24. Januar 2006 |
Kick,
News |
Kommentare deaktiviert für ZU VIELE KOPFBÄLLE #2
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Rabe Rudi und Pauli, der kleine Maulwurf, hatten keine Chance. Oliver Bierhoff (links) stellte Paule als neues DFB-Maskottchen vor, einen Steinadler, der tanzt wie Grup Tekkan auf schwarzem Tee und das wichtigste Element in den deutschen Fußball zurückbringt: das Glück! Trotz Beule…
Nach dem merkwürdigen 4-1-Sieg der deutschen Nationalmannschaft (schlecht spielen, hoch gewinnen) gegen Team USA in Dortmund sprach ein ruhiger Miroslav Klose unaufgeregt realitätsnah ins Mikro: „Wir sind jetzt nicht die, die hier Hurra schreien!“ Na und? Ist doch richtig! Stimmt, immer schön down to earth bleiben, cool, wissen wo man herkommt. Wenn nicht gleichzeitig im Hintergrund das neue DFB-Maskottchen Paule einen ekstatischen Freudentanz aufgeführt hätte, der es in jeder Wüste hätte regnen lassen… Text-Bild-Schere nennen das alte Medienfüchse wie wir FANartiker – und fallen trotzdem ob so viel ungewollter Komik lachend vom Sofa. Mehr davon!
23. Januar 2006 |
News,
Tipp |
Kommentare deaktiviert für MEHR FUSSBALL-VORLESUNGEN
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Der kleine Oliver möchte bitte im Vorlesungsparadies abgeholt werden… Foto: obs / McDonald’s Deutschland Inc.
Nachdem FANartisch schon gepflegt auf das wissenschaftliche Rückrundenprogramm in Münster und Bielefeld hingewiesen hat (siehe unten!), sogar unter Aussparung ausfallender Termine, haben wir doch glatt auch die Uni Hamburg ausgespart, ähm, vergessen. Sorry, soll nicht wieder vorkommen. Schließlich gibt’s da noch Dr. Wiebke Loosen zum Thema „Medien und Fußballweltmeisterschaft“ (26. Januar), Prof. Dr. Wolfgang Maennig mit dem besonders spannenden „Wirtschaftliche, infrastrukturelle und städteplanerische Aspekte von Fußball- und anderen Sportgroßveranstaltungen“ (2. Februar) sowie Broder-Jürgen Trede über „Geschichte und Geschichten der Weltmeisterschaften“ (9. Februar) von Montevideo bis, naa, erste Reihe vor dem Bildschirm? Richtig, Berlin natürlich.
Und wer sich gar in ganz anderen Städten an ganz anderen Universitäten Vorlesungen über Fußball geben möchte, etwa im März, oder noch mutiger, sogar noch im Juni, der klicke das ganze Grüne hier… (<-)
Verpasst haben wir leider auch die Vorlesung von Olli Bierhoff bei McDonald’s. Im September 2004. FANartisch hadert mit dem Schicksal, untröstlich: Warum, warum nur?
21. Januar 2006 |
Auswärtsspiel,
Le Pissoir,
News |
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Ekstatisch schreit der Junge auf dem Bild seine Freude heraus. Ist der Zug pünktlich gekommen? Beginnt der Trip? Der Betrachter wird im Unklaren gelassen, welche Wirkung bei dem archaisch bemalten Blondschopf gerade einsetzt; dieses Meisterwerk des Surrealismus eröffnet viele Wege. Minimalistisch wird das Realitätsfremde, Illusorische, Traumhafte angedeutet, allein die Gesichtsbemalung liefert den Hinweis, dass hier etwas nicht stimmt. Ein Hilfeschrei! Der harte Bruch über die Initialen „DB“ weist auf ein Abstellgleis der Fragen: Welcher Junge würde sich das antun? Könnte Locke wirklich Fan der Deutschen Bahn sein? Wann lässt die Wirkung nach? Warum haben Eltern und Lehrer versagt? Je länger wir das Bild betrachten, desto tiefer scheint der Sog ins Paralleluniversum. Spielzüge 2006. Wir sind am Ball… Kryptisch führt der Text ins Nichts, der Blick geht ins Leere, ein stummer Schrei der Verzweiflung. Entgleisung. Wahnsinn.
BUCK LEBOWSKI
19. Januar 2006 |
Le Pissoir,
News,
Vor 100 Jahren |
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Früher, als die Spanier auf Basis der Siesta und der Erfahrungen in der Eselszucht auch das Zeitspiel beim Fußball erfanden, da war die Welt auf der iberischen Halbinsel noch in Ordnung und Hektik ewas für Touristen, die den Flieger verpasst haben. Alles vorbei! Gleich acht Mal Rot wegen Spielverzögerung zeigte der spanische Schiedsrichter Ayra Gamez in der 48. Minute des Punktspiels der Primera Division zwischen Betis Sevilla und Atletico Madrid (1:0) – und zwar sämtlichen Balljungen. Die Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 12 Jahren verließen daraufhin vor über 40.000 Zuschauern weinend den Platz. Laut Gamez hätten die Balljungen in allzu provozierender Manier versucht, das Spiel nach dem Führungstreffer der Heimmannschaft zu verzögern. FANartisch sagt: Kopf hoch, Jungs! Wenn ihr Glück habt, werdet ihr nur fürs nächste Auswärtsspiel gesperrt…
TOM S. HUNTER
18. Januar 2006 |
Kick,
News,
Tipp |
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ARS Berlin ist nicht nur die Agentur, die uns mit den wundervollen Nutella-Spots zum Lachen bringt (*sing* „Country-Hinkel, take me home / To the place I belong / West Virginia…“), nahein, die Kreativen mit der plakativsten Website machen jetzt auch eine auffällige Print-Kampagne für das Fußballmagazin RUND mit aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten. Was Dietmar Bär hier meint, sollte Opa dann lieber erst bei RUND nachlesen, bevor er ihn bei Borussia auf der Tribüne mit dem Stock bedroht. FANartisch schaut fasziniert auf die Collage und fragt sich: Ist es besser, dieses metrosexuelle Titelbild von RUND gezeigt zu bekommen, oder würden wir dann doch lieber die Rote Karte kriegen?