13. April 2014 | Le Pissoir,News | Keine Kommentare

Popcorn im Kopfkino: Einen Fußball-Film fahren, der so schön ist wie „L’Arbitro“


Naaa, welcher Fußball-Film läuft bei euch gerade im Kopfkino? (Ist die Antwort „Fußballfilm? Gar keiner! Ich hasse Fußball!“ dürfen Sie nicht mal im Foyer warten. Ja, wir siezen Sie jetzt wieder und Sie kriegen auch keinen Coupon für eine Bratwurst mit Senf) Beim Thema „Film fahren“ und „Popcorn im Kopfkino“ (Grüße an Sebastian 23) haben wir sofort an diese Preziose gedacht, den Trailer zu einem Film, den wir zu gerne mal sehen würden. Doch schon der Trailer lässt in uns Fußballgeschichten an die Oberfläche des Langzeitgedächtnisses und des zerebralen Nervensystems spülen, dass die Synapsen ein ganz eigenes Fußballfilmfestival feiern und und ein ganz eigenes Panorama am geistigen Auge vorbeiziehen lassen. Vergangenheit ist schwarz-weiß? Von wegen…

Den Film „L’Arbitro“ möchten wir trotzdem noch sehen, und ja, wir hätten auch anständig und vernünftig, um nicht zu sagen seriös recherchieren können, um was es bei L’Arbitro eigentlich geht, die Reviews sind längst geschrieben und raus, die Festivals durch, die Preise vergeben. Aber dann würden wir eben „Spiegel online“ heißen oder „Falsche Neun“ und nicht „FANartisch“, wenn wir immer alles bis ins kleinste Detail wortgetreu mit echtem Nachrichtenwert recherchieren würden – und nicht unseren speziellen Freund Google-Übersetzer fragen, ob er uns nicht mal den „Waschzettel“ zum Film bei Youtube aus dem Italienischen übersetzen kann, freundlicherdings. Und siehe, hier ist es schon, was Google-Übersetzerman, unser Superheld, so geantwortet hat, in einer Sprache nahe Deutsch…

Superheld Google-Übersetzerman sagt über den Plot:

"Atletico Pabarile das Team knapper in der dritten Kategorie von Sardinien, von Montecrastu wie jedes Jahr gedemütigt , das Team von Brai ( Alessio Clement ) geführt , arrogant fazendero verwendet , um die Tagelöhner , wie Atletico Chef Kampagnen zu belästigen.
Die Rückkehr in das Land des jungen Auswanderer Matzutzi ( James Cullin ) revolutioniert die Balance der Liga und Atletico Pabarile beginnt, ein Spiel nach dem anderen gewinnen , dank der die Heldentaten seiner neuen Champion.
Die Geschichte von den beiden Teams wechseln sich mit dem Aufstieg des professionellen Cruciani ( Stefano Accorsi ) , einem ambitionierten Schiedsrichter auf höchster internationaler Ebene , als auch mit der Nebenhandlung von zwei Cousins ​​Montecrastu Fußballer in einer Fehde mit den Codes der archaischen Landwirtschaft verknüpft beteiligt.
Matzutzi es den Herzen der Miranda ( Geppi Cucciari ) , die blinde Tochter des Trainers Prospero ( Benito Urgu ) zu brechen, während die Europäische Cruciani Schiedsrichter wird in einer Angelegenheit von Korruption verwickelt , die ihn einen Moment aus Reichtümer Lumpen finden wird : Es ist in der Tat auf frischer Tat ertappt und als Strafe in der Unterwelt der dritten Kategorie von Sardinien verbannt.

Venedig Tage - " Die Schiedsrichter " , das erste Werk von Paolo Zucca , mit Stefano Accorsi und Francesco Geppi Cucciari Pannofino unterzeichnet ist, werden auf der 70. Ausgabe des Filmfestivals von Venedig in Venedig präsentiert."

FANartisch fragt rhetorisch: Wie kann man so einen tollen Fußball-Film (mit einer Handlung irgendwo zwischen Romeo & Julia und Othello) nicht sehen wollen…?


Jaja, Popkorn im Kopfkino ist schööön, schöner als der moderne Fußball in seiner ganzen Marketing-Monstranz und Business-Brachialität je sein kann. Aber wir wollen euch dann doch ein wenig desillusionieren und vollspoilern. Film ab! (Achtung: Längerer Trailer auf eigene Gefahr!)



Mehr Tore, Videos, Sensationen. Mehr Fußball.