FANartisch: Auswärtsspiel

15. Juni 2006 | Auswärtsspiel,Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Zwei atmen auf…

Zwei atmen auf…

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Jene beiden deutschen Fußballvereine, bei denen Peter Neururer noch nicht Trainer war, atmen auf: Sie müssen sich um eine mögliche Doping-Untersuchung früherer Vorkommnisse keinen dicken Kopp machen…

15. Juni 2006 | Auswärtsspiel,Kick,Le Pissoir,News,Tipp,Vor 100 Jahren | Kommentare deaktiviert für Klinsman’s UniverSAl Lexikon #9 – MONICA, THE

Klinsman’s UniverSAl Lexikon #9 – MONICA, THE


Nur die chilenische Monica Lierhaus hat weltweit mehr zu bieten – so rein fachlich jetzt…

Aus aktuellem Anlass holen wir diese Folge von Klinsman’s UniverSAl Lexikon mal wieder nach oben. Denn obwohl sie es vielleicht nach der saustarken zweiten Halbzeit gegen Polen gar nicht mehr muss: Die Monica allein kann die WM retten! Die Forderung danach gibt’s jetzt jedenfalls als MP3…Wer könnte augenfälliger dafür stehen – im schicken schwarzen Hosenanzug oder im kleinen Schwarzen -, dass die Zeiten eines Ernst Huberty oder Heribert Fassbender bei der Sportschau längst vorbei sind. Vorbei auch die Zeiten, da Frauen in der Sportberichterstattung Vereine wie Schalke 05 erfanden – heute gibt’s die Monica! Und Monica Lierhaus macht das schon alles richtig, hat den nötigen Hang zum Perfektionismus, verschont den Sportschauer mit beckmannscher Süffisanz und Selbstgefälligkeit oder dellingscher Vorwitzig- und Orientierungslosigkeit – und sieht dabei noch besser aus als Waldemar Hartmann (-> WALDI, THE). Berichtet, moderiert und interviewt für Deutschland bei der FIFA WM 2006™. Porno! Findet der Jürgen jedenfalls auch „sehr symbadisch“, die Monica, weil – in den USA gibt es ja auch Santa Monica…Nachtrag: Die chilenische Monica Lierhaus hat alle Möglichkeiten, in Sachen fachlicher Kompetenz bis zur WM weiter aufzurüsten…

15. Juni 2006 | Auswärtsspiel,Kick,News | Kommentare deaktiviert für WM remixed #2

WM remixed #2

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 Routiniert stören Metzelder und der kleine Philipp Lahm den Schussversuch von Ebi Smolarek… (Szene nachgestellt)

Hätte der Lukas doch nur auf seine Omma gehört… „Hau den Polen ein Tor rein – und fertig“, gab sie Poldi mit auf den Weg ins Westfalenstadion. Die Chancen waren da, aber da war ja noch der polnische Keeper, zur Feier des Tages in der Form seines Lebens. Wahrscheinlich hatte Oma Boruc zu Enkel Artur gesagt: „Lass dir von den Deutschen bloß keinen reinhaun!“ Dass Deutschland – Polen keine Nullnummer blieb, verdanken wir dann aber dem Näschen, okay, der Nase von Jürgen Klinsmann und einer nie nachlassenden deutschen Mannschaft, die die Polen regelrecht fertig und kaputt spielte, das Tempo bis zum Schluss auf einem brutal hohen Niveau hielt.

Das unvergleichliche Duo Netzer und Delling frohlockte ebenfalls auf hohem Niveau, nachdem Oliver Neuville auf Vorlage von dem quirligen Newcomer David Odonkor den dezimierten Polen doch noch einen reingehauen hatte, in letzter Minute, so was von völlig verdient, Happy End. Da hatte der Bundestrainer aber auch wirklich alles richtig gemacht, nicht nur bei den Einwechslungen der beiden Matchwinner, schon bei der viel kritisierten Nominierung Odonkors für den WM-Kader. Wissen wir jetzt auch! Gut so, ganz Deutschland im Freudenrausch, überall Public Drinking & Extrem Feiering. Nur die 429 Festgenommenen waren nach den Ausschreitungen in Dortmund schnell wieder auf dem Zellenboden der Tatsachen angekommen. Hätten die Hooligans doch nur auf ihre Omas gehört…

TOM S. HUNTER

15. Juni 2006 | Auswärtsspiel,News | Ein Kommentar

1000 Werbe-Meisterwerke (WM) – #8 Coca Cola

COCA ARGENTINA – sind sie nicht süß, der Kaktus und der Luftballon…?!

Pressekonferenz mit Tip & Tap

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Pressekonferenz, der DFB hat geladen, der Pressetross versammelt sich vollzählig vor Pressesprecher Harald Stenger und harrt der Dinge, die da kommen – und es ist, als wären Tip & Tap, die einzig wahren deutschen WM-Maskottchen, endlich wieder da, als wären sie nie weg gewesen, direkt von der WM 1974 reingebeamt, als Lukas Podolski und Bastian Schweinsteiger die Bühne betreten. Poldi ist „total locker“ und meint in seinem unnachahmlich harten Deutsch schlicht: „Wir müssen die Costa-Ricaner weghauen!“ Die Frisur von Schweinsteiger interessiert von Bravo Sport bis zum Deutschlandradio mehr als alles andere, wir erfahren, dass der Schweini beim Friseur war und sich mit der Bundeskanzlerin nicht etwa über Fußball und Frisuren unterhalten hat, sondern über die Einrichtung des Hotels (vielleicht ob die Teppichfarbe zu den Tapeten passt?)… Wir erfahren, dass der Lukas „zwei Heimaten“ hat, Deutschland und Polen (und nicht etwa Köln und Bergheim)…

Und auf die auf den Japan-Test anspielende Frage, ob Schweinsteiger zuletzt nicht zu beherzt in die Zweikämpfe gegangen ist, kommt selbstbewusst: „Ja und? Wie oft kriegen wir vorne auf die Socken? … Es gehört einfach dazu, wir werden auch getreten und stehen dann wieder auf, aber der ist dann nicht mehr aufgestanden…“ Es steckt so viel Schönheit in der Schlichtheit des Fußballs, und Schweinsteiger und Podolski, die beiden Fußballphilosophen haben das im Kern erkannt. So viel schlichte und ehrliche Freude am Sein wirkt ansteckend, die Journalisten aus aller Herren Länder sind begeistert.

Poldi und Schweini, Tip und Tap sind gut gelaunt durch, überlassen das Feld der Fragen Keeper Jens Lehmann, und Pressewart Stenger schickt Poldi noch ein väterliches „Mach’s gut, Junge!“ hinterher. Unser neuer Bomber bombt lieber als zu sprechen, lässt lieber Tore sprechen. Nichts kann mehr schief gehen, es ist alles wie 1974, nein, besser! Tip & Tap sind nie erwachsen geworden und s p i e l e n nun leibhaftig für Deutschland!

TOM S. HUNTER

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