Schöner scheitern


Als Kalusha Bwalya in der Kabine der Schnürsenkel riss, ahnte der sympathische Chancentod schon wenige Minuten vor dem Anpfiff, dass das heute nicht sein Spiel werden würde im harten Fight gegen Cruz Azul. Doch der Kosmopolit und Globetrotter aus Sambia – ein geradezu fanatischer Frank-Mill-Fan – wollte dennoch alles geben für seinen Club América und sich von solchen bösen Omen nicht irritieren lassen. Schließlich sollte 1995/96 seine Saison als Torjäger werden. Und bis zur Nachspielzeit lief ja alles eigentlich auch ganz flüssig…

PS: Kalusha Bwalya gilt heute als Präsident des Fußballverbandes von Sambia als eine der größten Hoffnungen der FIFA. Bestimmt kann er dereinst seine Chance auf die Nachfolge von Sepp Blatter als FIFA-Präsident nutzen – im Jahre 2023…


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