Wer die Rückennummern erfunden hat, ist historisch geklärt. Aber wer hat die Kakophonie bei der Künstlernamengebung erfunden? Zecke Neuendorf…?
Die Schweizer? Nee, die sind immer noch zuständig für diese kleinen schwarzen Kräuterklumpen, Nummernkonten und Käsefondue. Die schicken Rückennummern für die Trikots wurden natürlich in England, dem Mutterland des Fußballs, erfunden, und zwar 1928. Die Idee hatte Trainer Herbert Chapman vom FC Arsenal: Sein Team kam im Hillsborough-Stadium in Sheffield erstmals mit Rückennummern auf den Trikots aus der Kabine. Der Coach erhoffte sich eine Erhöhung des Spieltempos, da sich seine Jungs nun dank der Nummern besser erkennen sollten. Die englische Profiliga war not amused und verbot den neumodischen Kram. 1933 führte die Football Association dann aber doch noch Rückennummern ein, speziell für das Pokalfinale FC Everton gegen Manchester City. Dixie Dean, einer der berühmtesten Mittelstürmer Englands, war die erste Nummer neun der Geschichte, Everton gewann 3:0. Tatsächlich wurden die Rückennummern eingeführt, um den Kommentatoren von BBC Radio die Arbeit zu erleichtern. Darüber hinaus steigerten sie den Verkauf der Stadionhefte, weil darin nun stand, wer welches Trikot trug. Namen auf den Trikots für die bessere Vergötterung der Spieler und die noch bessere Füllung der Vereinskassen gibt es in der Bundesliga seit der Saison 1995/96.
17. März 2007 | Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Einen Ahlenfelder, bitte!
In Spiritus sanktus: Anlässlich eines Jahresabschlusshallenturniers zu Ehren der polnischen Schiedsrichtergilde gab es auch eine entsprechende Jahresabschlussparty in der Diskothek „Enklave“ in Plock. Und hoch ging es her in der Disse… Der Spaß endete nach einem Polizeieinsatz, ein Besucher musste gar schwer verletzt ins Krankenhaus gefahren werden. Die polnischen Boulevardzeitungen waren daraufhin voll von Fotos des vorausgegangenen Saufgelages der Schiedsrichter, zum Beispiel mit jenem Bild, auf dem sich die Unparteiischen in ihren smarten offiziellen Schiedsrichter-Ausgehtrainingsanzügen mit einer Spiritusflasche von 80 Prozent Alkohol in Stimmung bringen. Der Verantwortliche des zuständigen Schiedsrichterverbands aus Krakau jedenfalls wollte nachher nichts von dem Vorfall wissen. „Eine Schlägerei? Wodka? Kann gar nicht sein.“ FANartisch meint: Bei 80 Prozent wüssten wir hinterher auch von nix. Und außerdem war es Spiritus… Prost!
16. März 2007 | Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Sheffield United
Beim Darte des Propheten! Die zahlreichen Sheffield-United-Fans haben bei diesem Dart-Cup im Publikum einen bei ihnen nicht sehr beliebten Fußballer entdeckt – Robbie Savage… Als der materazziesk tätowierte Blackburn-Rovers-Spieler auf der Videoleinwand gesichtet wird, zeigt sich erst so richtig, wie viele Sheffield-Fans ab und zu auch mal zum Dart-Gucken gehen … FANartisch meint: Recht so, da kommt endlich mal ein bisschen Stimmung in diese Tanztee-Veranstaltung mit Pfeilchenwerfen!
Armenische Germanen rotten sich mit germanischen Arminen zusammen, um den scheiß Römern zu zeigen, wo in der Oberliga der Hermann den Most holt… DSC Arminia Bielefeld II – SC Preußen Münster, etwa 2006 n. Chr.
16. März 2007 | Le Pissoir,News,Tipp | Kommentare deaktiviert für Benny Hill: NEUE FOLGEN!