FRANCK RIBERY
Was bisher geschah…
Was bisher geschah…
Tja, da kommen selbst die gesammelten Werke von Kaiser Franz, dem Erfinder des Eigentors aus Langeweile, nicht mehr mit… Im Jahre 2005 erfand der Verteidiger Djimi Traoré die einfache Eigentorschraube in der Abwehr des damaligen Champions-League-Siegers FC Liverpool. Aber Undank ist der Welten Lohn: 2006 durfte Traoré zu Charlton Athletic wechseln, heute verteidigt er für den FC Portsmouth. FANartisch meint: Solch einen sportlichen Abstieg hat so ein genialer Erfinder wie Djimi Traoré einfach nicht verdient, oder? Die Reds sind selber schuld, wenn in ihrer Abwehr nun das kreative Moment fehlt.Von dieser gewissen tänzerischen Leichtigkeit ganz zu schweigen…
Früher war der Fußballplatz noch ein lustiger Kriegsschauplatz… Während sich die „Sportredaktionen“ der TV-Sender heute in Sachen Fernsehbeweis überbieten und als Lobbyisten unter dem Deckmäntelchen der guten alten Doppelmoral Vereinspolitik betreiben, die Sherlock-Holmes-Pfeife immer genüsslich im Anschlag, konzentrierten sich Typen wie Rainer Brandt als Haudegen vom alten Schlag noch auf die schönen Seiten des Fußballs und nahmen den ganzen Zirkus, wie er genommen werden wollte: mit Humor. Der Erfinder des kalten „Schnodderdeutsch“, das uns schon so manchen Abend mit Terence Hill & Bud Spencer oder auch Tony Curtis & Roger Moore superkalt versüßte, zeigte sich auch im Sportstudio oft als Meister der eisekalten Synchronisation… Feuer frei!
Werner Lorant hört sich das Ganze erstaunlich gefasst an, innen drin brodelt’s, aber der Vulkan bricht (noch) nicht aus: nur die üblichen Nettigkeiten im Umgang mit diesen „Journalisten“…
Harte Trainer, harte Jungs… Nur wenig ist härter als Werner Lorant und Felix Magath.