Fußball in Spanien, Toledo vs. Rayo Vallecano B in der Segunda Division B, Gruppe 1: Ein später Siegtreffer bringt einen Spieler dazu, beim Torjubel den Schiedsrichter zu umarmen, um mit dem Unparteiischen ein wenig zu feiern. Völlig losgelöst von der Erde… Klingt komisch, ist aber so: Nach dem Tor für Toledo kurz vor Schluss brechen bei Encinas alle Dämme, der Referee muss beim Torjubel gedrückt und geherzt werden, denn er ist das nächste greifbare menschliche Wesen auf dem Platz in dieser Sekunde und der Sieg so verdammt wichtig. Zentnerlasten, Druck und so, Stein vom Herzen, Befreiung, überwältigende Glücksgefühle – man kennt das ja. Aber ein Tor mit dem Schiri feiern, das ist nicht nur bei der Wettmafia verpönt, das sieht auch völlig unschuldig total bescheuert aus. Das ist wie Politessen küssen, wie in der U-Bahn jodeln, wie im französischen Restaurant Currywurst und Pommes bestellen oder Ringerinnen rasieren. Der FDP eine große politische Zukunft prognostizieren, Philipp Rösler ernst nehmen. Die Doktorarbeit komplett bei anderen abschreiben. Einen Kredit für ein Haus in Großburgwedel aufnehmen. Volltanken. Fühlt sich falsch an und ist auch falsch. FANartisch weiß: Es gibt kein richtiges Leben im valschen. Schon gar nicht im Fußball…
Neulich in Spanien…
Torjubel mit Schiedsrichter – Spieler umarmt Schiri nach Siegtreffer in letzter Minute
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8. April 2012 | Kick,News | Kommentare deaktiviert für Das schönste Raul-Tor gegen Hannover oder Köln? Die besten Raul-Tore (3 Videos)
Die besten Raul-Tore – von dem Raul des FC Schalke 04 natürlich, aber die allermeisten davon vor seiner Zeit in der Bundesliga, als Raúl González Blanco noch für Real Madrid auf Torejagd ging (siehe Videos unten). Der Raul-Lupfer zum Tor des Monats und letztlich auch Raul-Tor des Jahres 2011 ist aber im Video oben auch zu sehen. Gegen den 1. FC Köln lupft Senor Raul den Ball locker über FC-Keeper Rensing in die Maschen, wie selbstverständlich schlägt der Heber des spanischen Weltklasse-Stürmers im Tor der Kölner ein. Wie im Training. Und wie im Training auch sein aktuell schönstes Tor gegen Hannover 96, von dem leider noch kein Video bei Youtube zu finden ist. FANartisch sucht aber weiter und würde Senor Raul in der Redaktion sicherlich mehr als einen 1-Jahres-Vertrag anbieten: Der Mann ist als positiver Image-Träger in puncto Fußballmarketing ohnehin unbezahlbar – und einfach ein sympathischer netter Typ…
8. April 2012 | Kick,News | Kommentare deaktiviert für Seitfallzieher-Tor: Xherdan Shaqiri – Tor des Monats (Traumtor-Video aus der Schweiz, Luzern vs. Basel)
Dieses Traumtor von Xherdan Shaqiri per Seitfallzieher wird wohl Tor des Monats in der Schweiz. Im Super-League-Duell zwischen FC Luzern und FC Basel bringt das tolle Shaqiri-Tor den FCB in Führung, am Ende reicht der bombastische Seitfallzieher in perfektem Timing nur zu einem Unentschieden. Doch selbst wenn Luzern noch der Ausgleich gelang, bleibt dem Schweizer Supertalent Xherdan Shaqiri, der zur kommenden Saison von den Baselern zum FC Bayern München wechseln wird, unterm Strich das überragende Tor, das für Jahresrückblicke und Tor-des-Jahres-Wertungen wie geschaffen erscheint. FANartisch weiß: Seitfallzieher unter Druck in genau dem richtigen Timing durchzuziehen, ist ohnehin schon die hohe Fußballschule – aber Shaqiri macht das mit links. It’s magic, it’s the Shaqiri-Shake! (In Zukunft denken wir bei seinem Namen nur noch an Fußball und nicht an süße Cocktails mit Schirmchen für Frauen, versprochen…)
Schweiz, Super League 2011/2012, 07.04.2012
FC Luzern vs. FC Basel 1:1
Traumtor: Xherdan Shaqiri – Tor des Monats per Seitfallzieher
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7. April 2012 | Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Lass jucken, Barca! Warum sich der FC Barcelona im Schritt kratzt…
Wie sich Messi, Alves und Cuenca vorne an der Hose kratzen und darin rumfuhrwerken, dass es keine wahre Freude ist, gibt nicht nur Barca-Fans zu denken. Was juckt den FC Barcelona in den Hosen? Klar, Männer kennen das Problem, wenn’s im Schritt kneift, wenn die Hose zu eng ist, nicht richtig sitzt. Und dass mal ein Fußballer öffentlich mit seinen Murmeln spielen würde, wäre jetzt nicht so ungewöhnlich, aber fast ein halbes Team… ? Die Lösung liegt wie immer im Auge des Betrachters und ist eigentlich ganz einfach: Warum Barca sich verstärkt in den Schritt fasst…
a) Von wegen jucken: Der FC Barcelona spielt gern mal ein wenig Taschenbillard, denn immer nur Tiki-Taka ist den ball- und passsicheren Katalanen auf Dauer auch ganz schön langweilig…
b) José Mourinho hat schon mal die Barca-Hosen ein wenig mit Juckpulver behandeln lassen – ein kleiner Vorgeschmack darauf, wie mächtig Mourinho im Weltfußball unterwegs ist. Und dass „The Special One“ dem FC Barcelona in dieser Saison alle Titel wegnehmen möchte…
c) Die Damen vom Escort-Service in Barcelona haben dieses gewisse Brennen hinterlassen, das kein Verlangen ist…
d) Die Ostervorbereitungen laufen auch in Barcelona auf Hochtouren – rasieren, färben, bemalen, tätowieren, das ganze Programm. Und ein paar Memmen vertragen die rote und blaue Farbe wieder nicht…
e) Wer nicht hören will, muss fühlen: Dass diese neuen David-Beckham-Unterhosen strammer sitzen als die Strings von Spielerfrau Victoria, konnten die kleinen Barca-Kicker einfach nicht glauben…
f) Feuerameisen. Wir sagen nur: Feuerameisen…
Lass jucken, Barca?
Was den FC Barcelona in der Hose juckt…
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6. April 2012 | Auswärtsspiel,News | Kommentare deaktiviert für Griechenland schafft sich ab
Ja, der Grieche – zurzeit wohl der schwermütigste Europäer, die Selbstmordrate steigt und steigt mit jedem Krisentag. Und mit jedem Suizid eskaliert der Teufelskreis der self fulfilling Selbstzerstörung ein wenig mehr. Dass Selbstzerstörung als Trend nicht vor dem griechischen Fußball haltmacht, versteht sich von selbst, doch nicht immer gelingt ein Plan in Griechenland. Eher selten mal. Und so scheitern auch Fans & Ultras von OFI Kreta grandios beim kontrollierten Einäschern einer kompletten Fußballtribüne mit Bengalos und Pyro-Technik: Während das von den griechischen Fußball-Lemmingen voller Todesverachtung in die Luft geworfene Papier zwar Feuer fängt, brennen die darunter stehenden und fackelnden Menschen mitnichten, nicht mal an der Oberfläche wollen Verbrennungen entstehen. Und unfassbares Elend, dieses Scheitern: Auch die Tribüne will nicht brennen, erweist sich als feuerfeste griechische Wertarbeit. Das Ganze raucht noch ein bisschen, aber niemand will ersticken, und keiner hustet, nicht mal ein asthmatischer Hauch von Husten voller Rauch. Das war wieder nichts mit magischer Selbstentzündung aus Protest. Kreta null, Scheitern eins. Danke. Bitte. Und FANartisch leidet mit, voller zynischer sarkastischer Weltironie, zu Hause im Block: Meine Stadt, mein Bezirk, mein Viertel, meine Gegend, meine Straße, mein Zuhause, mein Block! Meine Gedanken, mein Herz, mein Leben, meine Welt reicht vom 1. bis zum 16. Stock! Feuer, anyone?
Griechenland schafft sich ab
Wie Fans und Ultras von OFI Kreta ihre Tribüne flamen, roasten & toasten: Pyro, Bengalo, Rauchtopf & Co.
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