27. Februar 2010 | Auswärtsspiel,News | Ein Kommentar

1. FC Kaiserslautern: Herzblut – Der FCK-Film (Von Lautern-Fans in der Westkurve bis zur Betze-Oma, 4 Videos)


Das Lautrer Herzblut läuft jetzt im Kino: Herzblut – Der FCK-Film liefert eine Reportage zum 1. FC Kaiserslautern und seinen Fans. Die FCK-Fanszene von der Betze-Oma Lieselotte Lorenz bis zur Westkurve kommt ausführlich zu Wort, aber z.B. auch Rote Teufel wie Helmut Rasch aus der berühmten Walter-Elf, die 1951 den Meistertitel auf den Betzenberg nach Kaiserslautern holte, oder aktuelle FCK-Verantwortliche wie Stefan Kuntz, der Lautern 1991 zusammen mit Bruno Labbadia zur Meisterschaft schoss. Zum bislang letzten Mal wurde der 1. FC Kaiserslautern 1998 unter Trainer Otto Rehagel Deutscher Meister. Die Herzblut-Trailer gibt es bislang auf Video nur auf der Homepage zum FCK-Film zu sehen, aber wir haben hier ein paar Fan-Videos rausgekramt, von denen eines noch mal die Herzblut-Aktion chronologisch zusammenfasst, mit der sich die hoffnungslos abgeschlagenen Pfälzer erfolgreich gegen den Abstieg aus der 2. Bundesliga gestemmt haben. Die FCK-Fans sind durch die Hölle gegangen – und stehen nun wieder vor dem Aufstieg in die Bundesliga, das Comeback einer ganzen Region. Zumindest des Teils, der es mit dem Traditionsclub aus der Pfalz hält… Also genau zur rechten Zeit, dass ein Film für die Lautern-Fans ins Kino kommt (und im Sommer soll man „Herzblut – Der FCK-Film“ auf DVD kaufen können). Ein Interview mit den Film-Machern Marc Litz und Thomas Füßler gibt’s hier bei Der Betze brennt.

1. FC Kaiserslautern: Herzblut – Der FCK-Film
Von den Lautern-Fans in der Westkurve bis zur Betze-Oma
4 Videos

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26. Februar 2010 | Kick,News | 3 Kommentare

Derby-Highlights: Schalke – Dortmund 2:1 (Tore auf Video und mehr in der Zusammenfassung)


Das 1:0 für Borussia Dortmund per Elfmeter von Nuri Sahin machte aus einem lahmen Derby auf Schalke doch noch ein ebenso dramatisches wie hochklassiges Bundesliga-Spiel – wohlgemerkt erst in der zweiten Halbzeit. Über die erste wird hier also getrost geschwiegen… Nach der Führung für den BVB durch das eiskalte Sahin-Tor vom Punkt, der gegen Manuel Neuer auf Nummer sicher ging und den Ball gleich mal in unhaltbarer Höhe unter der Latte versenkte, musste mehr von den Schalkern kommen. Und man weiß ja, dass konditionell unter Felix Magath immer noch mehr kommen kann. Benedikt Höwedes nutzte einen scharf und in perfekter Höhe kurz hereingebrachten Freistoß per Kopf zum Ausgleich. Höwedes-Tore fallen ja gerne mal als Kopfball nach Standards ins Netz, aber die Flanke von Schmitz war auch extrem schwer zu verteidigen – was wohl letztlich der Grund war, dass die Dortmunder es gar nicht erst versuchten…

Um die richtige Dramatik ins Derby zu kriegen, musste Kevin Kuranyi allerdings erst ein bisschen nachhelfen und Mats Hummels mit einem leichten Schubser den nötigen Schwung geben, damit der beste Verteidiger des BVB direkt in seinen so wild wie blind herausstürmenden Torwart Roman Weidenfeller krachte und später angeknockt ausgewechselt werden musste. Wer die Torwart-Schule von Gerry Ehrmann in Kaiserslautern kennt, ahnt schon, dass Weidenfeller Hummels mit der Faust abgeräumt hat. Das Gesicht von Mats Hummels (Verdacht auf Kieferbruch) durfte sehr zum Kummer der Bravo-Sport-Teenies derbe angeschwollen sein – wenn Weidenfeller etwas wegfaustet, dann richtig… Die entscheidende Szene in diesem Ruhr-Derby, die Abwehr von Borussia Dortmund war fortan nicht mehr dieselbe. Sven Bender krönte diesen Eindruck der Unordnung mit seiner Vorlage für Ivan Rakitic, der sich das Tor zum 2:1-Siegtreffer nicht nehmen ließ und die Einladung vor dem Sechzehner dankend annahm. Dumm gelaufen, BVB! Schalke schaukelte das Ding nach dem schönen Rakitic-Tor nach Hause…

Für die Schalker ist der leichte Abwärtstrend in der Bundesliga vorerst gestoppt, der Champions-League-Platz zementiert; die Dortmunder spüren im Kampf um einen Europa-League-Platz nun die Bremer und Frankfurter im Nacken. Die Tore und Highlights vom Derby-Sieg des FC Schalke gegen Borussia Dortmund gibt es hier noch mal in der Zusammenfassung auf Video zu sehen.

Bundesliga 2009/2010, 24. Spieltag, 26.02.2010
FC Schalke 04 – Borussia Dortmund 2:1 (0:0)
Veltins-Arena auf Schalke, Gelsenkirchen
61.000 Zuschauer (ausverkauft)

Tore:
0:1 Nuri Sahin (47., Foulelfmeter)
1:1 Benedikt Höwedes (66., Kopfball auf Freistoß von Schmitz)
2:1 Ivan Rakitic (83., Assist: Sven Bender [BVB])

Alle Tore und Highlights in der Zusammenfassung
7 Videos

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26. Februar 2010 | News,Tipp | Ein Kommentar

BVB Dortmund vs. FC Schalke 04 Live Stream


04.02.2011: AKTUELLE Links zu einem kostenlosen BVB – Schalke Live-Stream (21. Spieltag, Anpfiff 20.30 Uhr) findet ihr hier unter diesem Beitrag oder hier bei uns in den Kommentaren: FANartisch.de


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25. Februar 2010 | Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Die Fußball-Fouls der Woche (fiese, gemeine, üble, schmutzige, böse Fouls, 3 Videos)

Die Fußball-Fouls der Woche (fiese, gemeine, üble, schmutzige, böse Fouls, 3 Videos)


Uups, böses Foul, sorry! Die Fußball-Fouls der Woche sind nicht einfach nur richtig üble, fiese, gemeine, brutale, schmutzige Fouls, sondern ziehen meist auch richtig heftige Reaktionen nach sich, von der groben Unsportlichkeit über die Rudelbildung bis hin zur Massenschlägerei. Beastie Boys – die Schiedsrichter und ihre Assistenten hatten vor allem in England und Italien alle Hände voll zu tun. Ein so schmutziges Fußball-Foul, dass es ein eigenes Video verdient, erreicht uns aus Spanien: Ein Torwart springt Amok in der Halle und sieht die Rote Karte, die eigentlich noch viel zu wenig für solch ein irres absichtliches Foul ist, bei dem die Verletzung des Gegners nicht nur billigend in Kauf genommen wird, sondern das eigentliche Ziel des brutalen Sprungs in die Beine zu sein scheint. Licht aus, Spot an! Das Compilation-Video bietet aber auch genug Beispiele richtig heftiger Fouls, Grätschen von hinten in die Beine, wo der Spieler meterweit durch die Luft fliegt. Besonders miese Grätsche mit besonders heftigen Reaktionen: das Foul an Robbie Savage, eingesprungen von Gorka Pintado (Swansea), der danach von den Derby-County-Spielern nicht nur verbal Prügel bezieht (siehe Video oben ab 0:50). Fußball von seiner schmerzhaften Seite…

Die Fußball-Fouls der Woche
(fiese, gemeine, üble, böse Fouls)
3 Videos

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24. Februar 2010 | Le Pissoir,News | Ein Kommentar

Kung-Fu-Lehmann in: Shaolin Goalkeeping (VfB Stuttgart vs. FC Barcelona, 2 Videos)


Puyol, Pfosten, Bande, Fotograf – Lehmann gegen Barcelona, Lehmann gegen alle… VfB-Torwart Jens Lehmann zeigt auf seine alten Tage, dass er nichts von seinen Martial-Arts-Skills verlernt hat, dass er geschmeidig ist wie ein buddhistischer Kung-Fu-Mönch. Erst mal wieder über die Bande, aber diesmal beglückt Lehmann in der Champions League nur einen Fotografen mit meditativen Gleichgewichtsübungen zur Dehnung der Lendenwirbelsäule. Ja, die gute alte Shaolin-Wippe des lendenlahmen Drachens. Hilft übrigens auch bei übermäßigem Harndrang. Ein Fuchs, der Jens. Aber Meditation und geistige Versenkung ist auch die Basis bei der hohen Kunst der Levitation: Lehmann demonstriert seine mentale Überlegenheit gegen Messi, der Schuss wird kraft einer brutalen Konzentration der Gedanken so platt an den Pfosten gelenkt, dass der Ball vom Keeper locker aufzunehmen ist (siehe Video unten ab 1:30). Mentale Stärke auf Boris-Becker-Niveau, dem Ball seinen Willen aufzwingen. Der Dalai Lama und Uri Geller hätten ihre wahre Freude am Torwart-Spiel des Jens Lehmann gegen Barca gehabt.

Aber es kommt noch besser. Die klassische „Brustabwehr der weisen Schildkröte“, wie man sie bestenfalls aus Martial-Arts-Filmen kannte, rettet gegen Ibrahimovic mit gleichmütiger Passivität, ehe der schwedische Weltklasse-Stürmer mit brachialer Härte den Nachschuss im Tor unterbringt (siehe Video oben ab 1:30). Scheint auch asiatische Kampftechniken zu trainieren, der Zlatan. Aber ein Jens Lehmann lässt sich nicht beirren: Was aussieht, als würde der Torhüter übermotiviert mit falschem Timing unter einer Flanke durchspringen, ist in Wahrheit eine konzertierte Aktion zur Verwirrung des Gegners, der nun gar nicht mehr anders kann, als den Mann auf der Linie anzuschießen (siehe Video oben ab 3:20). Dem Gegner sein Tempo aufzwingen – nie sah man den „Flug des Flamingo“ in größerer Perfektion. Shaolin Goalkeeping at its best. Zu guter Letzt kann Lehmann allerdings das hohe Niveau nicht mehr ganz halten (siehe Video oben ab 3:50), überrascht mit einer banalen Mischung aus Kung-Fu-Sprung und Karate-Tritt gegen Puyol, die unmotiviert ins Leere geht, in der Andeutung verharrend wie auch der versöhnliche Klapps auf den Lockenkopf. Hier hat Jens Lehmann einfach zu viel (Konflikt-)Potenzial, um es unvollendet verpuffen zu lassen. Dennoch das Fazit zum Champions-League-Duell Stuttgart vs. Barcelona: Kung-Fu-Lehmann auf den Spuren eines Oliver Kahn gegen Dortmund, faszinierendes Shaolin Goalkeeping für die ganze Familie. Da bleibt kein Auge trocken: 5 Sterne!

Champions League 2009/2010, Achtelfinale, 23.02.2010
VfB Stuttgart – FC Barcelona 1:1 (1:0)
Shaolin Goalkeeping – Torwart-Kung-Fu und mehr: Lehmann gegen Puyol, Lehmann gegen alle
2 Videos

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