26. Juni 2015 |
Kick,
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Kommentare deaktiviert für Hulk-Fake: Deine Mudder schießt den Torwart durchs Netz (1 Hulk-Fake-Video)
Ceci n’est pas une but… Ein Hulk-Fake namens „Deine Mudder schießt den Torwart durchs Netz“ belustigt die Welt mit Fußball-Propaganda der billigen Art. Keine Kunst, aber so billo, dass es schon fast wieder gut ist. Fast. Ein Fake ist ein Hulk ist ein Fake.* Wenigstens hatten die Gazprom-Jungs im Training ein bisschen Spaß…
*Ein Hulk ist ein Hoax ist ein Hulk.
20. Juni 2015 |
Kick,
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„Germans“ titelte einst ein internationales Web-Medium lax nach dem 10:0-Sieg der deutschen Damen-Frauschaft gegen die eisernen Ivorerinnen von der Elfenbeinküste – und traf ins sarkastisch-defätistische Schwarze. Nach dem intergalaktischen 7:1 von Jogis Jungs gegen Brasilien bei deren Heim-WM 2014 eilt den Deutschen ein Fußballruf von Blitz und Donnerhall voraus, technisch vom Feinsten mit gelegentlichen Aussetzern in der Nahrungs- und Aufmerksamkeitskette – „Schiedsrichter, ist das das Finale?“. Und auch ein Julian Brandt weiß als Bundesliga-Talent des Jahres einen grandiosen Angriff technisch so einzuleiten, dass es eine geradezu wagnerische Wonne ist. U20-WM. Walküren-Parforce-Ritt mit Hoppse und Durchlassen und Trallala! Soo schöön! Germans…
14. Juni 2015 |
Kick,
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„Kein Abseits“, Fußball-Beispiel-Video-Kunst by Pedro Patrone (Alternativer Titel „Nicht im Abseits“), Gebrauchskunstharz auf Kunstrasen, L’art pour L’art Gallery of Modern Art (Dauerleihgabe), Toulouse
„Wie Pedro Patrone mit dieser Installation jungen Frauen das Abseits erklärt, ist beispielhaft für eine neue Linie der Fußballkunst blauer Schule, die besonders leicht zugänglich und verständlich ist und metaphorisch auf einer überschaubaren Abstraktionsebene arbeitet. Gefällt mir!“ (Roobeert Geiss, arte)
„Abseits!“ (Else Tetzlaff, Dusselige Kuh – das Magazin für Kunst & Küche)
9. Juni 2015 |
Kick,
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Kommentare deaktiviert für Malteser Falke
Lauf, Forrest, lauf! Flieg wie ein Falke, stich wie ein Schmetterling. Oder so. Der Malteser Falke Alfred Effiong fliegt über den Platz, wie so ein Kolibri, 200.000 Schritte in der Minute, als ob er den Ball ins Tor tragen wollte, entscheidet sich dann aber dagegen, bricht ab – und macht nur noch das Nötigste… Und, was sollen wir sagen: So viel Faulheit, so viel Laissez-faire muss belohnt werden. Der faule Strick trifft natürlich maximal optimal, flattert noch ein wenig wie ein Schmetterling, um dann zuzustechen wie … eine Biene. Malta EINS, Litauen NULL, DANKE, BITTE. Und die Moral von der Geschicht: Lauf wie ein Forrest Gump, schieß wie ein Alfred Effiong. Und ruh dich zwischendurch mal kurz aus zum Kraftholen…
8. Juni 2015 |
Kick,
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Kommentare deaktiviert für Die FANartisch-Fußballschule, Lektion #5: Torwart ausgucken
„Der Afrikaner ist einer, der gerne baut“, sagt Schorsch Aigner als Beckenbauer-Double, und der muss es ja wissen. Was das jetzt mit unserem Thema zu tun hat, wissen wir auch noch nicht so genau, aber der Brasilianer scheint einer zu sein, der gerne den Torhüter ausguckt, wenn der auf eine Flanke oder einen Pass, eine Hereingabe oder Eingabe (DDR-Reporter-Sprech) spekuliert. Wie man einen Torwart ausguckt, das sehen wir oben im Lehrvideo also par excellence. Wichtig dabei ist das lange Warten und herauszögern, wenn man sich das leisten kann, wenn kein Gegenspieler mehr stört und man nur noch den Keeper vor sich hat. Ein spitzer Winkel ist dabei nicht von Nachteil, weil er da eher mal spekuliert, der Schnapper. Der Torwart ist einer, der gern spekuliert. Doch wir drehen uns hier im Kreis, oder? Noch wichtiger als das lange Warten ist dann der Abschluss, das perfekte Timing, das Momentum, wenn der Torhüter schon so morsch ist vom langen Warten, dass die Nerven zucken, dass er springen möchte, weil er merkt, dass er nun spekulieren muss, weil er sonst gar keine Chance mehr hat, so oder so. Und dann Bämm! Schuss. Aufs Tor. Ins Tor. Überraschung. Torwart ausgucken kann so einfach sein…