15. Juni 2006 |
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Kommentare deaktiviert für Klinsman’s UniverSAl Lexikon #9 – MONICA, THE

Nur die chilenische Monica Lierhaus hat weltweit mehr zu bieten – so rein fachlich jetzt…
Aus aktuellem Anlass holen wir diese Folge von Klinsman’s UniverSAl Lexikon mal wieder nach oben. Denn obwohl sie es vielleicht nach der saustarken zweiten Halbzeit gegen Polen gar nicht mehr muss: Die Monica allein kann die WM retten! Die Forderung danach gibt’s jetzt jedenfalls als MP3…Wer könnte augenfälliger dafür stehen – im schicken schwarzen Hosenanzug oder im kleinen Schwarzen -, dass die Zeiten eines Ernst Huberty oder Heribert Fassbender bei der Sportschau längst vorbei sind. Vorbei auch die Zeiten, da Frauen in der Sportberichterstattung Vereine wie Schalke 05 erfanden – heute gibt’s die Monica! Und Monica Lierhaus macht das schon alles richtig, hat den nötigen Hang zum Perfektionismus, verschont den Sportschauer mit beckmannscher Süffisanz und Selbstgefälligkeit oder dellingscher Vorwitzig- und Orientierungslosigkeit – und sieht dabei noch besser aus als Waldemar Hartmann (-> WALDI, THE). Berichtet, moderiert und interviewt für Deutschland bei der FIFA WM 2006™. Porno! Findet der Jürgen jedenfalls auch „sehr symbadisch“, die Monica, weil – in den USA gibt es ja auch Santa Monica…Nachtrag: Die chilenische Monica Lierhaus hat alle Möglichkeiten, in Sachen fachlicher Kompetenz bis zur WM weiter aufzurüsten…

13. Juni 2006 |
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Thomas Edison, Erfinder der Glühbirne, hatte Angst im Dunkeln. Hat Andy Brehme, Erfinder der Dunkelheit im Kopf, Angst vor Glühbirnen?
7. Juni 2006 |
Le Pissoir,
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Schon bei der Herstellung der beliebten Panini-Sammelbilder nehmen sich die Mitarbeiter viel Zeit (wie hier in der Qualitätssicherung)
Und dann war da noch NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke, der im Düsseldorfer Landtag von den Grünen dabei beobachtet wurde, wie er während einer Landtagsdebatte Panini-Bilder in sein Sammelalbum einklebte. Woraufhin die Abgeordnete Sylvia Löhrmann eine Kleine Anfrage startete und von Ministerpräsident Jürgen Rüttgers wissen wollte, ob er es respektiere, wenn ein Minister Fußballerbildchen einklebt, während im Parlament über eine Million arbeitslose Menschen debattiert wird. In ihrer Anfrage billigte Frau Löhrmann „Wesen männlichen Geschlechts“ in Zeiten von Fußballweltmeisterschaften immerhin „ungewöhnliche Verhaltensweisen“ zu. FANartisch meint auch: Pfui! Und: Skandal! Wie kann man für so etwas überhaupt eine Anfrage stellen, ganz egal ob klein oder groß, in Zeiten von Fußballweltmeisterschaften…
BUCK LEBOWSKI
Nachtrag: Weil das Medienecho so enorm war, hatte der Sprecher von Minister Wittke eine Menge zu erklären. Zum Beispiel, dass Wittke mit einem Parteifreund verabredet habe, für die Söhne der beiden Politiker doch doppelte Sammelbilder zu tauschen. Die Aktion habe nicht länger als zwei Minuten gedauert. Jahaaa, wenn das so ist… LAPALIE! Pech nur, dass der WDR das Ganze zufällig auf Film gebannt hatte und von „mindestens 15 Minuten“ spricht. Unfassbar! Dabei wissen wir doch alle, dass man sich mehr Zeit nehmen sollte, um die Bilder auch wirklich gerade und ordentlich einzukleben! Da wird Sohnemann aber meckern…
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Pressekonferenz, der DFB hat geladen, der Pressetross versammelt sich vollzählig vor Pressesprecher Harald Stenger und harrt der Dinge, die da kommen – und es ist, als wären Tip & Tap, die einzig wahren deutschen WM-Maskottchen, endlich wieder da, als wären sie nie weg gewesen, direkt von der WM 1974 reingebeamt, als Lukas Podolski und Bastian Schweinsteiger die Bühne betreten. Poldi ist „total locker“ und meint in seinem unnachahmlich harten Deutsch schlicht: „Wir müssen die Costa-Ricaner weghauen!“ Die Frisur von Schweinsteiger interessiert von Bravo Sport bis zum Deutschlandradio mehr als alles andere, wir erfahren, dass der Schweini beim Friseur war und sich mit der Bundeskanzlerin nicht etwa über Fußball und Frisuren unterhalten hat, sondern über die Einrichtung des Hotels (vielleicht ob die Teppichfarbe zu den Tapeten passt?)… Wir erfahren, dass der Lukas „zwei Heimaten“ hat, Deutschland und Polen (und nicht etwa Köln und Bergheim)…
Und auf die auf den Japan-Test anspielende Frage, ob Schweinsteiger zuletzt nicht zu beherzt in die Zweikämpfe gegangen ist, kommt selbstbewusst: „Ja und? Wie oft kriegen wir vorne auf die Socken? … Es gehört einfach dazu, wir werden auch getreten und stehen dann wieder auf, aber der ist dann nicht mehr aufgestanden…“ Es steckt so viel Schönheit in der Schlichtheit des Fußballs, und Schweinsteiger und Podolski, die beiden Fußballphilosophen haben das im Kern erkannt. So viel schlichte und ehrliche Freude am Sein wirkt ansteckend, die Journalisten aus aller Herren Länder sind begeistert.
Poldi und Schweini, Tip und Tap sind gut gelaunt durch, überlassen das Feld der Fragen Keeper Jens Lehmann, und Pressewart Stenger schickt Poldi noch ein väterliches „Mach’s gut, Junge!“ hinterher. Unser neuer Bomber bombt lieber als zu sprechen, lässt lieber Tore sprechen. Nichts kann mehr schief gehen, es ist alles wie 1974, nein, besser! Tip & Tap sind nie erwachsen geworden und s p i e l e n nun leibhaftig für Deutschland!
TOM S. HUNTER
2. Juni 2006 |
Le Pissoir,
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Vor 100 Jahren |
Kommentare deaktiviert für ZU VIELE KOPFBÄLLE #4
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Wappen: Bunte Liga Marburg
„Gerade zu Hause liegt unsere Heimstärke“ (Carsten Ramelow)
Dank an die Bunte Liga Marburg im Speziellen und dem Team von Rammel Low United im Besonderen für das mantrische Lebensmotto des blonden Heimwerkers aus Leverkusen! FANartisch meint: Jungs, lasst es zu dem wahren Motto dieser „unserer“ FIFA WM 2006™ werden…