FANartisch: Kick

14. August 2007 | Kick,News | Kommentare deaktiviert für Zinedine Zidane & Kids

Zinedine Zidane & Kids

Zizou und sein Nachwuchs zocken ein Match im Garten, beim Fußball offenbaren sich Altersmüdigkeit, Talentvererbung und kleine und große Wehwehchen… FANartisch meint: Das war ROT, Papa!

14. August 2007 | Kick,News | Kommentare deaktiviert für Quo vadis, Rafael?

Quo vadis, Rafael?

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NUMMER 23

Wohin geht die wilde Vaart? Braucht Van-der-Vaart-Berater Sören Lerby frisches Urlaubsgeld? Ist Valencia wirklich die letzte Chance für Rafael van der Vaart, seinen großen Traum von Spanien zu verwirklichen? Gibt es ein Übersetzungsproblem? Bedeuten Schmerzen in Holland etwas Positives? Was sagt Huub Stevens im Gespräch unter vier Augen zu seinem wechselwilligen Schützling? Gibt es einen schlechteren Moment für den wiedererstarkten HSV, derartige Schlagzeilen über sich ergehen lassen zu müssen, solche Diskussionen führen zu müssen? Gibt es ein Mittel gegen Magenschmerzen? Gegen DSF, BILD & Co? Droht ein massiver Leistungseinbruch wie im Fall Klose? Gibt es vor dem Derby Schalke – Dortmund und dem Topspiel Bremen – Bayern keine anderen Themen mehr? Und überhaupt: Was sagt Sylvie dazu…?

13. August 2007 | Kick,Le Pissoir,News,Tipp | Kommentare deaktiviert für Premier League: Marketing

Premier League: Marketing

Reinhard Rauball will alle Steine umdrehen im deutschen Profifußball. FANartisch hofft, dass sich Doc Rauball in dringenden Marketingfragen an der englischen Premier League orientiert. Übrigens: Chelsea klar auf dem absteigenden Ast, bei Derby County und Everton geht einiges…

13. August 2007 | Kick,Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Bundesliga remixed #1

Bundesliga remixed #1

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Dickes J in der Bundesliga? J wie Jesus. Um diesen Ned-Flanders-Gedächtnispokal geht es in der Bundesliga noch nicht, aber wenn die göttlichen, überirdischen, himmlischen Bayern so weiterspielen, wer weiß… Oh, Jesus, rette uns (davor)! Und (Fußball-)Gott bewahre! Okididokily…

Dickes Ö. Da ist die Bundesliga mit einem Bums gestartet, wie von FANartisch professionell prognostiziert (s.u.) gab es zum Auftakt einen offenen Schlagabtausch zwischen Stuttgart und Schalke und ein torreiches Unentschieden. Dickes Ö wie Özil, der nicht nur ein besonders dickes Ö auf dem Trikot spazieren trägt, sondern mit seinem Auftritt in der ersten Hälfte und der Vorlage zum 1:0 auch ein besonders dickes Ausrufungszeichen setzte, bevor er von Trainer Slomka vermeintlich taktischen Verbesserungen geopfert und ausgewechselt wurde. Der junge Özil ist reifer geworden und wird den Schalkern noch viel Freude machen. Auch Rakitic ließ seine individuelle Klasse aufblitzen und bedankte sich für seine Einwechslung mit dem letztendlichen Ausgleich zum 2:2. Meisterle VfB Stuttgart glänzte dagegen wie gewohnt im Kollektiv, spielte Schalke flächendeckend an die Wand und ließ das Bällchen zeitweise schon mindestens so fein und routiniert laufen wie in der vergangenen Saison. Ein Auftakt auf hohem Niveau! Und dabei fehlte mit Mario Gomez noch der Fußballer des Jahres…

Dickes A dagegen in Bochum. A wie Aua. Mit seinem „Sanogo mortale“ holte die neue Bremer Wunderwaffe seinen ersten Elfer der Saison so radikal heraus, dass er danach minutenlang unter Zuhilfenahme schwerer grauer Erste-Hilfe-Decken behandelt werden musste. Vielleicht hätte es ein einfacher Rittberger auch getan und wäre zudem für Sanogo selbst weniger schmerzhaft gewesen. Auch für die Bochumer Zuschauer, die ihren Augen nicht trauten, was sich da in ihrem Strafraum für ein Drama abspielte. Manche „Fouls“ tun eben schon beim Zuschauen weh… Wie auch jenes der Wespe, die den Barte des Propheten Schaaf so genau inspizierte, dass der Trainer sie mit einer wegwerfenden Handbewegung wegwischen wollte wie die Bremer Verletzungsprobleme. So viel Missachtung wollte sich das hartnäckige Insekt aber nicht gefallen lassen, blieb an ihm kleben wie ein Manndecker und zitierte den großen Mohammed Ali: stach wie eine Biene … in Thomas Schaafs Kinnbereich nahe der Unterlippe. FOUL!

Dickes B natürlich in München. B wie Bayern. Sie sind wieder da, die Wunderbayern, das Bayernwunder, diese nur noch mit dem Fernglas scharf zu sehende Sternschnuppe des deutschen Fußballs. Klose und Toni zauberten gleich mit dem ersten Saisontor einen Harry-Potter-artigen Kometenstreif in die mit hoher Fußballkunst nicht gerade verwöhnte Allianz-Arena. Raketenstart gegen Rostocker, die wohl noch lange suchen und probieren und vergleichen müssen, um herauszufinden, in welcher Liga sie da eigentlich gelandet sind, wie viele Klassen sie übersprungen haben. Vielleicht spielen sie ja demnächst mal gegen einen Verein auf Augenhöhe, vielleicht gibt es demnächst für Hansa ja mal einen wirklichen Vergleichswert „Erste Bundesliga“ – und nicht so einen pangalaktischen Donnergurgler vom anderen Stern…

Die beiden anderen blau-weißen/weiß-blauen Aufsteiger sind schon in der ersten Liga angekommen, führten sich gleich rüpelhaft-respektlos ein in der neuen Klasse, indem sie alteingesessene Mitschüler erst mal vertrimmten und auf ganz neue Sitzbänke verwiesen. Streber, die? Schon, aber auch eine positive Überraschung und echte Bereicherung für die Schule des Lebens und der Liga, die da Demut lehrt. Für Hans Meyer wahrscheinlich nicht mal ne echte Überraschung, für Thomas Doll wahrscheinlich ein fröhlich grüßendes Murmeltier… Alle blau-weißen Aufsteiger können jedenfalls froh sein, dass sie die nun wohl stärkste Zweite Liga aller Zeiten erst mal hinter sich gelassen haben, in der nun auch wie selbstverständlich Nationalspieler rumlaufen. Und verdammt viele „Ic“e (sprich: Ittsche), Fußballzauberer vom Balkan oder von dortigen Nationalitäten abstammend. Wir nennen das dann mal liebevoll 2. Bundeslic (sprich: Zweite Bundeslittsch) und schauen freitags, sonntags und montags gern mal rein. FANartic meint (sprich: FANartittsch): Endlich geht’s wieder los! Und wir gucken jetzt ALLES!!! Das ist keine Drohung, das ist unser Auftrag…

BUCK LEBOWSKI

9. August 2007 | Auswärtsspiel,Kick,Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Warum haben die Engländer mehr Geld?

Warum haben die Engländer mehr Geld?

Vielleicht vermarkten die Engländer den Fußball einfach besser als die Deutschen? Ausrufungszeichen. Dies hier zum Beispiel ist ein zweitklassiger Zweitliga-Spot für den neuen Spielball. Und jeder englische Zweitligist bekommt seinen eigenen Ball. Schnickschnack, Chichi, Firlefanz, ja. Aber mit Stil, Charme und Melone, äh, Witz. Vielleicht können sie deshalb auf der Insel Fabregas, Ballack und Cristiano Ronaldo halten, selbst wenn Real Madrid anklopft. Nicht wegen eines Zweitliga-Spots. Aber der steht hier auch nur symbolisch für die erstklassige Vermarktung unser aller Lieblingssports. Dass der damit zum Spielball für Milliardäre, Spekulanten, Agenturen und Geldwäscher geworden ist, dass die Eintrittspreise für den normalen Fan kaum noch bezahlbar sind – zugegeben, eine extrem negative Folge dieser erstklassigen Vermarktung, nennen wir sie ruhig „Beckhamisierung“.

Aber die hohe Attraktivität, das viele Geld zieht die Stars in die Premier League, europäisch spielt die Liga in der absoluten Spitzengruppe. Reinhard Rauball will als neuer DFL-Präsident nun jeden Stein umdrehen, alles in Frage stellen, auch Altbewährtes, Althergebrachtes, Gewohntes, um für die deutschen Fußballclubs einfach auch mehr rauszuholen, die deutschen Profi-Ligen international einfach noch konkurrenzfähiger zu machen. Da hat einer seine Mission erkannt und ebenso wie die Wahl angenommen. Wir wünschen ihm dabei gerüttelt Augenmaß und viel Erfolg! Und uns allen einen spannenden Diddlkampf (Danke, Lothar!), eine mitreißende, spannende, durbulente (Schluss, jetzt, aus!), grandiose und aufregende Saison, in der Bundesliga, in Deutschland, mit Sommer oder ohne! Kein Märchen…

TOM S. HUNTER

PS: Gaaaanz bestimmt, liebes Hamburger Abendblatt!

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