21. September 2012 | Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Glück im Hooliganism: Fußball-Explosion ohne Verletzte (Video: Spieler wirft Sprengkörper, Iran)
Spieler wirft Böller vom Feld, bevor der explodiert… Glück im Hooliganism bedeutet, dass Finger, Hand und Arm dranbleiben, während ein von Fans aka Hooligans aufs Fußball-Spielfeld geworfener
o Böller (D-Böller / China-Böller) explodiert
o selbst gebauter Sprengkörper explodiert
o Knaller explodiert
o Kanonenschlag explodiert
o Feuerwerkskörper explodiert
o handgranatenähnlicher Gegenstand, der wie ein Stein aussieht, explodiert
o Bomben-Baukasten explodiert
[bitte selbst ankreuzen]
Neulich im Iran: In der AFC Champions League treffen das iranische Team von Sepahan und das saudi-arabische von Al-Ahli aufeinander, was im Foolad Shahr Stadium mit wirklich bösen Wurfgeschossen wirklich ernsthaft böse eskaliert. Der Fußball-Spieler Adel Kolahkaj von Sepahan will an der Eckfahne ein wenig aufräumen und eins der Wurfgeschosse vom Platz werfen – da explodiert das Ding an der Bande. Kolahkaj hat Glück im Hooliganism… FANartisch meint: Vorsicht ist die Mutter des Pyrotechnikers, denn man weiß ja nie, was „Fans“, „Ultras“ und „Hooligans“ heute an Selbsgebasteltem mit in ein Fußball-Stadion schmuggeln. Zwischen Osnabrück und Münster ist das schon mal schiefgegangen und die Wirkung eines selbstgebastelten Sprengkörpers völlig unterschätzt worden. Und mit Freiheitsstrafe bestraft…
AFC Champions League im Iran
Sepahan vs. Al-Ahli
Wurfgeschoss-Explosion im Fußball: Spieler im Glück
2 Videos
17. September 2012 | Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Schapernack: Arctic Monkeys verarschen Linienrichter (Video aus Schweden, FC Langholmen)
Wer treipt hier Schapernack? Diese Purschen imitieren den Linienrichter in Schweden beim FC Langholmen, was nichts weniger als der Lieblingsverein von unserem besten Freund Schwanzus Longus wäre. Natürlich. Wenn Schwanzus das noch erleben könnte, was diese Arctic Monkeys aus Schweden für Skills im Nachäffen und Verarschen des Linienrichters aka Schiedsrichterassistenten entwickeln – eine wahre Wonne nie enden wollender Pelustigung für Chöngeister wäre das… Um den Weg in die Fußball-Realität wiederzufinden, schlägt FANartisch vor, wieder normal chu chprechen. Pah, gecheitert…
Schapernack: Arctic Monkeys
Football-Verarsche – diese Purschen pelustigen sich am Unparteiischen…
1 Video aus Schweden (Langholmen FC, Linienrichter-Verarsche)
PS: Mit pestem Tank an unsere Chweizer Pfreunde vom runten Leter-Plog!
10. September 2012 | Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Fußball, Einwurf, Tor: Den Ball ins Tor werfen nach allen Fußball-Regeln der Kunst (Video aus Brasilien)
Jaja, falscher Einwurf ins Tor, Einwurftore zählen im Fußball laut Regel ja gar nicht, wenn der Ball direkt ohne Berührung ins Tor geht. Dieser falsche Einwurf ins Tor im Video oben zählt aber doch, hier ist nämlich nicht von einem richtigen Einwurf im Sinne der Fußball-Regeln die Rede, sondern von einem Torwart-Fehler zum Einrahmen. Blackout des Jahres in Brasilien, wo Leo der Große auf der Torwartfachhochschule sein Diplom kaufen musste, weil er den Schein für den Kurs „Was mache ich, wenn ich den Ball gehalten habe“ partout nicht bestanden hatte. Ein leichter Tremor in beiden Armen machte immer den Zitteraal und Schwupps – den Ball ins eigene Tor werfen kommt bei Torhütern eher so mittel gut, und die Blicke der Praxis-Prüfer verhießen schon damals etwas Grenzwertiges zwischen suboptimal und geht gar nicht. Die Fans vom hoffnungslos gehandicapten Team von Diplom-Torfachwart Leo dem Großen würden das Gefühl beim Betrachten des Elends wohl eher drastischer formulieren, und die Wettmafia hat den Radar bereits ausgefahren und dementiert aufs Nachdrücklichste jeden falschen Zusammenhang mit diesem ganz großen Wurf. FANartisch rät: Schmeiß weg, Leo! Nicht immer den Ball, aber vielleicht mal die Torwarthandschuhe…
Falscher Einwurf ins Tor
Wo die Fußball-Regeln auch nicht mehr helfen können…
1 Video
9. September 2012 | Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Österreichs Antithese zum FC Barcelona: Die Antithese von Fußball-Trainer Alfred Tatar (Video: Tatar-Interview, First Vienna)
Einer solchen Antithese im Fußball muss man einen eigenen Beitrag widmen, obwohl oder gerade weil sie aus Österreich kommt, die Antithese zum FC Barcelona von Fußball-Trainer Alfred Tatar: „Wir wollen eine ganz moderne Variante des Brechstangen-Fußballs ausarbeiten und sind sozusagen die Antithese von Barcelona.“ Was der Field-Reporter hier einem Trainer Tatar an Gehacktem entlockt (siehe Video oben), ist in seiner ganzen Konsequenz mehr als einen Schmunzler wert, sondern ein ganzes fußballphilosophisches Denkmal für den Coach des First Vienna FC von 1894. Anti-Barca bedeutet schlüssig auch Anti-Fußball, sogar in Österreich. Wenn ein Fußball-Übungsleiter also mit derart modernen Auffassungen von Spielkultur seiner Zeit sowas von voraus ist und Lichtjahre über allem Bekannten schwebt, was Taktik im Fußball auszeichnet, ist es völlig klar, dass die banale und profane Medienöffentlichkeit damit genauso wenig anfangen kann wie der gemeine Fan, der im Zweifel einfach nur ein schönes Spiel sehen will. Und Tore vielleicht. Spielen halt, den Ball am besten. Vielleicht zahlt der Fußball-Fan sogar dafür, dass der Ball auch gespielt wird, und erwartet das sogar. FANartisch meint: Vielleicht zahlt er demnächst ja auch für die Antithese zu Barcelona, um die moderne Variante des Brechstangenfußballs live bewundern zu dürfen. Vielleicht ist so eine Barcelona-Antithese aber auch einfach nur unbezahlbar bescheuert…
Neulich in Österreich…
Wie Fußball-Trainer Alfred Tatar die Antithese zu Barcelona entwickelt
1 Video (Tatar-Interview)
Wenn es bei einem Video-Quiz über den Fußball in Brasilien im Allgemeinen und das Einschießen von Fensterscheiben im Speziellen so viel zu gewinnen gibt wie bei FANartisch – an Erfahrung, an Humor, an Haftungs- und Haftpflichtversicherungshalbwissen – , dann ist man doch so vollmotiviert wie ein Fußball-Team von Thorsten Fink. Selbst wenn einem bei der Lösung mal wieder kein bisschen geholfen wird… Dass es überhaupt sehr gefährlich werden kann, wenn der Ball das Spielfeld verlässt, haben wir bereits im letzten „Fußball-Quiz“ angedeutet. Im Video oben aus Brasilien wird nun beim Fußball eine Scheibe eingeschossen, und mit einem Ball auf dem Essenstisch ist ja an sich schon nicht zu spaßen. Aber dann erst mal die Scherben in der Wohnung und das kaputte Fenster, wo es immer so kalt reinzieht wie Hechtsuppe in den Vertrag eines notorischen Eigentorschützen und Wettbetrügers. Das Einschießen einer Fensterscheibe mit einem Fußball bleibt ein faszinierendes Klischee, das für die Anwohner eines Fußballplatzes allerdings im Alltag mehr Augenrollen hervorruft als der Slapstick-Klassiker vom Ausrutschen auf eine Bananenschale. Während Vaddern noch andeutet, dass eine eingeschossene Scheibe auch bezahlt werden sollte, schiebt im besten Falle Muddi schon mal das kaputte Fenster zur Seite, damit sich nicht noch jemand böse schneidet. Was wahre Versicherungs- und Fußball-Experten in so einem Fall denken, soll hier jetzt aber zur Diskussion gestellt werden. Und heißt dann als Frage:
Was schießt Fachleuten für eingeschossene Fensterscheiben durch den Kopf beim Betrachten dieses Fußball-Videos aus Brasilien?
a) Hoffentlich Allianz-Arena!
b) My home is my glasstle
c) Drüber!
d) Und wenn es nicht seine Frau ist…?
Wie jetzt, schon wieder enttäuscht? Falls jemandem noch etwas Geschmeidigeres einfällt als e) Schießefenster oder f) Deine Mudder hat Decken als Fensterscheibe oder gar g) Oder ist dein Vater Glaser?, dann darf er oder sie sich in den Kommentaren austoben.