Wie die FAZ berichtet, hat ein holländisches Containerschiff in der Nacht zum Donnerstag einen Pfeiler der Großbildleinwand in der Frankfurter Main-Arena gerammt. Nach Polizeiangaben habe der 65 Jahre alte Schiffsführer ein falsches Brückentor gewählt und musste mit seinem 170 Meter langen Schubverband, auf dem sechs Brauereikessel transportiert wurden, rückwärts fahren. Dabei streifte er mit dem Bug einen der Pfeiler, auf denen die Videowand im Main steht. Die Großbildleinwand wurde dabei aber nur leicht beschädigt. Ein Testlauf am Donnerstagmittag verlief für die Stadt Frankfurt „rundum zufriedenstellend“. Für das Spiel Deutschland – Argentinien werden wieder mehrere 10.000 Fußball-Fans am Mainufer erwartet. FANartisch meint: Was für ein Anschlag! Al Qaida ist ein Witz gegen frustrierte Holländer….
28. Juni 2006 | News,Vor 100 Jahren | Kommentare deaktiviert für Inselaffen
Fahnenpatriotismus am Auto – für uns Deutsche diesen Sommer eine unübersehbare Herzensangelegenheit, in England sogar eine Affenliebe. Oder hält man Fahnen am Auto auf der Insel mittlerweile für einen affigen Modetrend? Wärter eines Safari-Parks in der Nähe von Liverpool haben jedenfalls eine große Ansammlung englischer Fahnen im Gehege der Paviane entdeckt. Der Knowsley Safari Park erklärte, dass die Tiere die Fahnen von parkenden oder durch den Park fahrenden Autos stehlen. Wenn jemand vergesse, seine Fahne abzunehmen, stibitzten sie die Paviane, sie hätten schon „eine stattliche Sammlung“. FANartisch meint: dass die Inselaffen aber auch immer Trouble machen müssen…
Jaja, früher… Die Zeiten solcher Geheimtrainings sollten in Italien längst vorbei sein. Böses Vorurteil, gemeine Verleumdung… Spieler wie De Rossi trainieren doch heute eher, wie man seinem Gegenspieler mal so richtig schön wehtut…
19. Juni 2006 | Kick,News,Vor 100 Jahren | Kommentare deaktiviert für Wir können auch anders…
In Saudi-Arabien haben die Männer ihre eigenen Fußballgesetze – ganz besonders während einer Fußballweltmeisterschaft! Der Kolumnist Jihad Al-Khazem hat in der Zeitung AL HAYAT Verhaltensregeln für Frauen während der WM aufgestellt. Kleiner Auszug gefällig?- Während der WM gehört der Fernseher dem Ehemann. Die Frau darf die Fernbedienung nicht berühren.
– Ehefrauen, Kindern und Hausangestellten ist es verboten, während eines Spiels vor dem Bildschirm vorbeizulaufen. Sollten Ehefrauen bei dramatischen Torszenen den Bildschirm verdecken, so ist das ein klarer Scheidungsgrund.
– Der Ehemann leidet während der WM an Taubheit. Er wird daher weder die Haustür öffnen noch ans Telefon gehen; dies sind Aufgaben der Frau, die während der WM auch die Sportseiten in der Zeitung zu lesen hat, damit der Mann mit ihr über Fußball diskutieren kann.
– Sollte die Nationalmannschaft verlieren, gibt es keinen Trost. Es hat keinen Sinn, zu sagen: „Mach dir nichts draus, mein Schatz. In vier Jahren kommt ja die nächste Chance.“ Derartige Beileidsbekundungen verstärken den Schmerz.
– Die Frau muss wissen, dass Fußball viel mehr ist als eine Frage von Leben und Tod. Wer stirbt, wacht am nächsten Tag nicht wieder auf und muss sich an seine Enttäuschung erinnern.
– Während der WM ist es der Frau untersagt, fußballunkundige Familienmitglieder und Freunde einzuladen. Unerwünscht sind vor allem die Mutter und die Schwiegermutter, die als Störenfriede bekannt sind.
FANartisch meint: Gibt es da wirklich einen Unterschied zu Deutschland? Fußball verbindet wirklich…