Spontan entschlossene Fußballfans, die auf den letzten Drücker zur EM nach Österreich wollen, müssen in Sachen Übernachtung nehmen, was sie kriegen können. In Wien sind (fast) alle Zimmer und Betten belegt, in Hotels und Pensionen sowieso. Aber FANartisch hat da noch einen Last-Minute-Tipp für verspätete EM-Fahrer… (Kost & Logis in etwas tristem Ambiente, aber immerhin mittendrin statt nur dabei…)
Stermann und Grissemann – Strafraum statt Schlafraum!
FANartisch meint: Vielleicht doch lieber Zeltplatz statt Gefängnis – Zelten macht einfach einen gesünderen Teint…
Der incredible Heinz aus Wien macht österreichische Rockmusik mit Anspruch – und trotzdem für die Massen: Das Wunder von Wien, darauf können sich die Österreicher als EM-Song einigen. Bis auf ein paar Grantler natürlich, die immer was zu meckern haben… Wie? Die sind in Österreich in der Mehrheit? Na dann braucht’s wirklich ein Wunder…
Heinz aus Wien: „Das Wunder von Wien“ (A.E.I.O.U.* 2008)
*A.E.I.O.U = Austria erit in orbe ultima = Österreich wird ewig sein / Österreich wird bis ans Ende der Welt bestehen (Friedrich III.), wird aber auch gern als „Österreichs Aufgabe ist es, über die ganze Welt zu herrschen“ (Austriae est imperare orbi universo) missverstanden…
Ganz down mit Jogis Jungs bei der EURO ist Pillath, der Goliath unter den EM-Moderatoren, der mit seinen Homies checkt, was bei der Europameisterschaft so alles geht und nicht geht. Fette Trikots, Shirts und Fanartikel dürfen natürlich nicht fehlen…
Gut, wir lernen, dass Botafogo-Verteidiger Andre Luiz im Match bei Nautico in Brasilien vom Platz fliegt, weil er Ball und Gegner erwischt hat und der Gegner sich wie ein Flummi über den Platz kugelt. Was lernen wir aber darüber hinaus noch aus diesem kleinen Lehrvideo?
1. „Konfusion“ heißt auf Portugiesisch „Confusão“
2. „Confusão“ wäre ein verdammt cooler Spielername
3. Auch in Brasilien sollte man nicht ausgerechnet der Polizei den Stinkefinger zeigen, Rote Karte hin oder her
4. In Brasilien ist man erst festgenommen, wenn man fest genommen ist. Wenn man nicht fest genug genommen ist, kann man sich befreien und ist frei
5. Wenn man frei ist, kugelt man sich vor Glück über den Platz, als wäre man gerade umgetreten worden
6. Wenn man umgetreten wurde, muss man sich so lange wie ein Flummi über den Platz kugeln, bis der Gegner vom Platz fliegt
7. Go to 1.
Unfassbar – ein ehemaliger Fußballprofi hat die Chance, ausgerechnet mit einem Elfmeterschießen als alles entscheidendem Wettbewerb 2,5 Millionen Euro zu gewinnen … mit einem Elfmeterschießen ausgerechnet gegen Stefan Raab! Femi Smith nutzte diese Chance natürlich nur zu gern, schließlich heißt die Show „Schlag den Raab“ und der ehemalige Spieler vom FC St. Pauli arbeitet heute bei TSV-1860-München-Vermarkter IMG im Marketing… FANartisch meint: Wir wären beim Wettbüro unseres Vertrauens spontan jede Wette eingegangen – selbst unser Redaktionshund hätte Stefan Raab im Elfmeterschießen versenkt. Wäre aber wahrscheinlich schon vorher beim Aufzählen aller EM-Teilnehmer kläglich gescheitert…