FANartisch: Kick

7. Dezember 2006 | Kick,Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Itouba, Atouba, Youtuba

Itouba, Atouba, Youtuba

Ahouba! Als HSV-Fan weiß man dieser Tage ja nun wirklich nicht mehr, ob man lachen oder weinen soll. Und erst recht nicht, wer jetzt genau wann woran schuld war. Alles mündet trotz Win gestern irgendwie in eine Lose-Lose-Situation, in der alle gleichermaßen schuld sind, allen gehen die Nerven durch, jeder darf mal. Hier ist nun also Atouba schuld, an zwei Gegentoren und an seinem unrühmlichen Abgang. Aber auch jene „Fans“ sind schuld, die Atouba – einst gefeierter Vortänzer bei Siegesfeiern – für seine schwachen Leistungen der letzten Wochen gezielt auspfiffen. Und nicht zu vergessen Thomas Doll und die medizinische Abteilung, die den mit so undiagnostizierbaren wie unbehandelbaren Schmerzen eigentlich Verletzten trotzdem auflaufen ließen. Woran wiederum die Verletztenmisere schuld ist. FANartisch meint: Und wer ist an der Siegesserie schuld, wenn der Stinkefinger die Wende zum Guten einleitete? Eines hat er jedenfalls schon mal bewirkt: Der HSV ist nicht das Tasmania Berlin der Champions League. Diese Krone des schlechtesten deutschen Abschneidens ever gebührt mit 2 ganzen geholten Punkten in einer Spielzeit weiterhin dem FC Bayern…

TOM S. HUNTER

6. Dezember 2006 | Auswärtsspiel,Kick,News,Tipp,Vor 100 Jahren | Kommentare deaktiviert für NIKOLAUSWÜNSCHE

NIKOLAUSWÜNSCHE

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Die Mutter aller Grantler. Früher wurde irgendwie auch mehr gegrantelt…

Früher, als die Erde noch ne Scheibe war und Wünschen noch half, kam auch mal ne gute Fee vorbei – ganz egal ob Sommer- oder Wintermärchen. Heute presst der Nikolaus irgendwas lieblos in den Stiefel. FANartisch ahnt: Unsere Wunschbundesliga kriegen wir wieder mal bestimmt nicht. Dabei wäre die doch irgendwie unterhaltsamer als jene europaweit so lendenlahme Veranstaltung, die sich immer noch stolz Bundesliga nennt. Hier unser Wunschzettel:

HSV (Trainer: Ernst Happel)
St. Pauli (Trainer: Volker Ippig)
Hansa Rostock (Trainer: Sergej Barbarez)
Werder Bremen (Trainer: Otto Rehagel)
1. FC Köln (Trainer: Christoph Daum)
Fortuna Düsseldorf (Trainer: Aleksandar Ristic)
Gladbach (Trainer: Stefan Effenberg/Frau Strunz)
Borussia Dortmund (Trainer: Udo Lattek)
Schalke (Trainer: Peter Neururski)
VfL Bochum (Trainer: Hermann Gerland)
Eintracht Frankfurt (Trainer: „Lebbe geht weida“-Stepi)
Offenbacher Kickers (Trainer: Rudi Völler)
Bayern München (Trainer: Mario Basler)
1860 München (Trainer: Werner Lorant)
1. FC Nürnberg (Trainer: Hans Meyer)
Hertha (Trainer: Harald Juhnke/Ede Geyer)
Lautern (Trainer: Gerry Ehrmann/Hannes Bongartz)
Waldhof Mannheim (Trainer: Klaus Schlappner/Sepp Herberger)

Es kommt die Zeit, in der das Wünschen wieder hilft…

BUCK LEBOWSKI

4. Dezember 2006 | Kick,News | Kommentare deaktiviert für Daum – Daun 0:2 (FC – MSV 1:3)

Daum – Daun 0:2 (FC – MSV 1:3)

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Kann auch nicht übers Kölnisch Wasser gehen…

Potzblitz, kann Zweitligafußball interessant und mitreißend sein! Da kriselt die müde Bundesliga, kickt sich im Europacup um Ehre, Anspruch und Fünfjahreswertungspunkte, nicht Fisch, nicht Fleisch, irgendwie wischiwaschi. Und Trainer werden auch keine mehr entlassen! Ganz anders die 2. Liga, ganz anders Kölle! Mit Christoph Daum kehrte die ganze Bibel voller Hoffnung zurück in die Domstadt, vom verlorenen Sohn bis zum Messias. Nur übers Wasser gehen konnte er nicht, und so blieb im Nieselregen zu Köln vieles beim Alten im Spiel gegen den MSV Duisburg, Selters statt Sekt, Phoenix in Asche. Mitgespielt hat er auch nicht, den lucky Matchwinner eingewechselt hat er auch nicht, Alpay vor der vorhersehbaren Roten Karte durch Auswechslung bewahrt auch nicht. Und doch hat Christoph Daum beim FC schon einiges bewegt, die Mannschaft stand deutlich unter Dampf, kämpfte aber glücklos gegen Kein-Heimschiedsrichter Sippel und Schicksal an, und immer wenn sie vorne dran waren, klingelte es hinten adventlichst, das Tor mach hoch, das Tor mach weit. Daun hat Daum einen Strich durch die Rechnung gemacht, nix mit Einstand nach Maß. So funktioniert ein Messias aber auch nicht. Als Heilsbringer zeichnet sich so ein Messias doch eher langfristig durch Erfolg aus, die schnelle geile Nummer ist ihm fremd. Strohfeuer abbrennen kann schließlich jeder. Wunder dauern etwas länger. Zeit heilt alle Wunden. Kommt Zeit, kommt Rat. Et het no immer jot jejange. Gras fressen! Und nun 2183 Euro ins Phrasenschwein.

BUCK LEBOWSKI
Dampfplauderer, Motivator, Phrasendrescher

2. Dezember 2006 | Kick,News | Kommentare deaktiviert für RONALDINHO – DIE HIGHLIGHTS

RONALDINHO – DIE HIGHLIGHTS

Und das nur aus dem Spiel gegen Villareal. Ehrlich! Nur aus einem einzigen Spiel…

1. Dezember 2006 | Auswärtsspiel,Kick,Le Pissoir,News,Vor 100 Jahren | Kommentare deaktiviert für Heimspiel für Max

Heimspiel für Max

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Servus, mach’s guat!

Servus, Trainer, Good Bye, Fare Well und Grantel In Frieden (G.I.P.)! Im Lästerhimmel hast ein Heimspiel… FANartisch erinnert sich wie alle gern an die besten Sprüche des launigen österreichischen Meistertrainers und BILD-Kolumnisten Max Merkel:“Ich will nimmer länger daneben sitzen und warten, ob so ein Trottel den Ball trifft oder nicht.“ (Antwort auf die Frage, warum er nicht mehr als Trainer arbeitet)

„In Spanien gibt’s für eine Niederlage drei Gründe: Entweder war der Wind zu stark oder die Sonne zu heiß – oder die gestifteten Kerzen in der Kirche waren zu kurz…“

„Ich glaube, es ist leichter, einen Rollmops durch Mund-zu-Mund-Beatmung wieder ins Leben zurückzu­holen.“ (über Dortmunds Uefa-Cup-Ambitionen)

„Geschmeidig wie eine Litfaßsäule.“ (über Ralf Regenbogen)

„Das Intelligenteste am Bruno ist sein Weisheitszahn.“ (über Bruno Labbadia)

„Der Bengel ist so empfindlich – holt sich sogar einen Schnupfen, wenn er zu nah an der Drehtür steht.“ (über Andy Möller)

„Wenn er über den Rasen läuft, kitzelt ihn das Gras am Hintern.“ (über Dariusz Wosz)

„Der könnte in der Straßenbahnschiene schlafen, wenn er keine abstehenden Ohren hätte.“ (über Bernardo aus Brasilien)

„Der Trapattoni spricht mittlerweile besser deutsch als der Augenthaler bei der Brotzeit.“

„Im Training habe ich mal die Alkoholiker meiner Mannschaft gegen die Antialkoholiker spielen lassen. Die Alkoholiker gewannen 7:1. Da war’s mir wurscht. Da hab i g’sagt: Sauft’s weiter.“

„Wenn der Kaiser spricht, legen sogar die Engel ihre Harfen beiseite.“ (über Franz Beckenbauer)

„Der sollte von der Innsbrucker Universität ausgestellt werden. Einen Menschen mit so wenig Hirn gibt’s ja net.“ (über Friedl Koncilia)

„Der Dettmar Cramer hat doch nur den Schwarzen im Senegal beigebracht, wie man Kakteen umdribbelt.“ (Die Antwort von Dettmar Cramer: „Hier ist der Kollege Merkel schlecht in Geographie: Im Senegal gibt es gar keine Kakteen.“)

„Eine Straßenbahn hat mehr Anhänger als Uerdingen.“

„Seine Frisur sieht aus, als sei sie mit der Trompete gefönt.“ (über Werner Lorant)

„Wenn im Westfalenstadion der Rasen gemäht wird, stehen hinterher 20 Mann zusammen und erzählen, wie es gewesen ist.“ (über die Fans von Borussia Dortmund)

„Der Basler ist die teuerste Parkuhr der Welt. Er steht rum und die Bayern stopfen Geld rein.“

„Udo Lattek haben sie das Blut abgenommen. Ergebnis: Reiner Alkohol, verschmutzt durch rote Blutkörperchen.“

„Im ÖFB klappt nix, außer der Mittagspause.“ (über die Zustände im Österreichischen Fußball-Bund)

„Christoph Daum ernährt sich fast ausschließlich von Makkaroni – weil er so beim Essen ungestört durch die Löcher weiterreden kann.“

„Wenn der eine Ansichtskarte in den Briefkasten werfen will, braucht er ein Trampolin.“ (über Horst Heldt)

„Früher hatte er Mühe, Omelett von Hamlet zu unterscheiden.“ (über Otto Rehhagel)

„Der lange Koller neben dem schmächtigen Rosicky – ich dachte, da führt einer seinen Yorkshire Gassi.“

„Der läuft, als hättens ihm zwei Pampers-Windeln in die Hose genäht.“ (über Frank Neubarth)

„Mit dem Mundwerk größer als Pele, Beckenbauer und Cruyff zusammen. Mit den Füßen eher Generalvertreter für Birkenstock-Sandalen.“ (über Thomas Berthold)

„Da ist es so trostlos – da würde ich nicht mal mein Auto waschen lassen.“ (über das Wattenscheider Lohrheidestadion)

„Hannes war und ist der einzige Fußballer Deutschlands, der seine Beine in Weinflaschen baden kann.“ (über Hannes „Spargeltarzan“ Bongartz)

„Man wusste ja gar nicht so richtig, wer nun im Tor spielt – Bodo Illgner oder Gattin Bianca. Gespielt hat der Bodo, gehalten hat er wie Bianca…“

„Hertha-Manager Dieter Hoeneß wollte Santa Cruz. Der Aufsichtsrat genehmigte aber nur Santa Claus für die Weihnachtsfeier…“

„Der mit dem Laufstil eines verwundeten Kängurus.“ (über Wolfgang Funkel)

„Lieber 10 Minuten Maradona beim Autowaschen zuschauen als 90 Minuten Pflügler auf dem Fußballplatz.“ (über Hansi Pflügler).

„Im Eisschrank hatte er nur noch das Nötigste: 20 Schnitzel, 33 Frikadellen.“ (über Reiner Calmund)

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