10. November 2005 |
Le Pissoir,
News,
Vor 100 Jahren |
Kommentare deaktiviert für PLÜSCH-HOOLS
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In England geht schon mal der Punk ab, da kennt der Brite nix. Außer den passenden Regeln vielleicht. Weil Fußball-Maskottchen auf der Insel immer öfter aus der Rolle fielen, half sich die Football Association einst mit einem Verhaltenskatalog, um die plüschigen Riesenglücksbringer der Vereine im Zaum zu halten. Cyril, der 2,74 Meter große Schwan des walisischen Clubs Swansea City war da noch harmlos – er lief nach einem Tor seines Teams auf den Platz, um mit den Spielern zu feiern. Trotzdem hieß es „Geldstrafe und ab hinter Gitter“, hinter den Zaun. Auch Lofty, der Löwe der Bolton Wanderers, musste mit harten Sanktionen rechnen, hatte er doch Kuchen gegessen, mit dem er zuvor beworfen worden war. Pfui! Geht’s noch härter? Geht es! In einem Spiel zwischen den Wolverhampton Wanderers und Bristol City hat sich der „große böse Wolf“ eine Schlägerei mit den „drei kleinen Schweinen“ aus Bristol geliefert… FANartisch meint: Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann die Welle der Gewalt die Bundesliga erreicht. Zieh dich warm an, Herthino!
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7. November 2005 |
Auswärtsspiel,
News |
Kommentare deaktiviert für ODE AN DEN ERZFEIND #1
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Wenn ihr das Yin seid
Sind wir das Yang
Wir sind der Jackie
Ihr seid der Chan
Sind wir das Hü
Seid ihr das Hott
Ihr seid des Teufels
Wir sind von Gott
Wir sind die Hotten
Ihr seid die Totten
Wir sind Johnny
Ihr seid rotten
(to be continued…)
BUCK LEBOWSKI
3. November 2005 |
Auswärtsspiel,
Kick,
News |
Kommentare deaktiviert für Klinsman’s UniverSAl Lexikon #1 – DEUSERBAND, THE
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Wie heißt es so schön bei Deutschlands berühmtester Internet-Enzyklopädie Karstadt: „Ein unverzichtbarer Bestandteil eines jeden vernünftigen Trainingsprogramms seit 1967. Es verbessert die Kraft, die Ausdauer und die Koordination. Aus der Physiotherapie nicht wegzudenken.“ Und gemeint ist selbstverständlich das Deuserband, dieses oftmals grüne Latexband der Sympathie, das sich auf dem Weg zur FIFA WM 2006™ (-> WM, THE) im eigenen Lande um völlig vernachlässigte Muskelgruppen deutscher Nationalspieler verdient macht. „Also des, wo der Jogi (-> JOGI, THE) immer so luschtige Sache mit macht“, weiß der Jürgen mal wieder mehr als Wikipedia.
23. Oktober 2005 |
News,
Tipp |
Kommentare deaktiviert für MANNI GEGEN DEN REST DER WELT
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Money for the masses! Hach, eh, nein: Manni natürlich! Die wilden Fußballkerle in Sachen Kreisklasse, Heldentum und Product-Placement, der FC United of Dortmund-Hacheney. Ja, klar, jetzt macht FANartisch auch noch Werbung für diese Schmierenkomödie, hallt der Aufschrei der Entrüstung durch die Fankurven und Kreisklassen der Republik: die mit ihren Uncle-Sam-Trikots und eigenem „Fanshop“, die mit ihrem Ins-Öhrchen-Pust-Training mit Michael „Harley“ Schulz, die mit ihrer eigenen professionellen Plattenaufnahme im Partykeller vor nem riesigen Jägermeisterbanner, die mit ihrem Bierzeltgeschunkel im VIP-Zelt bei Wildmoser auf der Wiesn – geh mir weg! Das hat doch mit dem Alltag in der Kreisklasse nix mehr zu tun! Stimmt. Finden wir aber leider „Ssuuuuper!“, und zwar lang gezogen und mit Ruhrpott-Ti-Aidsch, auch bekannt als Ssusi-Zorc-Zungenschlag oder Hermann-Gerland-„S“ („Und dann haste Scheiße an den Hacken…“). Keiner lispelt schöner als Manni, niemand, der die Tore seinem Trainer-Unikum Dieter und damit dem für ebenso ahnungslos gehaltenen Zuschauer besser erklären könnte als er, jener Manfred Burgsmüller, der es einst wagte, ausgerechnet Torwart Gerri Ehrmann a.k.a. „Der Eisenverbieger“ den Ball aus der Hand zu boxen, um ihn so listig und schadenfroh wie nix Regelkonformes einzunetzen, während Ehrmanns optischer Terminator-Scanner noch den Ball suchte und das Hirn a.k.a. „Die Festplatte“ ihn noch immer fest in Händen wähnte, Zielsetzung: „motorischen Ablauf für weiten Abschlag einleiten“. Und hey: Was macht es da schon, dass jede Woche ein neuer Spieler in der Mannischaft zu entdecken ist, den man garantiert vorher noch nie gesehen hat? Das Ding ist Kult! Der „Rambo“ macht das schon! Und wer ist eigentlich Lothar Matthäus?
TOM S. HUNTER
22. Oktober 2005 |
Le Pissoir,
News,
Vor 100 Jahren |
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Die Fußballmannschaft aus dem norwegischen Surnadal hat einst ein Pokalspiel verloren, weil Torwart Olav Fiske beim Pinkeln statt im Tor war. Wie die Osloer Zeitung VG meldete, hatte der Schiedsrichter beim Nachbarschaftsduell Surnadal gegen Sunndal die zweite Halbzeit der Verlängerung beim Stande von 0:0 angepfiffen, als es zur spielentscheidenden Szene kam. Sunndals Spielmacher Tor Oddvar Torve (nein, nicht TOR ODDSET TOFU) sah vom Mittelkreis, dass Fiske sein kleines Geschäft hinter der Linie noch nicht beendet hatte und schoss mit Erfolg direkt ins unbewachte Tor. Zum Endstand, 1:0. Weil der Schiedsrichter nicht hätte anpfeifen dürfen, ehe Torhüter Fiske wieder einsatzbereit gewesen sei, wollte Surnadal beim Verband Protest einlegen. Was draus geworden ist und ob sie immer noch protestieren, entzieht sich unserer Kenntnis. FANartisch fragt sich: Kostet mehr als dreimal Abschütteln demnächst 20 Euro in die Mannschaftskasse?