8. September 2006 | Auswärtsspiel,Kick,News | Keine Kommentare

Nein, nein, kein Sex! FUSSBALL!

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Clown Krusty ist de-pri-miert – Tingeltangel-Bob spielt jetzt in Dortmund…

Der Ball rollt wieder, überall. Von der allerersten Bundesliga bis zur strittigen Regionalliga, von der strahlenden Nationalelf in der EM-Qualifikation bis zu den Underdogs im Pokal. Frankreich durfte seine leichten Aversionen Italien gegenüber deutlichst zum Ausdruck bringen, damit da erst gar kein Kopfstoß-Komplex entstehen kann. Die WM-Revanche mehr als geglückt, deutlich, vernichtend, alle Schwächen der Squadra Azzurra (diesmal weiß wie die Unschuld, blass) offenlegend, süße Revanche, Vive la France! Es gibt ein Leben nach Zizou… Und auch nach Jürgen Klinsmann, der Jogi ist perfekt gestartet, ohne jedes Gegentor. Und vorne knippst der Lukas alles, was kommt. Schließlich hatte der Trainer ja gesagt, dass man San Marino schlagen muss. Und wenn der Trainer das sagt…

In der Bundesliga geht auch schon einiges, Nürnberg regelt, schaut von ganz oben auf das Geschehen, alles in der Tabelle ist drunter. Und was Trainer Hans Meyer, der Magier mit dem fränkischen Perser, so sagt, ist nicht nur Gesetz, sondern zudem immer wieder eine Show. „Wenn man da steht, wo wir stehen, dann braucht man nicht mehr zu trainieren.“ Keiner verkleidet Sarkasmus und Ironie humorvoller, niemand bringt das Triviale der Big-Business-Medien-Maschine Bundesliga besser heraus als der Meyer Hans, der das Brimborium samt Hype und stereotypen Journalistenfragen zu gerne in die Vitrine stellt zu dem anderen Nippes. Und Bayern hechelt hinterher, aber nun sind Bimmel (Makay) und Bommel wieder vereint, zwei Holländer in München. Lernt man hier schneller „Deutsch“ als in Hamburg? Nigel de Jong jedenfalls beteuerte auf die Frage nach dem Champions-League-Quali-Endspiel-Sieges-Unentschieden seines HSV in Pamplona, ob es jetzt noch Sekt gäbe: „Nein, nein, kein Sex, ich geh nach Hause, hab ja auch ne Freundin und so…“ Wieder was gelernt. Auch, dass Tingeltangel-Bob aus Springfield nach Dortmund gewechselt ist und sich nun „Tinga“ nennt. Und dass der HSV prima unentschieden spielen kann, damit zwar absteigt, aber auch die Champions League gewinnt (spätestens im Endspiel muss dann aber das Elfmeterschießen helfen). Und dass Hannover 96 immer noch am schnellsten feuert und der Spiegel immer noch die besten Überschriften raushaut: „Peterchens Talfahrt“. Man lernt halt nie aus…

TOM S. HUNTER


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