranjes. Was erlaube Frrrrrings? Die 2. Liga rockt, muckt auf. Warum? Weil hier alle eine Chance auf alles haben. Die halbe Liga kann aufsteigen, selbst Daumtown Kölle wittert Morgenluft, Volker Finke plant mit dem SC Freiburg zum tränenreichen tragischen Abschied längst den Durchmarsch in die Bundesliga (Ach, übrigens: Wir sind auch nicht Robin Dutt! Wir sind Finke!), „Glück Auf, Erzgebirge Aue!“ heißt es, richtig, im Erzgebirge, und auch Greuth führt, harrharr. Die andere Hälfte der Liga kann absteigen oder auch nicht, alles drin in der großen Zweitligaverlosung. Und alles drin verleiht Flüüügel! Doc FANartisch meint: Also, Patient Bundesliga: In der tristen Länderspielpause einfach mal Thomas-Doll-mäßig durchpusten – oder vielleicht lieber doch sofort an den Tropf, eine schöne Frühlingsinfusion gegen Spiel-Verkrampfung und Tor-Verstopfung…

BUCK LEBOWSKI

19. März 2007 | Auswärtsspiel,News | Kommentare deaktiviert für Fairsing!

Fairsing!

FC Liverpool – FC Barcelona. Auch ohne Fans schon ein Traumspiel, aber mit erst recht. Eine faire, respektvolle gegenseitige Verabschiedung gegnerischer Fans ist mal ein sehr erfrischender Anblick, die freundschaftlichen Wechselgesänge sind ein Lichtblick, der zeigt: So sollte es immer sein… (Trotz schlechter Tonqualität lohnt sich ein Durchhalten bis zum Schluss!)

18. März 2007 | News,Vor 100 Jahren | Kommentare deaktiviert für Wer hat’s erfunden? Die Rückennummern?

Wer hat’s erfunden? Die Rückennummern?

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Wer die Rückennummern erfunden hat, ist historisch geklärt. Aber wer hat die Kakophonie bei der Künstlernamengebung erfunden? Zecke Neuendorf…?

Die Schweizer? Nee, die sind immer noch zuständig für diese kleinen schwarzen Kräuterklumpen, Nummernkonten und Käsefondue. Die schicken Rückennummern für die Trikots wurden natürlich in England, dem Mutterland des Fußballs, erfunden, und zwar 1928. Die Idee hatte Trainer Herbert Chapman vom FC Arsenal: Sein Team kam im Hillsborough-Stadium in Sheffield erstmals mit Rückennummern auf den Trikots aus der Kabine. Der Coach erhoffte sich eine Erhöhung des Spieltempos, da sich seine Jungs nun dank der Nummern besser erkennen sollten. Die englische Profiliga war not amused und verbot den neumodischen Kram. 1933 führte die Football Association dann aber doch noch Rückennummern ein, speziell für das Pokalfinale FC Everton gegen Manchester City. Dixie Dean, einer der berühmtesten Mittelstürmer Englands, war die erste Nummer neun der Geschichte, Everton gewann 3:0. Tatsächlich wurden die Rückennummern eingeführt, um den Kommentatoren von BBC Radio die Arbeit zu erleichtern. Darüber hinaus steigerten sie den Verkauf der Stadionhefte, weil darin nun stand, wer welches Trikot trug. Namen auf den Trikots für die bessere Vergötterung der Spieler und die noch bessere Füllung der Vereinskassen gibt es in der Bundesliga seit der Saison 1995/96.

17. März 2007 | Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Einen Ahlenfelder, bitte!

Einen Ahlenfelder, bitte!

In Spiritus sanktus: Anlässlich eines Jahresabschlusshallenturniers zu Ehren der polnischen Schiedsrichtergilde gab es auch eine entsprechende Jahresabschlussparty in der Diskothek „Enklave“ in Plock. Und hoch ging es her in der Disse… Der Spaß endete nach einem Polizeieinsatz, ein Besucher musste gar schwer verletzt ins Krankenhaus gefahren werden. Die polnischen Boulevardzeitungen waren daraufhin voll von Fotos des vorausgegangenen Saufgelages der Schiedsrichter, zum Beispiel mit jenem Bild, auf dem sich die Unparteiischen in ihren smarten offiziellen Schiedsrichter-Ausgehtrainingsanzügen mit einer Spiritusflasche von 80 Prozent Alkohol in Stimmung bringen. Der Verantwortliche des zuständigen Schiedsrichterverbands aus Krakau jedenfalls wollte nachher nichts von dem Vorfall wissen. „Eine Schlägerei? Wodka? Kann gar nicht sein.“ FANartisch meint: Bei 80 Prozent wüssten wir hinterher auch von nix. Und außerdem war es Spiritus… Prost!

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