1. September 2010 | Auswärtsspiel,News | Keine Kommentare

Google Stadium View (Football Edition: Fußball-Stadion-Blick)


Zerstörungswut in Griechenland… Nein, das hier ist natürlich kein offizieller Google Stadium View, aber so sieht die Bestandsaufnahme aus, wenn man ein ramponiertes Fußball-Stadion mit all seinen Schäden zeigen will. Google Stadium View taugt zwar als gute Idee für die Fußball-Stadien dieser Welt, aber eben eher für die heile Fußballwelt. Was man hier im Video sehen kann, sind die Zerstörungen, die Panionios-„Fans“ in der griechischen Hauptstadt in ihrem eigenen Stadion angerichtet haben – weil dieses in der Europa League als Austragungsort für das „Heimspiel“ des Rivalen AEK Athen gegen Dundee United herhalten sollte. Verbrannte Erde. Rasen und Tore kaputt. Und alles nur, weil in AEKs Olympia-Stadion angeblich ein weiterer Rivale, Panathinaikos, den Rasen unbespielbar hinterlassen hat, nachdem dieser dorthin ausweichen musste. Rasen wechsel Dich. Nachdem der ursprüngliche Plan A für den Ausweich-Spielort für AEK mit dem Stadion eines weiteren Rivalen, Olympiakos, zunächst wegen der Gefahr von Ausschreitungen und Randale unter den Ultra- und Hooligan-Gruppierungen von AEK und Olympiakos in der Schublade verschwunden war und dieses nun von den eigenen „Fans“ ramponierte Panionios-Stadion als Plan B ausgepackt worden war, empfängt AEK Athen Dundee United nun wohl doch im Stadion von Olympiakos. Plan A reloaded. Sieg oder Spielabbruch. Die Panionios-„Fans“ mit der Zerstörungswut haben gewonnen. Auch das noch. Vielleicht verstehen Olympiakos-„Fans“ dieses Signal nun auch noch „richtig“… Was direkt zu der kaputten Frage führt: Wo soll man spielen, wenn man zu viele Rivalen hat?

Google Stadium View? (Football Edition)
Fußball-Stadion-Blick: Panionios-Stadium, beschädigt
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