FANartisch: Le Pissoir

23. Juni 2006 | Kick,Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für ZU VIELE KOPFBÄLLE #5

ZU VIELE KOPFBÄLLE #5

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 Mit dem Zweiten sieht man besser: hoffentlich nicht in die Zunkunft…

„Keiner zweifelt daran, dass wir ausscheiden!“ (Bastian „Ihr wisst schon, was ich meine“ Schweinsteiger sagt auf der Pressekonferenz, was er nicht wirklich meint)

23. Juni 2006 | Kick,Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Roter geht´s nicht

Roter geht´s nicht

Was hat er sich dabei nur gedacht? Oder eben nicht gedacht, der gute Graham Poll, Schiedsrichter der brisanten Partie Kroatien – Australien (2-2). Blackout? Kopf leer? Überblick weg? Sekundenschlaf? Gleich drei Gelbe Karten zeigte der englische Referee Josip Simunic, bevor er endlich doch noch zur Roten Karte griff. Skandal! FANartisch meint: Der Josip hätte mindestens fünf Gelbe pro Spiel verdient…

19. Juni 2006 | Le Pissoir,News,Vor 100 Jahren | Kommentare deaktiviert für VORURTEILE GEGEN WM-TEILNEHMER #13

VORURTEILE GEGEN WM-TEILNEHMER #13

Jaja, früher… Die Zeiten solcher Geheimtrainings sollten in Italien längst vorbei sein. Böses Vorurteil, gemeine Verleumdung… Spieler wie De Rossi trainieren doch heute eher, wie man seinem Gegenspieler mal so richtig schön wehtut

18. Juni 2006 | Auswärtsspiel,Le Pissoir,News,Vor 100 Jahren | Kommentare deaktiviert für ARABISCHE WM-REGELN

ARABISCHE WM-REGELN

In Saudi-Arabien haben die Männer ihre eigenen Fußballgesetze – ganz besonders während einer Fußballweltmeisterschaft! Der Kolumnist Jihad Al-Khazem hat in der Zeitung AL HAYAT Verhaltensregeln für Frauen während der WM aufgestellt. Kleiner Auszug gefällig?- Während der WM gehört der Fernseher dem Ehemann. Die Frau darf die Fernbedienung nicht berühren.

– Ehefrauen, Kindern und Hausangestellten ist es verboten, während eines Spiels vor dem Bildschirm vorbeizulaufen. Sollten Ehefrauen bei dramatischen Torszenen den Bildschirm verdecken, so ist das ein klarer Scheidungsgrund.

– Der Ehemann leidet während der WM an Taubheit. Er wird daher weder die Haustür öffnen noch ans Telefon gehen; dies sind Aufgaben der Frau, die während der WM auch die Sportseiten in der Zeitung zu lesen hat, damit der Mann mit ihr über Fußball diskutieren kann.

– Sollte die Nationalmannschaft verlieren, gibt es keinen Trost. Es hat keinen Sinn, zu sagen: „Mach dir nichts draus, mein Schatz. In vier Jahren kommt ja die nächste Chance.“ Derartige Beileidsbekundungen verstärken den Schmerz.

– Die Frau muss wissen, dass Fußball viel mehr ist als eine Frage von Leben und Tod. Wer stirbt, wacht am nächsten Tag nicht wieder auf und muss sich an seine Enttäuschung erinnern.

– Während der WM ist es der Frau untersagt, fußballunkundige Familienmitglieder und Freunde einzuladen. Unerwünscht sind vor allem die Mutter und die Schwiegermutter, die als Störenfriede bekannt sind.

FANartisch meint: Gibt es da wirklich einen Unterschied zu Deutschland? Fußball verbindet wirklich…

17. Juni 2006 | Kick,Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für WM remixed #3

WM remixed #3

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Ronaldo tapst über den Platz wie Bruno, der Braunbär, reißt aber nix, erschreckt nichts und niemanden. Mit der Figur des alten Toni Polster zeigt er uns jetzt schon mal den Bewegungsradius, den Sergej Barbarez mit 66 Jahren haben wird. Es ist so leicht dieser Tage, Ronaldo McDonaldo (Danke, liebes Schandmännchen!) mit Häme zu übergießen. Während legendäre Spieler wie Paul Gascoigne einst ihr eigenes Denkmal selbst mit Parolen beschmierten, es nach allen Regeln der Kunst demolierten dekonstruierten, um sich die lausbübische Lebensfreude und die eigenen Wurzeln bloß nicht durch irgendeine Vorbildfunktion austreiben zu lassen, wird hier ein fußballerisches Vorbild an den Weltpranger gestellt. Aus allen, wirklich allen Ecken regnet es nach dem Kroatien-Spiel der Brasilianer Kommentare. So fühlt sich Regisseur Jan Bosse in Bochum zu Folgendem bemüßigt: „Als trauriger, dicker Clown wirkte Ronaldo wie ein groteskes Double seiner selbst.“ FANartisch meint: Wer den Clown nie hochgejubelt hat, kann ihn auch nicht fallen lassen. Den Respekt aber darf man vielleicht vor einem Trainer verlieren, der nicht genug Mumm hat, nach Leistung aufzustellen und sich mit ganz Brasilien anzulegen – vor Bruno alias „JJ1“, dem Braunbär, der uns und der BILD-Zeitung mit seinen Eskapaden diesen Sommer so viel Freude macht, und vor dem Menschen Ronaldo sicher nicht.

Und wer wüsste das besser als Maradona, der an seinen Argentiniern sichtlich Spaß hat, sich schon mal genüsslich zum 6-0-Kantersieg über die Serben und Nochmontenegriner eine Zigarre von Freund Fidel ansteckt. Wir sind gespannt, ob die bärenstarken (sic!) Argentinier das Niveau über das ganze Turnier halten können, wie gut es das Schicksal mit den Deutschen meint, ob wir eventuell schon im Viertelfinale den Tango tanzen müssen – und darauf, welchen Spieler Maradona demnächst um 30 Mille teurer macht, indem er sich in ihm wiedererkennt, ihn für seinen Nachfolger hält (und darauf, was er dafür von dem Spielerberater an Handgeld bekommt…).

Von Zirkusbären und Bärenstarken ist es nur ein Tatzensprung zum dummen August, dem Jammerlappen, der für den Spott eigentlich nicht zu sorgen bräuchte. Macht er aber selbst noch nach einer 0-4-Niederlage. So geben die Ukrainer nicht etwa Rasen, Wetter, Anstoßzeit, Schnürsenkeln oder gar Bruno die Schuld, dass sie von Spanien so derbe einen auf die Bärenmütze bekommen haben, sondern den quakenden Fröschen neben dem Mannschaftshotel. Wladislaw Waschtschuk klagt, dass die Mannschaft in der Nacht vor dem Spiel keine Ruhe gefunden habe. FANartisch geht just ein Licht auf: Jetzt wissen wir endlich, warum er die Rote Karte gesehen hat, der Wladislaw – und warum die Spanier den ukrainischen Tanzbär am Nasenring durch die Arena geführt haben….

BUCK BEER BEAR LEBOWSKI

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