FANartisch: News

11. Oktober 2013 | Kick,News | Kommentare deaktiviert für Mehr Power – beim Stierrennen in Spanien (Volvo-Werbung, Musik: Wooly Bully by Sam the Sham & Pharaohs)

Mehr Power – beim Stierrennen in Spanien (Volvo-Werbung, Musik: Wooly Bully by Sam the Sham & Pharaohs)

Kuckuck, ÜBERRASCHUNG! Adrenalin ist jener magische Stoff, der nicht nur im Fußball elektrisiert, sondern auch sonst in faszinierenden Dosen ausgeschüttet wird – etwa wenn man die Gefahr direkt auf sich zukommen sieht… Hooligan-Schubser, Kaktus-Streichler, Sauna-oben-Sitzer, Pitbull-Zurückbeißer, Stromkasten-Pinkler, Merkel-Kritisierer, Erste-Regel-des-Fight-Club-Verletzer und Stier-Renner können ein Lied davon singen, das Lied vom Adrenalin.


PAH, Pferdestärken… Was ein richtiger Truck ist, misst die Power unter der Haube in Stierstärken – mindestens! Rot ist die Farbe der Liebe. Und der Wut. Eine dominante, aggressive Farbe. Die Farbe der Platzverweis-Karte im Fußball und in anderen Sportarten. Die Stop-Farbe im Straßenverkehr. Eine Signalfarbe. Bei einem Stierrennen in Spanien wie dem legendären in Pamplona muss man es sich leisten können, etwas Rotes zu tragen, ob Mann oder Maus, Torrero oder Truck. Die neue Volvo-Werbung für besonders belastbare Lastkraftwagen mit der Betonung auf Kraft und dynamisches Kurvenfahren ist auf der Jagd nach dem Adrenalin-Kick mitten im Stierlauf gelandet (siehe Video unten), wo der Jäger zum Gejagten wird. Wo das Wegrennen, das Laufen-Gehen und den Schnellen-Schuh-Machen keineswegs eine Frage der Ehre ist, sondern den Kick ausmacht für die Gefahrensucher, das Überleben.

Doch nicht nur liefert das Rennen um die entscheidenden Kurven faszinierende Bilder von den positiven Facetten der Angst, vom archaischen Funktionieren des Adrenalins, sondern konterkariert das Spektakel mit dem Soundtrack dazu: Die Musik zum Stierrennen mit dem roten Truck von Volvo ist „Wooly Bully“ – ein Song, den die meisten schon mal irgendwann irgendwo gehört haben, aber weder den Text verstanden haben, geschweige denn wussten, dass Wooly Bully von Sam the Sham & Pharaohs gesungen und performed wurde. FANartisch meint: Wir denken bei diesem Song jetzt jedenfalls immer an Stiere, die durch Straßen rennen und brachial ungeschickt in Kameras krachen (sogennannte „Inspektor-Clouseau-Stiere“), und an das feuerrote Spielmobil, selbst wenn wir schon längst wieder vergessen haben, warum. Und wie der Song heißt… Werbung wirkt!

Mehr Power: Beim Stierrennen in Pamplona fehlte bislang noch die 360-Grad-Technik…
Volvo-Trucks-Werbung – mit rotem Truck beim Stierlauf
Musik: Sam the Sham & Pharaohs – Wooly Bully
1 Video (Quelle: Youtube / Volvo)

Den ganzen Beitrag lesen »

10. Oktober 2013 | Auswärtsspiel,News | Kommentare deaktiviert für Jack the Stripper oder: Wenn sich der neue Trainer in der Pressekonferenz nackt ausziehen muss (Sogenannte-Fans-Video: Levski Sofia)

Jack the Stripper oder: Wenn sich der neue Trainer in der Pressekonferenz nackt ausziehen muss (Sogenannte-Fans-Video: Levski Sofia)


Skandal! Trainervergraulen in Bulgarien: Scheint bei Levski Sofia der letzte Schrei zu sein, denn isser da, isser weg, der neue Lewski-Trainer, der von Levski-Ultras und -Hooligans während der Pressekonferenz (gedacht zur offiziellen Vorstellung zum Amtsantritt) gezwungen wurde, sich obenrum nackt auszuziehen, weil er hin und wieder mal etwas Positives über den verhassten Erzrivalen ZSKA Sofia gesagt haben soll. Trainer Ivaylo Petev war kaum im Amt, da hatte er seltsamerweise schon keinen Bock mehr und löste den Vertrag bei Lewski Sofia wieder auf – Rückendeckung oder Security gab es bei der entwürdigenden Pressekonferenz nämlich auch nicht, nicht mal die Vereins-Offiziellen machten dem Spuk der „sogenannten Fans“ (da ist sie wieder, unsere „Lieblingsfloskel“, die nie auch nur je einen einzigen Fan oder Nicht-Fan korrekt bezeichnet hätte) ein Ende, und sogar die Medienvertreter wurden ganz blass angesichts der radikalen schweren Jungs mit den Hoodies. Positive Äußerungen über den Lokalrivalen – Anlass genug für Capo Jack the Stripper und seine Jungs von der Stilpolizei, den Dresscode von Petev zu bemängeln und dem Ärmsten das Levski-Trikot samt Shirt auszuziehen, ehe der Ex-Coach nackter die Biege machen durfte, als er gekommen war… Geht ja nicht, dass so einer die Levski-Farben schänden darf. Trainer für einen Tag. FANartisch meint: „Der Druck steigt“ singt Casper, und „wir holen zurück, was uns gehört“ – wenn auch in anderem Zusammenhang. Passt aber auch wie die Faust aufs Auge auf Jack the Stripper, den bulgarischen Rächer der entehrten (Kleidungsstücke)…

Jack the Stripper
Neulich in Bulgarien: Wenn sich der neue Levski-Trainer in der Pressekonferenz ausziehen muss
1 Sogenannte-Fans-Video (Quelle: Youtube)

10. Oktober 2013 | Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Pipi oder: Warum Real Madrid einen 9-jährigen Jungen aus Japan kauft (Fußball-Skills-Video: Takuhiro Nakai)

Pipi oder: Warum Real Madrid einen 9-jährigen Jungen aus Japan kauft (Fußball-Skills-Video: Takuhiro Nakai)


Warum kauft Real Madrid diesen 9-jährigen Jungen aus Japan mit dem schönen Fußballkampfnamen „Pipi“? Wer das Video mit den Skills eben jenes 9-jährigen Takuhiro Nakai dann gesehen hat, sieht diese Frage leider beantwortet, auch wenn Transfers in der Größenordnung in dem Alter bei Kindern immer noch pervers anmuten. Dieser nächste kleine Messi aus Japan hat’s auch drauf, auch wenn das keine Garantie für eine Weltkarriere im Fußball ist. Pubertät und Verletzungen etwa können da kauffreudigen Fußball-Clubs wie Real Madrid immer noch die langfristige Superstar-Planung durchkreuzen. Wer für 51 Sekunden mal die moralischen Gedanken ausblenden kann, darf die Fußball-Skills von „Pipi“ (ohne Langstrumpf, aber mit Stutzen bis zum Knie) mit kindlicher Naivität genießen. FANartisch meint: Auch wenn Fußball Spaß macht, kann absolute Überlegenheit im eigenen Jahrgang, in der eigenen Provinz auch schnell langweilen. Ein Schicksal, das wohl alle Superbegabten teilen, ob in der Schule, in der Musik oder im Sport. Will man wirklich besser werden, muss man sich mit den Besten auf Augenhöhe messen…

Pipi oder: Warum Real Madrid einen 9-jährigen Jungen aus Japan kauft…
Takuhiro Nakai – Fußball-Skills & -Tricks
1 Video (Quelle: Youtube) + Bonus-Video mit Musike

Den ganzen Beitrag lesen »

9. Oktober 2013 | Kick,News | Kommentare deaktiviert für Murphys Goal: Aus der Drehung volley schießen in the USA (College Soccer)

Murphys Goal: Aus der Drehung volley schießen in the USA (College Soccer)


Das Goal ist das Ziel, und Murphy’s Goal ist nicht irgendein Tor, sondern Gesetz: Das Volley-Field-Goal von diesem per Ausnahme die Regeln bestätigenden Murphy hier von der Irgendwas-Yardlinie (können wir nicht genau erkennen, aber das Spielfeld muss im College Soccer in den USA natürlich multifunktional sein für alle möglichen Formen von Football bis zu Lacrosse und Eishockey – Scherz!) setzt Maßstäbe im Direkt-aus-der-Drehung-volley-in-den-Knick-Schießen. Nicht nur im College Soccer, sondern natürlich auch im „richtigen“ Fußball weltweit. Die Drehung von James Murphy (Michigan) ist nämlich sensationell professionell, und der Profi-Draft nur eine Season away. Zum Ausflippen schön – findet neben der MLS natürlich auch die NSA, die hier gerne mitlesen darf… Schon bevor wir es überhaupt veröffentlicht haben!

Murphy’s Goal: Volley-Field-Goal aus der Drehung
College Soccer in the USA
1 Video (Quelle: Youtube)

9. Oktober 2013 | Auswärtsspiel,News | Kommentare deaktiviert für Nach Schuss ins Gesicht: Aggro Agger schenkt Dänemark-Fan sein Trikot

Nach Schuss ins Gesicht: Aggro Agger schenkt Dänemark-Fan sein Trikot


Von wegen Aggro Agger – der international erfahrene dänische Innenverteidiger Daniel Agger kann auch ganz anders. Allerdings erst, nachdem Agger beim Training der dänischen Nationalmannschaft einem Jungen, äh, sehr erwachsen aussehenden Jugendlichen mit zornigen Augenbrauen ins Gesicht geschossen hat, mit einem Ball, aus Versehen, versteht sich. Zielgenaues Schießen war ja noch nie die legendäre Qualität der meisten Innenverteidiger, wenn auch einige in der Fußballgeschichte herausragten in puncto Fernschüsse und Freistöße. Nur würden die heute halt weder „Libero“ im Stile eines Klaus Augenthaler noch Innenverteidiger à la Katsche Schwarzenbeck spielen, sondern vielleicht eher einen aggressiven Sechser mit Drang zum gegnerischen Tor. Doch wie sind wir nur wieder so weit von Fehlschuss-Agger entfernt aufgeschlagen? Daniel Agger jedenfalls entschuldigt sich beim angeknockten DBU-Fan im Namen der Dansk Boldspil Union für sein „Danish Dynamite“ direkt in die Fresse und schenkt dem Jungen spontan sein Trikot. FANartisch meint: Super Entschuldigung, Mr. Agger! Well done (bis auf den Schuss ins Gesicht, natürlich).

Von wegen Aggro Agger: Trikot-Geschenk für DBU-Fan nach Schuss ins Gesicht
Wie sich Daniel Agger für einen brutalen Fehlschuss entschuldigt…
1 Video (Quelle: Youtube)

« Vorherige Artikel - Nächste Artikel »