7. April 2006 |
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Nach dem Spiel ist nach dem Spiel – bei Fußballperspektiven gibt’s auch tolle Fotostrecken…
Man könnte es sich ja auch einfach machen und sich ganz auf schnelle Autos und schöne Frauen konzentrieren. Die Interviewkönige des Internet-Magazins Fußballperspektiven konzentrieren sich auf die Kunst der intellektuellen Neugier. Die Vielfalt, die Tiefe und die heute so seltenen Überraschungen ihrer Interviews und Beobachtungen quer durch die heile und kaputte Fußballwelt sprechen für sich und sind eigentlich viel zu schade, um nur online präsentiert zu werden. Jede „Ausgabe“ der Fußballperspektiven hat ein Thema, einen roten Faden, der sich durch die Beiträge zieht. Aktuell heißt es: „Berufsfeld Fußball – Perspektiven aus dem Seitenaus“. Und ist mal wieder mehr als gelungen. Als Einstiegsdroge empfiehlt FANartisch aber das Kultinterview mit Kultkickerlegende Thorsten Legat, seines Zeichens Samtpfötchen mit rauem Kern und wohl der unterschätzteste Hirnmuskelarbeiter aus dem Ruhrgebiet, Castroper Straße rauf wie runter. Und wer weiß: Vielleicht schaffen es die Jungs mit der professionellen Neugier und den richtigen Fragen ja noch, die deutschen WM-Perspektiven ein wenig zu verbessern…
TOM S. HUNTER
7. April 2006 |
Auswärtsspiel,
Kick,
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Kommentare deaktiviert für Warten auf die WM #3
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Sitzen
Foto: PhotoCase.com
6. April 2006 |
Le Pissoir,
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Der schnellste Fisch der Welt ist der Schwarze Marlin – er schafft die 100 Meter in unter drei Sekunden [Quelle: NEON – Unnützes Wissen]. Der langsamste Fisch der Welt dagegen ist der Schwarze Dahlin. Er wurde in der Saison 1998/99 im Schwarm des HSV gesichtet und schaffte dort in der Spitze drei Abseitsstellungen pro 10 Minuten.
6. April 2006 |
Auswärtsspiel,
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Le Pissoir,
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Vor 100 Jahren |
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Ich träume wirr, bin auf einmal in einer engen Straße, durch die sich ein Demonstrationszug mit schreienden, skandierenden und wütend aussehenden Fahnenschwenkern und Transparenthaltern wälzt. Ich will nur weg, werde allerdings in einer Seitengasse von der Polizei gestellt und mit Gewalt zurück in die Menschenmasse befördert, von der ich mich schon einige Meter distanziert hatte…
Zu allem Überfluss bemerke ich in panischem Unmut und unfreier Wut, dass es sich um die Demonstration von einer ganz besonderen Initiative handelt: Der Zug besteht aus lauter Hooligans, die für ihr Recht demonstrieren, sich gegenseitig gepflegt auf die Fußballfressen zu hauen. Die wutverzerrten Bulldoggengesichter nehmen mich festgeschlossen in ihre Reihen auf – schwitzend und hart kämpfend versuche ich, mich zu befreien: vergeblich.
Ich gehöre längst hierhin, fahre mir mit der Hand unsicher über den kahlrasierten Kopf und lasse meine Hosenträger schnalzen, bevor ich von einem Wasserwerfer so hart auf die Brust getroffen werde, dass ich endlich, völlig befreit, zehn Meter durch die Luft fliege und den Asphalt küsse. Klatsch. Nass wache ich auf.
BJÖRN SIMON
23. März 2006 |
Le Pissoir,
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Frauen in Memphis dürfen zwar Auto fahren, aber laut Gesetz nur, wenn ein Mann vor dem Gefährt herläuft und eine rote Flagge schwenkt, um entgegenkommende Fußgänger und Autos zu warnen. Heißt das – angenommen, im Freistaat Bayern herrschten so merkwürdige Bräuche und Gesetze wie in Memphis -, dass uns die Bayern-Fans vor ihren Frauen warnen wollen, die vor dem Stadion noch einen Parkplatz suchen?