Fußball in Russland – bis einer weint. Pyroshow in der Kurve beim russischen Pokalspiel zwischen Schinnik Jaroslawl und Spartak Moskau, Flitzer auf dem Spielfeld. Alles noch gehobener, außergewöhnlicher europäischer Standard. Versuchen, den Fußball-Flitzer wieder aus dem Zugriff der Polizei und der Sicherheitskräfte zu befreien – da dreht das Ganze dann völlig ab, Sitzschalen fliegen als prima Wurfgeschosse auf die Polizisten, die schon wissen, wofür die Schutzschilde gebraucht werden. Gewalt, Ausschreitungen (Ultras und Hooligans von Spartak Moskau), Chaos, Spielabbruch, äh, sorry, Unterbrechung. Tatü-Tataa, der Wasserwerfer ist da. Fußball gespielt wurde dann übrigens auch noch bei Schinnik Jaroslawl vs. Spartak Moskau, aber der Fußball ist in Russland dann vielleicht doch auf ganz andere Art und Weise die schönste Nebensache der Welt. Einer seltsamen Parallelwelt… Spartak Moskau droht jetzt erst mal eine Platzsperre.
Fußball in Russland
Spartak Moskau on Tour – Pyro-Kurve, Flitzer, Ausschreitungen, Wasserwerfer und mehr…
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30. Oktober 2013 | Auswärtsspiel,News | Kommentare deaktiviert für Waldorfschule Oxford: Blatter tanzt den Cristiano (Ronaldo vs. Messi)
Moderner Ausdruckstanz und Schauspielunterricht sind die zentralen Bildungsbausteine der berühmten Waldorfschule Oxford, und wenn ein Sepp Blatter dort einen Vortrag hält für eine Fragerunde zwischen Podiumsdiskussion, Schülerzeitung und Interview zur Verfügung steht, dann unterstützt der FIFA-Präsident seine Ausführungen über den modernen Fußball natürlich mit ein paar Einlagen seines eigenen Showtalents. Josef Blatter tanzt den Cristiano Ronaldo und umarmt und wiegt Lionel Messi, dass man fast schon beide leibhaftig auf der Bühne sieht. Wer weiß schon, wie viel Method Acting hinter diesem genialen Oxford-Auftritt von Blatter steckt, den ein Klaus Kinski einst nicht besser hingelegt hätte (Sorry, Klaus, nix für ungut, kein Grund zum Rotieren). In der Frage Messi vs. Ronaldo, die sich auch wieder beim Ballon d’Or 2013 stellt, ist Blatter ein wenig parteiisch, imitiert Ronaldo als „Comandante“, militärisch, preußisch, seelenlos wie ein Roboter. Facetten, die anscheinend auch Blatter für unsympathisch hält… Messi dagegen möchte auch ein Blatter-Sepp immer umarmen und knuddeln, huggen und füttern – er mag den schnellen, schnellen argentinischen Dribbelkünstler einfach mehr. FANartisch meint: Mal wieder eine Blatter-Show zum Piepen, und die berühmte Waldorfschule Oxford wird diese große Fußball-Comedy sicher zu schätzen wissen…
Waldorfschule Oxford: Blatter tanzt den Cristiano Ronaldo
Messi vs. Ronaldo – FIFA-Präsident Josef Blatter bevorzugt den „schnellen Messi“…
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19. Oktober 2013 | Auswärtsspiel,News | Kommentare deaktiviert für Grotesk: Geiler Lewandowski-Doppelgänger-Aufreißer sammelt Telefonnummern von sexy US-Girls (hot)
Dieser Lewanchauvi gewinnt jedes Auswärtsspiel? Zumindest wechselt der Doppelgänger im Lewandowski-Trikot wohl häufiger die Sexualpartnerin als der echte Robert Lewandowski den Fußballverein… (Was jetzt vielleicht nichts heißen will – oder doch?) Der geile Lewandowski-Doppelgänger geht in den USA mit direktester, penetrantester und peinlichster Flirt-Attacke mit Fußball auf die Jagd nach den (echten oder falschen) Telefonnummern und heißen Küssen von US-Girls, die der Mann mit dem polnischen Akzent als hot einstuft. Aufreißer-Masche des Jahres? Lewandowski-Klon oder -Clown? Wohl beides, wie von Beginn an im Video deutlich wird, offene oder versteckte Kamera hin oder her. FANartisch meint: Der Lewandowski-Fake ist jetzt vielleicht kein Bluff auf hohem Niveau, aber wenn so was funktioniert, dann natürlich in den United States of America, wo auch der Haushalt schon mal ausgesetzt wird. Bei Fußball-Clubs holt sich der echte Robert Lewandowski jedenfalls deutlich weniger Körbe als der falsche im Video. Kriegt aber auch weniger Küsschen und Umarmungen. Dafür aber wahrscheinlich nur echte Telefonnummern… (Wir probieren das jetzt jedenfalls auch mal aus – als Kevin-Prince Boateng in Gelsenkirchen-City. Watch out, Mädels!)
Geiler Lewandowski-Doppelgänger-Aufreißer sammelt Telefonnummern von sexy US-Girls (hot)
Don’t try this auf Schalke!
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10. Oktober 2013 | Auswärtsspiel,News | Kommentare deaktiviert für Jack the Stripper oder: Wenn sich der neue Trainer in der Pressekonferenz nackt ausziehen muss (Sogenannte-Fans-Video: Levski Sofia)
Skandal! Trainervergraulen in Bulgarien: Scheint bei Levski Sofia der letzte Schrei zu sein, denn isser da, isser weg, der neue Lewski-Trainer, der von Levski-Ultras und -Hooligans während der Pressekonferenz (gedacht zur offiziellen Vorstellung zum Amtsantritt) gezwungen wurde, sich obenrum nackt auszuziehen, weil er hin und wieder mal etwas Positives über den verhassten Erzrivalen ZSKA Sofia gesagt haben soll. Trainer Ivaylo Petev war kaum im Amt, da hatte er seltsamerweise schon keinen Bock mehr und löste den Vertrag bei Lewski Sofia wieder auf – Rückendeckung oder Security gab es bei der entwürdigenden Pressekonferenz nämlich auch nicht, nicht mal die Vereins-Offiziellen machten dem Spuk der „sogenannten Fans“ (da ist sie wieder, unsere „Lieblingsfloskel“, die nie auch nur je einen einzigen Fan oder Nicht-Fan korrekt bezeichnet hätte) ein Ende, und sogar die Medienvertreter wurden ganz blass angesichts der radikalen schweren Jungs mit den Hoodies. Positive Äußerungen über den Lokalrivalen – Anlass genug für Capo Jack the Stripper und seine Jungs von der Stilpolizei, den Dresscode von Petev zu bemängeln und dem Ärmsten das Levski-Trikot samt Shirt auszuziehen, ehe der Ex-Coach nackter die Biege machen durfte, als er gekommen war… Geht ja nicht, dass so einer die Levski-Farben schänden darf. Trainer für einen Tag. FANartisch meint: „Der Druck steigt“ singt Casper, und „wir holen zurück, was uns gehört“ – wenn auch in anderem Zusammenhang. Passt aber auch wie die Faust aufs Auge auf Jack the Stripper, den bulgarischen Rächer der entehrten (Kleidungsstücke)…
Jack the Stripper
Neulich in Bulgarien: Wenn sich der neue Levski-Trainer in der Pressekonferenz ausziehen muss
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9. Oktober 2013 | Auswärtsspiel,News | Kommentare deaktiviert für Nach Schuss ins Gesicht: Aggro Agger schenkt Dänemark-Fan sein Trikot
Von wegen Aggro Agger – der international erfahrene dänische Innenverteidiger Daniel Agger kann auch ganz anders. Allerdings erst, nachdem Agger beim Training der dänischen Nationalmannschaft einem Jungen, äh, sehr erwachsen aussehenden Jugendlichen mit zornigen Augenbrauen ins Gesicht geschossen hat, mit einem Ball, aus Versehen, versteht sich. Zielgenaues Schießen war ja noch nie die legendäre Qualität der meisten Innenverteidiger, wenn auch einige in der Fußballgeschichte herausragten in puncto Fernschüsse und Freistöße. Nur würden die heute halt weder „Libero“ im Stile eines Klaus Augenthaler noch Innenverteidiger à la Katsche Schwarzenbeck spielen, sondern vielleicht eher einen aggressiven Sechser mit Drang zum gegnerischen Tor. Doch wie sind wir nur wieder so weit von Fehlschuss-Agger entfernt aufgeschlagen? Daniel Agger jedenfalls entschuldigt sich beim angeknockten DBU-Fan im Namen der Dansk Boldspil Union für sein „Danish Dynamite“ direkt in die Fresse und schenkt dem Jungen spontan sein Trikot. FANartisch meint: Super Entschuldigung, Mr. Agger! Well done (bis auf den Schuss ins Gesicht, natürlich).
Von wegen Aggro Agger: Trikot-Geschenk für DBU-Fan nach Schuss ins Gesicht
Wie sich Daniel Agger für einen brutalen Fehlschuss entschuldigt…
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