Jetzt stelln wa uns ma janz dumm … und erklären den Sensations-Boulevard-Journalisten noch mal ganz trennscharf den Unterschied zwischen Fans, Ultras und Hooligans im Fußball. Hier und jetze im Video. Aus aktuellem Anlass, und dann am besten gleich am Beispiel von Ultras aus Berlin, Hertha Harlekins etwa. Die Harlekins sind Ultras, keine Hooligans, und keine normalen Hertha-Fans, sondern einen Tick aktiver, fanatischer, extremer. Mehr ist mehr. Dafür weniger Fanartikel, ganz klar, nämlich gar keine. Aber wie gesagt: keine Hooligans, keine Gewalt, keine Randale. Mehr so Freiheit am Wochenende, ausleben der Emotionen. Im Berliner Olympiastadion bei Heimspielen von Hertha BSC. Die Harlekins immer dabei. Hertha auswärts? Nicht ohne Ultras, nicht ohne die Harlekins. Alles klar, liebe Journaille? Aber Vorsicht: Den letzten Satz der Reportage in dem Video bitte nicht wörtlich nehmen! Der Beitrag ist schon älteren Datums und nicht mehr ganz aktuell, also ohne Gewähr… Und jetzt: munter weitermachen mit der Berichterstattung. Sport frei!
Ultras Berlin: Hertha Harlekins
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15. März 2010 | Auswärtsspiel,News | Kommentare deaktiviert für Hertha vs. Nürnberg: Randale der Hertha Ultras im Berliner Olympiastadion (5 Videos)
Über Randale und Ausschreitungen in Berlin ist viel berichtet, geredet und geschrieben worden. Enttäuschung, Wut und Aggression brachen sich Bahn nach dem Last-Minute-1:2 gegen Nürnberg. Hertha-Fans / Hertha-Ultras / Hertha-Hooligans stürmten den Innenraum des Berliner Olympiastadions, Ordner zogen sich zurück, Spieler, Verantwortliche und Fernseh-Teams flüchteten in die Katakomben. Während ein Sturm auf den Platz, eine Pitch Invasion in den meisten Fällen etwas Positives ist und die Ordner die Fluchttore nach besonderen Erfolgen und Titeln öffnen, damit sich beim Feiern niemand verletzt, war der Platzsturm von Berlin der Höhepunkt der Negativ-Entwicklung bei Hertha BSC.
Viele hatten das Olympiastadion enttäuscht verlassen und sich mit Grausen abgewendet, viele Hertha-Fans und -Verantwortliche hatten nach dem Schlusspfiff Tränen in den Augen, viele reagierten in der Enttäuschung mit ohnmächtigem Sarkasmus und feuerten die platzstürmenden und randalierenden Fans / Ultras / Hooligans auch noch an, solidarisierten sich mit dem anarchischen Akt als Zeichen gegen den Abstieg, gegen den eigenen Verein, gegen die Spieler, gegen alles. Mit der Gesamtsituation unzufrieden. Enttäuschte Liebe, fanatische Identifikation auch mit der eigenen Rolle in dem ganzen Spiel, aus dem so leicht Ernst werden kann. Letzteren kriegt nun erst mal Hertha BSC massiv zu spüren, der DFB wird heftige Sanktionen verhängen von der Geldstrafe bis zur Platzsperre oder dem berühmten Geisterspiel. Der Berliner Sport-Club Hertha wird davon vielleicht einiges an die identifizierten Randalierer weitergeben, denen dann mehr Strafe droht als „nur“ das berüchtigte bundesweite Stadionverbot. Ein interessantes Fan-Interview zu den Ereignissen des Bundesliga-Spiels Hertha vs. Nürnberg gibt es hier zu lesen, ein paar Fan-Videos und Berichte hier noch mal zu sehen.
Bundesliga 2009/2010, 26. Spieltag, 13.03.2010
Hertha BSC Berlin – 1. FC Nürnberg 1:2 (1:0)
Olympiastadion Berlin, 57.800 Fans
Pitch-Invasion der Berlin Ultras
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Hertha BSC umgekehrt: Die neue VISA-Werbung zum Thema Fußball bietet einen Gegenentwurf zu dem Weg, den einige Hertha-Fans / Hertha-Ultras / Hertha-Hooligans im Berliner Olympiastadion beim Bundesliga-Spiel gegen Nürnberg nach dem Schlusspfiff eingeschlagen haben. Wenn schon den Arsch hochkriegen, sich für den Verein gerademachen, dann konstruktiv. Nicht aggro mit Fahnen-Stöcken über den Graben klettern, um aufs Spielfeld zu stürmen und die Ordner und Spieler laufen zu lassen, Randale und Bambule oléolé, den Innenraum verwüsten und Angst und Schrecken verbreiten. Pitch Invasion geht auch anders, mit Anlauf vom Sofa. Running for Fitness, laufen wie Forrest Gump und, wie das Video zeigt, mit Happy End und eigenem Last-Minute-Tor statt mit Abstieg wie bei Hertha BSC. So geht Pitch Invasion heute. Wenn man das Video allerdings rückwärts laufen ließe, hätte man die Horror-Vision für die Entwicklung des Berliner Fußballs, oder zumindest den der Hertha. Evolution retour, vom Profi-Fußball zurück auf die Couch. Dann kann die Hauptstadt wieder den anderen fett beim Kicken zusehen. Krass…
Hertha verkehrt
Pitch Invasion à la VISA-Werbung
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15. März 2010 | Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Piplica ohne Kopf in Holland: Ditewig-Patzer bei Tor-Kerze (Enschede vs. Den Haag, 1 Torwartfehler-Video)
ADO-Den-Haag-Torwart Barry Ditewig hat laut Transfermarkt einen Marktwert von 500.000 Euro, der nun allerdings leichten Marktschwankungen ausgesetzt sein durfte. Denn der Marktwert schwankt mit der Form von Barry Ditewig, der gegen Twente Enschede richtig schön danebengriff. Der Ditewig-Patzer entstand wie einst bei Tomislav Piplica aus dem Nichts einer Tor-Kerze, eines verunglückten Schusses, wo bereits Schnee auf dem Ball lag, als dieser sich senkte. Wo Piplica damals der Himmel Ball auf den Kopf fiel zum Eigentor, greift Ditewig schlicht ins Klo Leere, faustet die Luft weg. Knallbonbon mit Knallschote. So schleierhaft wie eine Nebelkerze ohne Nebel. Würde in der Torwart-Schule von Gerry Ehrmann wohl nicht unter 2000 Liegestütze bestraft – auf jedem Arm einzeln. Der FC Twente Enschede schlug ADO Den Haag zum Glück für Barry Ditewig allerdings 3:1 – zwei Tore Vorsprung, es war nicht der alles entscheidende Torwartfehler. Aber ein sehr lustiger…
Holland: Eredivisie 2009/2010, 27. Spieltag, 12.03.2010
FC Twente Enschede vs. ADO Den Haag 3:1
Torwartfehler: Ditewig patzt bei Tor-Kerze
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Das Makiadi-Tor konnte noch so viel schöner sein als die beiden Robben-Tore: Der Arbeitssieg der Bayern gegen Freiburg ging letzten Endes mit Ach und Krach in Ordnung, auch wenn die Freiburger ihre Führung in München äußerst geschickt und lange sehr erfolgreich verteidigten. In der Allianz-Arena merkte man dem FC Bayern von Beginn an neben den fehlenden Leistungsträgern auch eine gewisse Überspieltheit beim verbliebenen Stammpersonal an. Träge, zäh und müde schleppte sich das Spiel der Hausherren im Bundesliga-Alltag dahin, bis Cedric Makiadi mit seinem Traumtor die Bayern ordentlich durchschüttelte. Die Münchner taumelten angeschlagen in die Kabine, hatten sich das Ganze mit den Freiburgern etwas einfacher vorgestellt…
Was den FC Bayern München unter Louis van Gaal unter anderem auszeichnet, ist aber die Geduld, mit der die Dominanz auf den tief stehenden Gegner weiter ausgespielt wird. Irgendwann kommen die Chancen, und Freiburg ließ sich in den letzten 20 Minuten immer tiefer hinten reindrücken. Und so bringt die individuelle Klasse von Arjen Robben per Freistoß den FC Bayern mal wieder auf Level. Nach dem Hammer von einem Robben-Freistoß gegen Freiburg wird es für den kleinen Holländer dann wieder einfacher: Elfmeter zu schießen ist mit und ohne lange Unterhose ein Pflichtprogramm. Thomas Müller war im Strafraum brachial vors Knie getreten worden, der Elfer so zweifelsfrei berechtigt wie sicher verwandelt. Und Bayern wieder Tabellenführer. Alle Tore und Highlights vom Arbeitssieg des FC Bayern gegen Freiburg gibt es hier noch mal in der Zusammenfassung auf Video zu sehen…
Bundesliga 2009/2010, 26. Spieltag, 13.03.2010
FC Bayern München vs. SC Freiburg 2:1 (0:1)
Allianz Arena München, 69.000 Zuschauer