Morgens halb zehn in Polen: Wo ist mein Knoppers? In Nebelschwaden verschwunden, wenn es als kleines Frühstückchen zwischendurch bei diesem Fußballturnier dienen sollte. Denn einige der härtesten und fanatischsten Ultras Polens hatten sich auf den Weg zurück in die Schule gemacht, um die Lech-Poznan-Fahne und die Bengalos auch für die Kleinen hochzuhalten. Morgens halb zehn in Polen: Wo ist die Security? Genau das ist der Kick bei der Sache für diese polnischen Ultras, die sonst von Ordnern und Polizei hinter Zäunen in Schach gehalten werden, drangsaliert oder direkt zurück in die Sonderschule geschickt. Einfach mal die Überlegenheit ausspielen, Chaos und Anarchie und Toilettenpapier verbreiten und die Lehrer, Eltern und Übungsleiter ein wenig einschüchtern. Das Fußballturnier musste dann übrigens abgebrochen werden, weil die Kinderlungen den Rauch in der Halle nicht ganz so gut vertrugen beim Sport. Morgens halb zehn in Polen: Wo ist das Klassenbuch? FANartisch meint: Ultras aus Polen – demnächst in Ihrem Kindergarten. Watch out!
Ultras in Polen / Ultras Lech Poznan
Spielabbruch in der Turnhalle: Ultras heizen Kindern ein…
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8. März 2012 | Auswärtsspiel,News | Kommentare deaktiviert für 5 Messi-Tore-Rekord in der Champions League: Neue Erkenntnisse (FC Barcelona vs. Bayer Leverkusen 7:1)
„Herr Dutt, uns ist aufgefallen, dass die Höhe einer Niederlage in der Champions League oft in direktem Zusammenhang mit der Anzahl der erzielten Tore steht…“ „Nein!“
„Doch!“ „Ooooooh!“
„Darüber hinaus scheint bei hohen Niederlagen gegen den FC Barcelona offenbar allgemein eine Korrelation zu bestehen zwischen dem Defensivverhalten einer gegnerischen Mannschaft – auch und gerade im Mittelfeld, das ist diese Zone in der Mitte des Feldes, wo Barca gerne mal Überzahl hat – und der Anzahl der Messi-Tore. 5 Messi-Tore gegen Leverkusen bedeuten Rekord in der Champions League…“ „Nein!“
„Doch!“ „Ooooooh!“
„Es scheint also nicht ganz abwegig zu sein, dass je mehr Räume Bayer Leverkusen Barcelona eröffnet hat, desto mehr Tore Messi erzielen konnte. Das heißt, je schneller und unbedrängter der Ball von Barca vor den Leverkusener Strafraum getragen werden konnte, je größer die Verwirrung in der Leverkusener Defensive, umso gefährlicher das Spiel von Lionel Messi vor dem Tor. Der Tor-Rekord von Messi in der Champions League war in diesem Achtelfinale folglich nur eine Frage der Zeit, also der Spielzeit, die Pep Guardiola Messi gegen Leverkusen gegeben hat, ohne ihn nach vollendeter Fußballdemonstration sofort auszuwechseln, um ihn zu schonen…“ „Nein!“
„Doch!“ „Ooooooh!“
„Aha, PengPeng, Tüdelitüt! FANartisch dankt Ihnen für dieses Gespräch…“
(Champions League 2011/2012, Achtelfinale, Rückspiel, 07.03.2012
FC Barcelona – Leverkusen 7:1, 5 Tore von Messi)
1. März 2012 | Auswärtsspiel,News | Kommentare deaktiviert für Ablösefrei: FC-Köln-Fans wechseln mit Podolski zu Arsenal?
Wie man auf diesem Screenshot sehen kann, verdichten sich laut ZDF.de auch die Anzeichen für einen Wechsel des Kölner Publikums zu Arsenal. Wie die Fans des 1. FC Köln das wohl finden…? (Bild / Screenshot: FANartisch.de)
Ja, der moderne Fußball überrascht ja immer wieder mal mit Kapriolen, die der Kommerz schlägt. Doch dass die Söldnermentalität vieler Spieler nun auch auf treue Fußball-Fans übergreifen soll, ist ein dickes Ding. „Offiziell bestätigt ist noch nichts“, meldet das Zweite Deutsche Fernsehen online: „Aber die Anzeichen für einen Transfer des Kölner Publikums zum FC Arsenal zur neuen Saison verdichten sich.“ WAS? Wie bitte? WTF? Wir wissen ganz genau, wie sehr die Effzeh-Fans hinter Lukas Podolski stehen, was die Fans des 1. FC Köln für ihren Poldi schon alles auf sich genommen haben und noch in Zukunft auf sich nehmen würden. Aber mit Podolski zu Arsenal zu wechseln – das ginge zu weit. Gut, der Erste Fußballclub Köln hat Probleme, in der Führung, in der Kommunikation, in der Außendarstellung, in der Tabelle, auf dem Platz, bei Heimspielen, bei Auswärtsspielen. Aber man wechselt seinen Verein ja wohl nicht wie die Unterhose, liebes gutes ZDF! FANartisch fragt: Wechseln die Werder-Fans wegen König Otto jetzt zu Hertha BSC nach Berlin? Folgt der Gladbacher Anhang Marco Reus nächste Saison nach Dortmund zum BVB? Es gibt nur eine Borussia? In was für Zeiten leben wir eigentlich… Ausrufungszeichen.
27. Februar 2012 | Auswärtsspiel,News | Kommentare deaktiviert für Junge, Junge, FC Liverpool: Kind jubelt sich Finger ins Auge (Fan-Video aus England, Carling Cup Finale)
Ruckzuck ist das Auge blau. Elfmeterschießen und Engländer… Da hilft es auch nichts, dass der Gegner des FC Liverpool im Finale des Carling-Cups aus Wales kommt, aus Cardiff: Im Wembley-Stadion wurden wieder Elfmeter verschossen, reihenweise in einem Elmeterschießen, das Liverpool den Carling Cup einbrachte – und diesem kleinen blonden Liverpool-Fan im Video lustige Berühmtheit, denn das sonnig strahlende Kind haut sich beim Jubeln einen Finger ins Auge und jubelt so erfrischend lachend weiter, als gäbe es kein Morgen. O Boy! Ein Pokalsieg, den der Junge nie vergisst, ist es doch der erste Titel für den ruhmreichen Liverpool FC seit 6 Jahren. Und sollte das Auge des Jungen ein wenig blau sein, kann er das am Montag in (Vor-)Schule oder Kindergarten stolz vorzeigen und muss es nicht hinter einer verspiegelten Sonnenbrille verstecken. FANartisch meint: Der Fußball wird ihm noch ganz andere Wunden zufügen, gerade als Liverpool-Fan. Aber diese unvergesslichen Momente des Jubels entschädigen für so manches tragische Gefühl der Taubheit und Dumpfheit nach traumatischen Niederlagen…
England / UK, Carling Cup Finale: FC Liverpool vs. Cardiff 3:2 nach Elfmeterschießen
Oh Boy: Liverpool-Kind rammt sich beim Jubel einen Finger ins Auge und freut sich weiter…
1 Video + lustige Jubel-Back-ups (Bitte bevorraten Sie sich…)
24. Februar 2012 | Auswärtsspiel,News | Kommentare deaktiviert für Fußball-Terror: Riesige Bierflasche platzt im Stadion (Video: Tribünen-Taufe in Kopenhagen)
Alter Schwede, äh, Däne! Definitiv nichts für zart besaitete Gemüter, dieses Video… Okay: Bauarbeiter im Fußball-Stadion – eine alltägliche Sache, denkt man. Aber was die Jungs hier im Stadion platzen lassen, grenzt an Terrorismus. Eine riesige Bierflasche, eine echte Riesen-Bierflasche für den Riesen-Durst. Einfach platzen lassen. Das schöne Bier! Doch der Reihe nach: Die Bombe platzt natürlich erst nach riesigen Aufbauarbeiten vor der Tribüne in Kopenhagen, und nicht nur Obelix würde ein vorwurfsvolles „Die spinnen die Dänen!“ raushauen angesichts dieser schändlichen Bier-Verschwendung, dieses gemeinen Anschlags auf die Sehgewohnheiten fußballbegeisterter Biertrinker. Sehr anmutig sieht es noch aus, als die große Magnum-Bierflasche in Überlebensgröße ins Fußball-Stadion gefahren wird (eine Bierflasche, die in dieser Größe etwa der Freiheitsstatue schmecken könnte, in die geübte Extremtaucher aber auch gerne mal ihren Rüssel, äh, Schnorchel versenken würden, in die extrem große Bierflasche jetzt), und Fußballfans und andere Biertrinker stellen sich bei diesem Bild gern mal die passende Stadion-Lieferung des kompletten Bierkastens vor. Tagträume sollen ja am besten vor Arbeit schützen. Doch dann lassen die „Bauarbeiter“ (dass die Terroristen Jungs keine echten Bauarbeiter sein können, ergibt sich allein durch den unsachgemäßen Umgang mit Bier) den Traum zerplatzen, die riesengroße Bierflasche platzt zur Taufe der Tribüne, und in Kopenhagen steht die Zeit still. Homer-Simpson-artige Männer weinen. Kinder mit zornigen Augenbrauen brüllen. Charlotte-Roche-artige Frauen schütteln hysterisch ihr Haupthaar. Weltuntergangsstimmung in Kopenhagen. FANartisch grantelt: Die nächste große Stadion-Katastrophe – wir haben jetzt noch Schnappatmung.
Moderner Bier-Terrorismus im Fußball-Stadion:
Die riesige Bierflasche platzen lassen auf der Tribüne…
1 Video aus Dänemark