21. Oktober 2014 |
Auswärtsspiel,
News |
Kommentare deaktiviert für Hooligans
Gewaltbereite Fans im Fußball. Hooligans. Eine herzliche Einladung nach NRW, öffentlich…
Nicht wenige fußball-affine Menschen haben damals kurz gezuckt und ungläubig geguckt, als aus dem Ministerium von Ralf Jäger öffentlich mithilfe aller verfügbaren Medien verlautbart wurde, die Sicherheitskontingente von Polizei und Bundesgrenzschutz bei Spielen der Fußball-Bundesliga in Nordrhein-Westfalen zu reduzieren und nur noch gezielt bei sogenannten Hochsicherheitsspielen in bisher gewohnter Stärke aufrechtzuerhalten. ApplausApplausApplaus! Nicht wenigen Fußballfans war damals klar, was das bedeutet. Nicht, dass man angesichts der so wenig „ausgeglichenen“ NRW-Haushalte kein Verständnis für Einsparungen an allen Ecken und Enden hätte. Nicht, dass man angesichts der angespannten beruflichen Situation bei Polizei und Sicherheitskräften kein Verständnis für Entlastung bei den Überstunden hätte, gerade an Wochenenden. Aber das ist in etwa so, als wenn eine bestimmte Bank ihre „Kunden“ öffentlich über die Medien informieren würde, dass man nun in allen Filialen auf Videoüberwachung, Alarmknöpfe und ähnliches Sicherheitsgedöns verzichten muss, um Strom zu sparen. Und fürs Wachpersonal wäre auch kein Geld mehr da…
Gläserne Demokratie, öffentliche Diskussionskultur. Muss man sich leisten können. Sonst stehen die Opfer von Einsparungen auch schnell als solche da. Mitten im öffentlichen Raum. Oder liegen auf der Intensivstation…
„Kommen Sie nach Nordrhein-Westfalen, genießen Sie ein schönes Wochenende am Rhein oder im Ruhrgebiet, in Köln oder Düsseldorf, in Gelsenkirchen oder Dortmund…“
19. Oktober 2014 |
Auswärtsspiel,
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Kommentare deaktiviert für Kaffee, Trainer? Marcelo Bielsa setzt sich auf Kaffee-Becher (Trainer-Fail in Frankreich, Olympique Marseille vs. Toulouse)
Kaffee hält die Welt am Drehen, und klar, Koffein gibt auch Fußball-Trainern genau den richtigen Kick… Wie Kaffee-Aficionado und Olympique-Marseille-Trainer Marcelo Bielsa, der sich in Kaffee reinsetzen könnte. Was der Argentinier mit dem schönen Spitznamen El Loco Bielsa, „Der verrückte Bielsa“, nun auch in Frankreich wortwörtlich gemacht hat, so literally wie unabsichtlich beim Spiel zwischen Marseille und Toulouse. Nice Fail. „Trainer setzt sich auf Kaffee-Becher“ ist das neue „Calhanoglu gibt Interview“ oder „Calhanoglu macht Krankschreibung“…
19. Oktober 2014 |
News,
Tipp |
Kommentare deaktiviert für Sumi Otoshi
Bevor es dann bald mit der Weihnachtsdeko losgeht, am besten schon jetzt den Strafraum aufräumen. Vielleicht auch mal mit einem Judo-Wurf wie dem Sumi Otoshi. Der ist zwar ein Schauwurf, in Japan auch auch als Luftwurf (Kuki Nage) bekannt, und beim Judo äußerst selten im Kampf zu sehen. Aber neuerdings beim Fußball. (Es gab übrigens weder einen Elfmeter dafür in der Premier League noch eine Punktwertung…)
19. Oktober 2014 |
Le Pissoir,
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Kommentare deaktiviert für Calhanoglu: Interview im Sportstudio (Hakan Calhanoglu erzählt alles, egal)
Wenn sich ein junger Fußballer um Kopf und Kragen redet: Neu-Leverkusener Hakan Calhanoglu hat nicht nur „Krankschreibung gemacht“, sondern auch Interview mit der Katrin Müller-Hohenstein beim Sportstudio im ZDF. Im kuriosen Calhanoglu-Interview redet der türkische Nationalspieler über seine „Krankheit“ und offenbart dabei seine „Naivität“ oder „Dummheit“ („Somit stand ich einfach dumm da!“), sich krankschreiben zu lassen, um vom Hamburger SV nach Leverkusen wechseln zu können. Der damalige HSV-Manager Oliver Kreuzer habe ihm den Wechsel versprochen, und Calhanoglu habe seinen Vertrag in Hamburg nur verlängert, um Kreuzer starkzumachen, der ihm allerdings bereits einen Wechsel versprochen habe. Calhanoglu sei sehr enttäuscht von Kreuzer, würde ihm aber Guten Tag sagen, egal, ihn grüßen, egal, denn er sei ja nett und nicht krumm. Oder so. Egal…
Im zweiten Teil des Interviews wird es um den Disco-Besuch mit Pistole und Schießerei mit dem damaligen Nationalspieler Gökhan Töre (Ex-HSV) in Istanbul gehen, darum wie Hakan Calhanoglu hinter dem Sofa lag und bedroht wurde – „Und dann … egal“ (Calhanoglu), „Jaja, nicht egal!“ (Müller-Hohenstein) – und dann … Ach, wirklich egal, wenn einer so wirr daherredet über Drogen und eine Disko-Schießerei. Das muss man selbst gesehen haben, das Video muss man selbst sehen, dieses extrem offene Interview von Calhanoglu, mit dem er sich, seinem Spielerberater und seinem neuen Verein Bayer Leverkusen keinen Gefallen getan hat. Auch ein Rudi Völler wird einsehen müssen, dass nicht alle Mittel und Aktionen auf dem Transfermarkt von Erfolg zu rechtfertigen sind, koste es, was es wolle… Fazit Calhanoglu: „Über meine Karriere jetzt hab ich mir keine Gedanken gemacht.“
PS: Das Calhanoglu-Sportstudio-Interview in voller Länge gibt es jetzt auch hier in der ZDF-Mediathek.
Das Calhanoglu-Interview im Sportstudio
Wie Hakan Calhanoglu im Aktuellen Sportstudio (ZDF) keine Fragen mehr offenlässt…
1 Video (Quelle: Youtube / ZDF)
18. Oktober 2014 |
Kick,
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Kommentare deaktiviert für Toll rausgespielt, satter Treffer (Vergini-Eigentor)
Von wegen „Vergini-Eigentor“, von wegen „Fehlpässe“ – Fußball mit verschärften Regeln! Und damit toll rausgespielt, der satte Volltreffer! Schon allein der erste Pass in die vermeintlich andere Tiefe ist ein Zuckerpass, der finale tödliche Pass retour ein Killer. Denn Three-Touch-Football ist der neue heiße Scheiß in England, dem von ihrem von der Fifa völlig verzogenen Sprössling gelangweilten Mutterland des Fußballs. Jedes Team darf den Ball mit maximal drei Ballberührungen in den eigenen Reihen halten, auf welches Tor gespielt wird, ist dabei völlig egal. Was für uns Laien in dieser neuen Spielform also aussieht wie ein Eigentor von Santiago Vergini zum Thema Spielmanipulation und Wettbetrug, wird in Wirklichkeit auch Sunderland als Tor gutgeschrieben – in einem Paralleluniversum, in dem Southampton keine 8 Tore zum lockeren 8:0-Sieg (inkl. zwei Eigentoren von Sunderland) erzielt hat, sondern beide Teams gewonnen haben, weil sie gemeinsam 8 Tore erzielt haben. Seltsam, aber so steht es geschrieben … und zwar hier bei uns, in der Twilight Zone.
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