Endlich. Das große Sitzfußball-Hooligan-Quiz von FANartisch räumt mit vielen Vorurteilen auf. Etwa dass Sitzfußball undynamisch sei. Oder ungefährlich. Oder mit der alten Mär, dass es bei einem Fußball-Quiz immer etwas zu gewinnen gibt. Sachpreise, Urlaubsreise, Blaumeise. Gibt es hier alles nicht. Unter notarieller Aufsicht gibt es hier nur den Erkenntnisgewinn, nämlich bei der Beantwortung folgender drei Fragen:
1) Was mag der Delinquent im Video oben nur dem gegnerischen Lynchmob angetan haben?
a) Er hat mit einigen Spielerfrauen geschlafen – und zwar gleich mit allen 21 aus dem Harem dieser drei tretenden Gegenspieler…
b) Sein Parfüm ist etwas zu schwer und aufdringlich…
c) Es ist David Copperfield, der das Verschwindenlassen des Balls im Strafraum bereits vor der Partie in den Medien vollmundig ankündigte und damit die Zauberer-Abwehr des Gegners ein wenig auf die Palme brachte…
d) Gar nichts – die drei zwanghaften Sitzfußball-Hasser wurden in ihrer Kindheit bereits in der Kita bei einem Gruppenspiel traumatisiert, das „Der Plumpsack geht um“ mit Sitzfußball kombinierte … und mit einem faulen Straußenei gespielt wurde.
3. Februar 2011 | News,Vor 100 Jahren | Kommentare deaktiviert für Chelsea-Transfer: Fernando Torres ohne Song (Video: Torres-Werbung vs. Torres-Song, Liverpool)
And now for something completely different: Fernando Torres wird in Liverpool nicht mehr vorbehaltlos geliebt, seit der Torres-Transfer zu Chelsea immer unschönere Details offenbart und Torres in einem Interview bei Chelsea-TV tendenziös gegen den Liverpool FC vom Leder zieht. This is not Anfield. And not very british. Dabei hatten sie Torres merseysidewärts einst den roten Teppich ausgerollt, die Reds wollten Spanisch lernen und sich fußballkulturell weiterbilden. Alles Geschichte. Und nicht mal der Fernando-Torres-Song bleibt. Zumindest nicht in Liverpool, wo er wohl umgedichtet wird und einen neuen Text bekommt, der Torres-Song. Was bleibt, ist ein fader Beigeschmack von Fußballkommerz und modernem Söldnertum in unübersichtlichem Ausmaß nach dem mit knapp 60 Millionen Euro teuersten Transfer Englands. Schulden hin, Abramovich her. Und wer den schickeren Scheich hat, gewinnt auf der Insel der Football-Glückseligkeit. Oder geht am Ende des Millionen-Spiels pleite…
Was bleibt nach dem Chelsea-Transfer?
Torres-Werbung vs. Torres-Song
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Fußball-Werbung braucht nicht unbedingt den spektakulären Fußball-Fake, um zu funktionieren. Der Ronaldo-Fake (Video 1) mit dem leicht übergewichtigen Scharfschützen, der mal eben locker aus der Hüfte schießend einen Ball im Flug trifft wie Lucky Luke beim Tontaubenschießen, suggeriert: Du kannst Trainingsrückstand haben und ein echter Partylöwe sein (wie Ronaldo z.B.), du kannst es dir gutgehen lassen und zwischen den Mahlzeiten noch ein wenig Fast-Food reinschieben und mit Cola runterspülen – die Videobearbeitung lässt dich strahlen und gut aussehen und alles treffen, was du willst… Doch es geht auch ohne künstliche Tricks. Video 2 stellt dem Fake mit Ronaldo und seinem goldenen Schuss den voll im Saft stehenden Messi gegenüber, der seinen Schuh hochhält, also wörtlich, und nicht nur eine gute Meinung über seine Fußballschuhe in die Kamera spricht. Der Messi-Schuh wird jongliert, der Meister macht das mit dem Feingefühl seiner Füße. Pur. Messi-Schuh-Jonglage ohne Fake. Oder?
Fußballwerbung, gefaket und gefühlt…
Ronaldo-Fake vs. Messi-Schuh
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Neulich in Bremen, in einem viel zu kleinen Entmüdungsbecken…
Herr Müller-Robben: Ich möchte nicht unhöflich erscheinen, aber ich wäre jetzt ganz gerne allein.
Doktor Müller-Wiese: Wer sind Sie überhaupt?
Herr Müller-Robben: Respektlos gefragt, aber mein Name ist Müller-Robben.
Doktor Müller-Wiese: Müller-Wiese, Doktor Müller-Wiese.
Herr Müller-Robben: Unangenehm.
Doktor Müller-Wiese: Sehr unangenehm.
Herr Müller-Robben: Können Sie mir sagen, warum Sie in meiner Badewanne sitzen und mich vorhin auf dem Platz so angemacht haben?
Doktor Müller-Wiese: Ich kam aus der Kabine und hatte mich auf dem Weg zum Entmüdungsbecken verlaufen. Das Bremer Weserstadion ist etwas unübersichtlich.
Ja, Kung-Fu-Wiese ist Wiederholungstäter, d.h. er wäre es auch vor dem Sportgericht des DFB, wenn er für seinen ersten Kung-Fu-Tritt überhaupt die Rote Karte gesehen hätte. Hat Tim Wiese aber erst nach seinem Tritt gegen Thomas Müller (siehe Wiese-Foul-Video) im Spiel gegen Bayern, nicht aber damals im Spiel gegen den HSV beim Kung-Fu-Tritt gegen Ivica Olic. Das Wiese-Foul wird also vermutlich ganz „normal“ abgeurteilt, Frustfoul mit voller Absicht vs. „Ich wollte den Ball spielen, bin aber ein wenig zu spät gekommen, und da war der Ball schon drei Meter weg und nur noch der Müller da“. Wer bremst, verliert, auch in der Gerry-Ehrmann-Schule. Wer zurückzieht, verletzt sich nur selbst, nur ein durchziehender Torwart ist ein guter Torwart. Und Tim Wiese war ein guter Schüler bei Gerry Ehrmann. Etwa so gut wie Karate Kid beim japanischen Hausmeister Mr. Miyagi. Aber der Vergleich hinkt. Wie ein gefoulter Spieler…
Bundesliga 2010/2011, 20. Spieltag, 29.01.2011
Werder Bremen vs. FC Bayern München 1:3
Rote Karte: Wiese-Foul gegen Müller
Kung-Fu-Wiese tritt Thomas Müller
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