26. März 2013 | Kick,News | Keine Kommentare

Beruf: Grobmotoriker. Fußball-Grobmotoriker Chris Baneba vor dem Tor (Video aus Georgien: Job-Demonstration)



Schon Mutter Baneba sagte einst in Afrika zu dem kleinen Chris jene goldenen Worte: „Du wirst mal besser kein Handwerker, mein kleiner Grobmotoriker! Such dir mal lieber einen Job aus, wo du viel mit Köpfchen arbeiten musst!“ Augen auf bei der Berufswahl – Chris Baneba wollte fortan Kopfballungeheuer werden, wenn er mal groß ist… Der (Profi-)Fußballer aus Kamerun landete in der Georgian Premier League, beim georgischen Football Club Merani Martvili. Und so wurde Chris Fußball-Grobmotoriker von Beruf, und seine Mitspieler liebten es, ihn vor dem gegnerischen Tor als Bande zu benutzen, ihn so geschickt und effizient anzuschießen, dass der Ball automatisch im Tor landen muss. Auf Abpraller vom Pfosten war der Grobmotoriker in Georgien aber noch nicht vorbereitet, trotz täglichem harten Fußball-Training, bei dem er sich stundenlang steif wie ein Brett machen musste, um perfekt angeschossen zu werden. Strike! Der Ball wurde sein Freund, auch wenn es wehtat. Und nicht selten dachte Chris wehmütig zurück an seine Kindheit in Kamerun, als Vater Baneba Klein-Chris früh dazu einsetzte, um im Haushalt und in der Werkstatt zu helfen. Bierflaschen öffnen am Schienbein, Melonen aufbrechen auf dem Köpfchen, Schlitzschrauben in die Lehmwand dübeln mit dem Näschen – Chris fühlte sich wie Pinocchio, und Papa war sein Geppetto! Es wurde viel gelacht im Hause Baneba… Those were the days! Auch heute wird viel gelacht, beim FC Merani Martvili, aber auch beim Gegner. Im Video oben lacht diesmal der FC Zestafoni. Doch Chris weiß: Wer zuletzt lacht, lacht am besten. Alte Grobmotoriker-Regel…

Neulich in Georgien: Fußball-Grobmotoriker Chris Baneba wird vom Pfosten zu schlecht angeschossen…
FC Zestafoni – FC Merani Martvili 2-1
1 Video (Quelle: Youtube)


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