FANartisch: Le Pissoir

1. September 2011 | Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Für den kleinen Hunger zwischendurch… (Video: Fußball-Spieler beißt Gegenspieler)

Für den kleinen Hunger zwischendurch… (Video: Fußball-Spieler beißt Gegenspieler)


Hungry like a Wolf? Iss mal was Leichtes, schlage deine Zähne in deinen Gegenspieler… Kann man mit „Spieler beißt Gegenspieler“ noch Video-Viewer hinterm Facebook vorlocken? Wenn das Gourmet-Video gut gemacht ist! Kochen wie bei Menschenfressers, heißt die Folge, bei der auch Mutti ganz große Augen kriegt. Denn das Rezept ist denkbar einfach und diesen blutigen Naturdokumentationen abgeschaut: Survival of the fittest. Die lahmende Antilope wird gerissen, die Beute an das Rudel verteilt. Doch ehe die ganze Mannschaft zur Nahrungsaufnahme schreiten kann, schreitet der Spielverderber von Schiedsrichter – und zwar ein. Wieder nix auf die Gabel, stattdessen Schimpfe und ohne Abendessen ins Bett. Das Leben eines Fußball-Profis kann so hart sein… Das Opfer ist noch mal mit dem Schrecken davongekommen. Angebissen zwar, aber nur leicht angefressen. Diese Hyänen!

Für den kleinen Hunger zwischendurch…
Fußball-Spieler beißt Gegenspieler
1 Video

30. August 2011 | Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Hoffenheim hoch zehn: Anschi Machatschkala, Kerimow + Eto’o

Hoffenheim hoch zehn: Anschi Machatschkala, Kerimow + Eto’o


Während die heimliche oder offene Entrüstung von Traditionsclubs über das Modell Hoffenheim im zu modernen Fußball unter anderem dank eines möchtergern-streetcrediblen Marketing-Coups namens Holger Stanislawski gedämpft wird und höchstens bei Beschallungsgate-Skandalen medial wieder lichterloh lodert, dreht ein ganz anderer als Dietmar Hopp das ganz große Weltfußballrad: Samuel Eto’o kickt nun lieber für Anschi Machatschkala als für jeden anderen Fußballverein, und die Millionen und Milliarden von Suleiman Kerimow sollen dieses Anzhi Makhachkala, Anji Makhachkala oder ФК „Анжи“ Махачкала fußballerisch für die russische erste Liga formen und ihm dereinst auch noch zu Weltruhm verhelfen. Nach Abramowitsch und anderen Oligarchen, nach arabischen Scheichs und amerikanischen Trouble-Shootern greift nun der nächste Milliardär massiv ins marode Getriebe des Profitfußballs ein, gegen den Trend von Ratingagentur, Wirtschaftskrise und Co.

Sehr bezahlter Fußball in Dagestan, Nordkaukasus, am Kaspischen Meer. Bastel dir einen Topclub in der Pampa – Geld, Tradition und Entfernungen spielen keine Rolle. Das Fußball-Monopoly macht es möglich, dass das Team von Anschi Machatschkala im 2100 km entfernten Moskau lebt, trainiert, feiert, konsumiert und regeneriert, um nur zu den Heimspielen in ihre vom Bürgerkrieg zermürbte 450.000-Einwohner-Stadt zurückzukehren. Wo der 45-jährige Kerimow allerdings ein neues Stadion bauen lassen will, selbstredend. Das extrem moderne Fußball-Monopoly des Suleiman Kerimov macht es möglich, dass Samuel Eto’o mit 60 Millionen Euro Gehalt für drei Jahre bestverdienender Fußballer der Welt wird (etwa 2450 Euro pro Stunde Einatmen & Ausatmen) und sein Karriereende noch früher absichert als Teamkollege Roberto Carlos, der Kohle, Gold, Gaz und Rubel bei Anji Makhachkala tatsächlich erst im hohen Fußballeralter einsackt. Eto’o zahlt schon ein bisschen mit Toren zurück (siehe Video). Hoffenheim hoch zehn in der russischen Teilrepublik – und Suleiman Kerimow mit seinen Grün-Gelben von Anzhi in der Saison 2012/2013 in der Champions League. So schnell geht das im zu modernen Fußball…

Moderner Fußball: Hoffenheim hoch zehn – Anschi Machatschkala
Als der viel größere Dietmar Hopp Kerimow mal eben Eto’o kaufte…
Lamento + Video

22. August 2011 | Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Stanislawski-Interview: Holger Stanislawski über Starke, Störtebeker und Hoffenheim (Interview-Video)

Stanislawski-Interview: Holger Stanislawski über Starke, Störtebeker und Hoffenheim (Interview-Video)


Holger Stanislawski im Interview ist auch in Hoffenheim großes Fußball-Tennis, aber dieses Stanislawski-Interview über Tom Starke, Störtebeker und Hoffenheim toppt noch mal alles, was sich in der Pressekonferenz eine Woche zuvor bereits angedeutet und anscheinend auch aufgestaut hatte. Maulwurf Starke liegt Stanislawski quer, doch auf dem Transfermarkt müsse man für den Hoffenheim-Torwart zurzeit noch Geld drauflegen, um den Querulanten mit den Störtebeker-Händen (wie soll man mit Haken auch einen Ball festhalten?) endlich loszuwerden. Und Hoffenheim-Trainer Stanislawski feuert im Sky-Interview munter weiter Breitseite gegen Tom Starke, revanchiert sich für dessen Maulwurf-Geplauder von Insider-Informationen aus der Hoffenheimer Kabine (Stichwort Trainer-Ansprache in der Halbzeitpause) und zieht seinerseits mit Kabinen-Interna vom Leder. Ja, es habe eine körperliche Konfrontation gegeben: „Mein Spruch ist immer, die Großen fallen am schönsten“, so Stani. Linkes Auge blau, rechtes Auge blau. Seit Benno Möhlmann beim Hamburger SV dereinst Harald „Lumpi“ Spörl in der Kabine während der Halbzeitpause vors Schienbein getreten haben soll, ist kein solcher Trainer-Skandal mehr ans Licht gekommen… Doch Holger Stanislawski hat auch noch einiges zum Unterschied zwischen Hoffenheim und St. Pauli zu berichten: Gegen Hoffenheim ginge es auf St. Paulis Reeperbahn zu wie auf einem Kindergeburtstag. Gut, dass dieses Stanislawski-Interview komplett noch mal im Video oben zu verfolgen ist, denn es geht ebenso in die Fußball-Geschichte der Bundesliga ein wie das berühmt-berüchtigte Zeigler-Klopp-interview, auch wenn es ein bisschen nachgemacht erscheint und Hoffenheim imagemäßig fragwürdige Punkte auf der Lockerheits-, Humor- und Sympathie-Skala bringt. Doch nur keine Angst: Dietmar Hopp steuert demnächst wieder einen anderen Kurs! Und gut, dass heute Calvin’s Opposite-Day ist. Am Ende wäre die TSG 1899 Hoffenheim dank Stanislawski auch noch eine Bereicherung für die Bundesliga…

Das Stanislawski-Interview
Holger Stanislawski über Starke, Störtebeker und Hoffenheim…
1 Video + Back-up

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19. August 2011 | Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Wie schreibt man eigentlich Teemu Pukki? (Video: Teemu Pukki, Tor gegen Schalke, Helsinki)

Wie schreibt man eigentlich Teemu Pukki? (Video: Teemu Pukki, Tor gegen Schalke, Helsinki)


Europa League, HJK Helsinki gegen Schalke, 1:0, Tor Teemu Pukki, 2:0, Tor Teemu Pukki, Abpfiff. Spätestens nach dem ersten Pukki-Tor gegen Schalke (siehe Video) wussten die S04-Fans, dass man Teemu Pukki nicht Timo Pucki schreibt, aber fast so spricht. Der Finne schreit nach Pukki-Traumtoren gern mal ganz laut „Teeeemuuuu Puuuuukkiiiii“, und das, obwohl der 21-jährige Teemu Pukki nicht Eishockey spielt, sondern Fußball. Der Pukki muss trotzdem ins Tor… Wie Arjen Robben zieht Teemu Pukki von rechts nach innen, legt sich den Ball perfekt vor seinen linken Fuß und schießt einen schönen Bogen über Schalke-Keeper Fährmann. Nicht nur Ralle Rangnick (Codename Rolf) was not amused, auch den mitgereisten Schalke-Fans schlief das Gesicht genauso ein wie jenen vor den Fernsehern und Computern. Mimik und Stimmung eingefroren, Enttäuschung großgeschrieben. Dank diesem Timo Pucki…

Wie schreibt man eigentlich Teemu Pukki?
Europa League: HJK Helsinki vs. FC Schalke 04 2:0
Das Pukki-Traumtor der beiden Teemu-Pukki-Tore
1 Video

15. August 2011 | Le Pissoir,News | Ein Kommentar

Fehlschuss: Lennart Thy schießt drüber (Video: Leverkusen vs. Werder Bremen 1:0)


Was macht eigentlich Lennart Thy? Fehlschuss gegen Leverkusen, kein Tor, drüber, Thy schießt drüber, über die Latte, in maximaler Rücklage, aus drei bis vier Metern Entfernung. Gut, direkt vor dem Querpass war bei Werder Bremen eine Abseitsstellung übersehen worden, ausgleichende Gerechtigkeit, der Thy-Fehlschuss. Im Bundesliga-Duell zwischen Bayer Leverkusen und Werder Bremen kam es aber auf jedes Tor an, denn es fiel überhaupt nur eines – und das schoss dann eben Leverkusen, weil Lennart Thy sich so zierte. Unfassbar, oder? Sogar für den brasilianischen Kommentator im Video oben. Und weit und breit kein Trost, weil weit und breit kein Gegenspieler – nicht so wie bei dem Dänen Christian Holst im Video unten, dem es zum Vergleich schwerer gemacht wird, das Tor zu treffen, auch wenn es leerer erscheint als bei Lennart Thy, weil der Torwart schon raus ist. Wo Thy den Ball steil übers Tor schießt, hält Holst den Ball flach … und schießt ihn an, den allerletzten Mann, den er nicht mehr auf dem Schirm hatte. Ausgerechnet. Fassungslosigkeit ist Trumpf. Bei beiden. Eines so sehr kein Tor wie das andere. Aber wieder was gelernt…

Bundesliga 2011/2012, 2. Spieltag, 14.08.2011
Bayer Leverkusen vs. Werder Bremen 1:0 (0:0)
Lennart Thy schießt drüber – der Fehlschuss gegen Leverkusen
1 Video + Vergleichs-Video

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