FANartisch: Kick

26. Juni 2006 | Auswärtsspiel,Kick,News | Kommentare deaktiviert für WM remixed #5

WM remixed #5

[inspic=2016,,,0]

 Als richtig guter Journalist müsste man doch noch die Floskel „Schwedenhappen“ irgendwie unterbringen…

SCHÖÖÖN! Oh, wie ist das… Wir haben wirklich eine Turniermannschaft, die sich von Spiel zu Spiel steigert. Mit der Betonung auf Mannschaft, wo einer für den anderen kämpft, für den anderen spielt, für den anderen da ist. Wie der Miro für den Lukas. Ach, was sage ich, wir sind eine ganze Turniernation, auch die Partys steigern sich mit jedem gewonnenen Spiel, da soll der Diego mal Bauklötze staunen! Nun staunten erst mal die Schweden wie Elche, die einen Problembären sehen. „Ihr seid nur ein Möbellieferant!“ war nur ein Motto von vielen – Podolski entschied sich sofort für das dicke Brett „Tore“, das die Schweden noch zweimal am Lager hatten. „Freunde zu Gast beim Weltmeister“ war daraufhin die Parole der Stunde, auch wenn wieder einmal überdeutlich wurde, dass Überzahl für deutsche Teams eine echte Spaßbremse sein kann.

Schööön hässlich! Meint jedenfalls Lukas Podolski, beispielsweise beim Interview über das Hemd von Interviewer Günther Jauch. Und das, nachdem Rudi Völler Jauch schon von der Krawatte abgeraten hatte. Das erinnert ja verdammt an Uli Stielike! Wer legt dem armen Günther nur morgens die Klamotten raus? Das brasilianische Promi-Modell Jana Ina dagegen findet die gesamte deutsche Nationalmannschaft irgendwie unsexy, nicht nur schlecht angezogen, nein, „potthässlich“. Man merkt schon: Fußball bei RTL ist Entertainment und Lifestyle und Comedy, wie alles beim Kölner Sender. Und Formel 1! Auch die Kommentatoren, die nun für Fußball eingesetzt werden, kennen sich deutlich besser beim Rennsport aus, da werden bei Florian König schon mal die Zeiten wichtiger als alles andere (dass er bei England – Ecuador nicht noch einen vom Boxenstop erzählt, ist alles), Tom Bartels beweist, dass er mehr als 90 Minuten ohne Tanken, Reiffwechsel und Luftholen dauerfassbendern kann.

Gar nicht schön! Und das bei einem Kracher wie Portugal – Niederlande. Der aber irgendwie auch als hübsch-hässlich in Erinnerung bleiben wird: 12 Gelbe Karten und weitere 4 Gelb-Rote sind WM-Rekord – und erzählen in der Statistik noch nicht mal die ganze harte Wahrheit über das Rekordspiel… Kung-Fu-Tritte, Dauerrudel und ein Kopfstoß – ein bisschen gemächlicher hätt’s schon sein können. FANartisch meint: Wir sind zwar froh, dass die Camper bei RTL rausgeflogen sind und mit ihren Wohnwagen nun die Heimreise antreten können. Aber wir freuen uns regelrecht auf die Öffentlich-Rechtlichen: weniger Action, weniger Chuck Norris, weniger Entertainment, weniger Formel 1 – mehr Fußball!

BUCK LEBOWSKI

23. Juni 2006 | Kick,Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für ZU VIELE KOPFBÄLLE #5

ZU VIELE KOPFBÄLLE #5

[inspic=1967,,,0]

 Mit dem Zweiten sieht man besser: hoffentlich nicht in die Zunkunft…

„Keiner zweifelt daran, dass wir ausscheiden!“ (Bastian „Ihr wisst schon, was ich meine“ Schweinsteiger sagt auf der Pressekonferenz, was er nicht wirklich meint)

23. Juni 2006 | Kick,Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Roter geht´s nicht

Roter geht´s nicht

Was hat er sich dabei nur gedacht? Oder eben nicht gedacht, der gute Graham Poll, Schiedsrichter der brisanten Partie Kroatien – Australien (2-2). Blackout? Kopf leer? Überblick weg? Sekundenschlaf? Gleich drei Gelbe Karten zeigte der englische Referee Josip Simunic, bevor er endlich doch noch zur Roten Karte griff. Skandal! FANartisch meint: Der Josip hätte mindestens fünf Gelbe pro Spiel verdient…

22. Juni 2006 | Auswärtsspiel,Kick,News | Kommentare deaktiviert für WM remixed #4

WM remixed #4

[inspic=2078,,,0]

Schweden, nun heißt es also im Achtelfinale Elchtest und her mit den süßen Schwedinnen – zumindest auf BILD-Niveau… Wir schließen uns dann mal all jenen an, die die Skandinavier als sehr gefährlich einstufen, nicht nur bei Standards. Von den Engländern richtig schön ins Spiel zurückgebracht, drehten die Schweden auf, hätten den Gruppensieg deutlich verdient gehabt, Ingerländ stehend k.o. Für ein deutsches Team in Normalform aber kein Grund, die A-Klasse zu kippen, um mal im BILD zu bleiben…

Kippen? Rauchentzug beim mexikanischen Trainer während der Spiele! Oder Müllkippen dank Public Viewing. Da loben wir mal die Südkoreaner: Weltweit ohnehin für ihre Höflichkeit und Freundlichkeit bekannt, benehmen sie sich – zu Gast bei Freunden – so, dass die Reinigungskräfte in Berlin zwei Stunden früher Feierabend machen können. Die Koreaner räumen nach dem Viewing nämlich erst mal rund um die Videowände richtig auf! Wohin sie allerdings den ganzen Müll bringen, ist nicht nur FANartisch ein Rätsel. Wahrscheinlich nimmt jeder etwas Übergepäck mit in den Flieger…

Übergepäck hatte auch ein besonders cleverer Handtaschendieb, nämlich die fremde Handtasche einer Frau – mit WM-Ticket darin. Was für ein Fang, dachte sich der clevere Kleinkriminelle, prima, prima, das darf man sich nicht entgehen lassen. Zu dumm nur, dass er mit dem Ticket nicht nur ins Stadion kam, sondern gleich noch ins Gefängnis. Die Karte wies ihm nämlich einen 1a-Sitzplatz zu – ohne Sichtbehinderung, aber direkt neben dem Ehemann der Bestohlenen, der daraufhin sofort die Polizei holte. Dumm gesessen…

Nicht viel besser gestanden hat ein Außenreporter des ZDF in Buenos Aires. Nach dem Spiel Argentinien – Niederlande trifft ihn die Live-Schalte in einem Pulk stimmungsvoller argentinischer, äh, Jugendlicher an. Umringt von, äh, argentinischen Beavis&Butthead-Klonen wird der todesmutige Jackass-Held (ZDF-Reporter sind ja bekannt für ihren furchtlosen Einsatz) Carsten Thurau in einer Mischung aus Pogo und Revolution schlicht weggetanzt, von der Gruppe geschluckt, weg ist er… Kerner lacht erst mal dreckig, höhö, auch er ein kleiner Beavis (diese Ähnlichkeit), bevor er sich ein gewohnt heuchlerisches „der arme Kerl“ rausquetscht. Klopp schickt ein „das war ein Stimmungsbericht“ hinterher, Kerner gibbelt „armer Carsten Thurau“… Kurve gerade noch gekriegt, hin zu jenem professionellen Mitgefühl, das Kerner bei allen Schwiegermüttern des Landes so groß gemacht hat…

Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt Miroslav Klose, der förmlich aus dem Land gelobt wird. Was könnte Miro mortale denn mehr für eine Karriere in der italienischen Serie A prädestinieren als jene warmen Worte, die sein Bundestrainer für ihn nach dem Doppelpack gegen Ecuador fand? Miro ist in „bestechlicher Form“! Und das demnächst dann bei Juve…

Ciao!

TOM S. HUNTER

19. Juni 2006 | Kick,News,Vor 100 Jahren | Kommentare deaktiviert für Wir können auch anders…

Wir können auch anders…

Zidane, Ronaldo, Ronaldinho… Scheeeyn!

« Vorherige Artikel - Nächste Artikel »