Eintracht Frankfurt vs. 1. FC Nürnberg: Wie die BILDer-Zeitung den Spielabbruch sieht


Wie wird wohl die große deutsche Boulevard-Zeitung mit den vielen BILDern und der noch vieleren BILDung (und den allermeisten Lesern auf diesem Planeten) den Spielabbruch – nennen wir ihn „Spielunterbrechung“ – beim Bundesliga-Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Nürnberg historisch-kritisch bewerten…?! Stichwort: Skandal, Mob, Ultras, Hooligans, Bengalos auf dem Spielfeld, Pyromania im Auswärtsblock der Clubberer, Anzeige, Stadionverbote, Geldstrafe (Original: Bilder von Ausschreitungen beim brasilianischen Futsal bei der Hallen-Partie zwischen den rivalisierenden Sao-Paulo-Clubs Palmeiras und Corinthians)

Und wie berichtet dagegen wohl am Montag die seriöse Konkurrenz von der ultra-deutschen Hooligan-Fachzeitschrift „Bordstein-Dashing“ mit den ultra-starken Essays und dem ultra-intelligenten Layout?
Wir erwarten das etwa so:


Mehr Tore, Videos, Sensationen. Mehr Fußball.

 

3 Kommentare zu “Eintracht Frankfurt vs. 1. FC Nürnberg: Wie die BILDer-Zeitung den Spielabbruch sieht”

  1. 6. April 2008, 12:07
    Glubb on Tour

    naja, es war ja nicht wirklich ein spielabbruch, sondern nur eine kleine unterbrechung, bei der herr roth fast explodiert wäre wie ein feuerwerkskörper ;)

    http://www.youtube.com/watch?v=JdriSZi7Ttc

  2. 6. April 2008, 12:41
    FANartisch

    Standen die FCN-Fans denn wirklich kurz vor einer Beulerei unter den eigenen Gruppen wg. dem einen Bengalo aufs Spielfeld oder hatte das andere Hintergründe?

    http://www.youtube.com/watch?v=WhFJy1HHaHI

  3. 7. April 2008, 23:21
    TOM S. HUNTER

    Wir haben eine E-Mail von johnny bekommen, der die Nürnberger Auswärtstour nach Frankfurt so erlebt hat:

    Hier mein persönlicher Bericht zu dem GLUBBspiel. Du kannst ihn ja auf deiner website veröffentlichen!:
    Wie kam es zu den so genannten „Ausschreitungen“?
    Im folgenden versuche ich die hinter- und vordergründigen Ursachen herauszuarbeiten.
    Die Auswärtsfahrt begann im Nürnberger Hauptbahnhof mit der allgegenwärtigen Präsens von einigen PolizistInnen, die die Fußballfans beobachteten und mit Pistole im Halfter für alle Fälle gewappnet waren. Das muss mensch sich mal überlegen, da will mann/frau zu einem Fußballspiel gehen und wird gleich am Bahnhof überwacht. Nun gut, dabei habe ich mir eigentlich nichts gedacht, hätte ja auch sein können das die PolizistInnen rein „zufällig“ da waren. Nachdem mensch sich dann unter Aufsicht der Polizei sein/ihr Essen und Trinken für die Fahrt gekauft hatte, ging mensch dann zum Gleis und wartete unter Aufsicht von gepanzerten und stark bewaffneten PolizistInnen(Pistole, Gummiknüppel, Pfefferspray, Polizeihunde, etc.) auf den Zug.
    In diesem konnte mensch dann beruhigt nach Frankfurt fahren, weil in den Zwischenabteil standen ja zu unserem „Schutz“ bewaffnete PolizistInnen. Die Stimmung im Zug war in den meisten Abteilen noch eher ruhig und in anderen schon feucht-fröhlich. Auffällig war auch, dass in jedem größeren Bahnhof zwischen Nürnberg und Frankfurt die Polizei auf dem Bahnsteig präsent war.
    Als der Zug dann in Frankfurt ankam, flogen einige Böller aus dem Zug, was die Polizei zu sinnlosen Festnahmen veranlasste. Vor mir stieg ein ganz „normaler“ Glubberer aus dem Zug aus, der nicht zu den von den Medien als „Chaoten“ bezeichneten, schwarz gekleideten mit Sonnenbrille gehörte, die wohl für die Böller-Aktion verantwortlich waren (…)