27. Februar 2006 |
Le Pissoir,
News |
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Der englische Fußball-Beau David Beckham ist mit den Mathe-Aufgaben seines sechs Jahre alten Sohnes überfordert. So überlässt der metrosexuelle Multimillionär die Hausaufgabenhilfe für den kleinen Brooklyn beim Rechnen lieber Ehefrau Victoria. Mathe für Sechsjährige sei „heutzutage so was von hart“, gab Beckham der Zeitung MAIL ON SUNDAY zu Protokoll: „Das ist völlig anders als das, was man mir beigebracht hat, als ich zur Schule ging.“ Für alle, die sich mit FANartisch fragen, was das denn für Mörder-Aufgaben sind, die Sechsjährige zurzeit in Madrid lösen müssen, gibt der Spice-Boy ein Beispiel – Aufgaben wie „50 minus 11“…
TOM S. HUNTER
25. Februar 2006 |
Kick,
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Verdamp lang her: der Südmilch-Boy in Stuttgart, lange bevor er in München in die Sanyo-Tonne trat…
Mit den Worten „Absolute Respektlosigkeit“ hat Jürgen Klinsmann die Nationalmannschaftskarriere von Verteidiger Christian Wörns ausgerechnet vor der WM im eigenen Lande abgehakt. Der Dortmunder reiht sich damit in die Kategorie un(schön)-freiwilliger Rücktritte von der DFB-Auswahl ein (deren spektakulärster wohl immer noch während der WM 1986 in Mexiko mit Uli Steins „Suppenkasper“ eingeleitet wurde, adressiert vom gefrusteten Ersatzkeeper an keinen Geringeren als Trainer Franz). Dabei hat sich der Abwehr-Routinier gewohnt leise, mit sarkastischer Wortwahl und gemäßigtem Mannheimer Dialekt ins Off geschossen. Und das, nachdem Dortmunder Szenekenner dem 33-jährigen Wörns die „Form seines Lebens“ bescheinigen. Was muss da nicht alles in der Kommunikation schief gelaufen sein, dass statt eines erfahrenen Schlachtrosses in bester Verfassung nun etwa ein von Abstiegsnöten, kölschem Karneval und Klüngel geschüttelter Lukas Sinkiewicz im WM-Kader stehen wird. FANartisch meint: Man sollte – ja, zusätzlich zur gold(goal)igen Werbeikone Oliver Bierhoff und diversen Pressesprechern – noch einen Kommunikationsdirektor einstellen. Und dann mal ganz egal, ob der vom Hockey, Eisstockschießen oder Turnen kommt – Hauptsache, er kommuniziert mit den Spielern nicht nur per E-Mail. Denn der nächste Ersatzkeeper kommt bestimmt…
TOM S. HUNTER
23. Februar 2006 |
Auswärtsspiel,
Le Pissoir,
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Obwohl Vogelgrippe bislang in Großbritannien nur bei importierten Vögeln in einer Quarantänestation entdeckt worden ist, dürfen nun die Raben im Tower von London zur Sicherheit nicht mehr ins Freie. FANartisch meint: recht so! Der Legende nach hängt nämlich das Schicksal des gesamten britischen Königreichs vom Wohlergehen der Raben ab – wir drücken dann mal die Daumen und wünschen den krächzenden Schwarzbuckeln beste Gesundheit! Denn ganz im Ernst: Wir wollen uns doch nicht die jämmerliche Ausrede von der Vogelgrippe und den Raben anhören, wenn David Beckham den nächsten Elfer bei der WM mal wieder mit Nähmaschine im Oberschenkel über den Torgiebel zittert.
BUCK LEBOWSKI
23. Februar 2006 |
Kick,
News |
Kommentare deaktiviert für WM OHNE SCHLACHTGESÄNGE?
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Leisten sich die teuersten Vorsänger: die Fans der Elf vom Niederrhein
Dr. Reinhard Kopiez, jener Professor für Musikpsychologie, der sich schon im letzten Jahrtausend erfolgreich auf die Suche nach „Urhymne“ und „Urrhythmus“ auf den Fußballtribünen dieser Welt gemacht hat, meldet sich doch glatt auch zur WM zu Wort: Die Chancen für eine Vielfalt der Gesänge bei der Fußballweltmeisterschaft stünden schlecht, schließlich sei das Publikum aus vielen Ländern zusammengewürfelt und könne sich wohl nicht auf komplexeres Liedgut verständigen. Ob die mit Spannung erwarteten englischen Horden ihn da nicht eines Besseren belehren? Bei den deutschen Fans könnte er da allerdings richtig liegen – aber nur, wenn die alle ihre Tickets bei eBay verticken und nur noch die Kartenkontingente für Sponsoren, Gemeinden und Politiker fest in deutscher Hand bleiben. FANartisch findet: „Olé olé, super OBI!“ und „Ohne Stadtrat wär hier gar nix los!“ sollten im Stadion dann auch mit empfindlichen Geldstrafen belegt werden. So, wie jetzt in Gladbach nach dem Derbysieg gegen den FC das Anstimmen von Schmähgesängen gegen den Rivalen aus Kölle für Kasey Keller und Jeff Strasser teuer wurde. Beide Gladbacher Profis wurden vom Kontrollausschuss des DFB zu jeweils 3000 Euro Geldstrafe verdonnert, Entschuldigung beim FC Köln inklusive. Wobei die Borussen-Fans Professor Kopiez eines ganz deutlich gezeigt haben sollten: In der Bundesliga bedarf es immer noch nur weniger Takte, um ein Lied anzustimmen, das aus tausenden Kehlen freudig mitgesungen wird. Und erst die Vielfalt…
BUCK LEBOWSKI
22. Februar 2006 |
Le Pissoir,
News |
Kommentare deaktiviert für SELF-FULFILLING! WETTEN?
Der Hammer (ohne die Hammers), der Kracher (ohne die Gunners), der Ascheregen (ohne Chelskis Abramovich): Londoner Bauarbeiter haben die todsichere Wette gefunden – sie wetteten bei einem Buchmacher gegen sich selbst! Zitat: „Wir konnten unser Glück nicht fassen, als der Buchmacher die Wette anbot. Wir haben dem förmlich die Tür eingetreten, um unsere Wetten zu platzieren.“ Ja, worum ging’s denn nun? Im neu gebauten Wembley-Stadion sollte dieses Jahr eigentlich das englische Pokalfinale ausgetragen werden. Wie THE SUN berichtet, habe ein Buchmacher Wetten angenommen, ob dies bei der Planung und dem Fortschritt der Bauarbeiten überhaupt noch klappen kann… Die am Bau des Wembley-Stadions beteiligten Bauarbeiter nutzten daraufhin wohl nicht nur ihr Insiderwissen geschickt aus, sondern verbrachten auch mehr Zeit im Wettbüro als auf der Baustelle… 15.000 Euro sollen sie insgesamt in zwei Tagen gesetzt haben, bevor dem Buchmacher die vielen wetteifrigen Blaumänner auffielen. Trotzdem versprach er, die Gewinne für bereits platzierte Wetten auszuzahlen. FANartisch fragt sich: Wie nennt man nun eigentlich den langsamen Bruder von „Akkordzuschlag“ und „Leistungsprämie“? „Wettgewinn“?
BUCK LEBOWSKI