Schärferer Bayern-Kritiker: Beckenbauer mit Bart (Tiki-Taka, Yeah-Yeah-Yeah und so)
Nein, dieses Tiki-Taka ohne zwingende Torchancen und Effizienz wollte dem neuen, schärferen Fußball-Kritiker Beckenbauer mit Bart einfach nicht gefallen, auch wenn er es „Yeah-Yeah-Yeah“ nannte: zu monoton, zu leidenschaftslos. 75 Prozent Ballbesitz für die Katz… Beim Pay-TV-Sender Sky machte der neue Kaiser Franz mit Bart seinem Unmut Luft und nahm kein Blatt vor den bart-umkränzten Mund: Gehts raus und spielts Fußball – und nicht immer dieses neue Chichi aus dem Westen, von drüben aus Spanien. Klein-klein haben sie früher in Obergiesing dazu gesagt, wenn Untergiesing mal wieder nicht zu Potte kam und den Ball hintenrum laufen ließ, ohne Ideen. Wie eine Schülermannschaft. Oder eben „Yeah-Yeah-Yeah“, wie es beim jungen Beckenbauer-Franz ohne Milchbart schon damals hieß, wenn er seine Jungs von der Zugspitzstraße darauf aufmerksam machte, dass man doch gefälligst ein bisschen schneller spielen solle: Weniger Ballbesitz ist manchmal mehr. Es komme auf die Qualität von Ballbesitz an beim Tiki-Taka, nicht auf die Quantität. Weise Worte vom jungen Beckenbauer, schon damals, als es auf Giesings Höhen noch weit und breit keine Champions League gab und keinen FC Bayern, sondern nur Fußball und Sechzig. FANartisch meint: Recht hat er, der Franz – dieses monotone, langweilige, emotionslose Yeah-Yeah-Yeah hat doch sooo’n Bart…