Alarm, Alarm: Die Ausgewogenheit der Werder-Berichterstattung auf dem DSF ist ernsthaft in Gefahr. Aufstrebende Vereine wie Hertha BSC, Borussia Mönchengladbach oder der 1. FC Nürnberg sehen es längst mit Beunruhigung, dass Jörg Wontorra nicht jedes Wochenende die Sendezeit des feucht-fröhlichen Krombacher-Stammtischs zu 100% mit seinem SV Werder Bremen auszufüllen vermag. Da droht nun anderen Clubs ein wenig Medienöffentlichkeit, die sie wahrscheinlich gar nicht sinnvoll füllen könnten. Panisch wurden Gerüchten zufolge die ersten Rhetorik-Seminare gebucht, Krisensitzungen gehen wie ein Flächenbrand durch die Chefetagen jener Vereine, die sich an der Bundesligaspitze abwechseln. Klaus Allofs und Präsident Born können anscheinend nicht wirklich jedes Wochenende zu Gast sein, Thomas Schaaf geht zum Talken lieber in den Keller, auch die Telefonschalten sind nicht mehr zu 100% mit Werder-Statements ausgelastet, Journalisten aus Bremen und Green-Orange-Amigos glänzen ab und an gar mit Abwesenheit.
Das einzige Bremer Tor in Hamburg musste am vergangenen Wochenende folglich 10 Mal wiederholt werden, damit wenigstens ein kleines Bisschen vom guten alten Feeling einseitiger SVW-Berichterstattung aufkommen konnte.
Sollten sich der HSV und die Münchner Bayern nun auch noch aus ihren sportjournalistisch gefeierten (es fehlten die grün-weißen Girlanden) Krisen schießen, müssen demnächst zwangsläufig werderfremde Themen aufs Tapet gebracht werden. Gut recherchierten Nachrichten wie „Werder wird Meister“ nach 2 Spieltagen und „Werder wird doch nicht Meister“ nach 4 Spieltagen scheint es an der nötigen Halbwertzeit zu fehlen. Auch in der DSF-Redaktion laufen deshalb schon die Köpfe heiß, ob man das Format nicht ausgliedern solle, um anderen Vereinen nicht mehr Raum als notwendig einräumen zu müssen. FANartisch meint: Obacht, DWF klingt schon sehr nach DOOF – man könnte dann allerdings sonntags ab 11.00 auch gleich live aus dem Kempinski Quizsendungen ausstrahlen, dann müssen die Fans nicht immer auf den Nachmittag warten… (Wir sind dann aber sehr dafür, dass Jörg Wontorra sich bei richtigen Antworten NICHT auszieht – egal wie viel Krombacher er getrunken haben mag!)
BUCK LEBOWSKI
23. September 2006 | Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Let’s get ready to rumble!
Also dieser russische Trainer, dieser Stanislaw Bernikow, ist härter als Werner Lorant und Udo Lattek zusammen. Nach zwei schmerzhaften Pleiten in Folge war es im Training bei Metallurg Lipezk zu einer bitterbösen Auseinandersetzung zwischen Coach und Team gekommen. Bernikow unterstellte seinen Spielern, käuflich zu sein. Als diese in 1a-Kindergartenmanier „Selber, selber! Wer es sagt, der isses selbst!“ antworteten, beschloss der Trainer des russischen Drittligisten, andere Saiten aufzuziehen – und rief sich fünf professionelle Schläger zur Verstärkung auf den Platz…
„Vor den Augen aller Anwesenden begannen sie diejenigen zusammenzuschlagen, auf die der Trainer wies“, berichtete einer der anwesenden Spieler hinterher. Drei Kicker traf es, Torhüter, Mannschaftskapitän sowie ein Stürmer liegen nun mit Gehirnerschütterung und Prellungen im Krankenhaus. Wobei sie wohl noch mit einem blauen Auge davongekommen sind – einer aus dem Schlägertrupp zog nämlich eine Pistole und schoss Mannschaftskapitän Alexej Morotschko in den Arm, glücklicherweise mit einem Hartgummi-Geschoss. Die Vereinsführung zeigte sich von den Trainingsmethoden Bernikows allerdings wenig angetan – der Coach wurde fristlos entlassen, Fußballverband und Staatsanwaltschaft ermitteln.
Anlässlich der aktuellen Kleinkrise des FC Bayern erinnern wir gerne noch mal an die All-Time-Alpträume des so sympathischen Gernegroßvereins von der Isar, dessen Vereinsfarben sich oft so schön im Gesicht von Uli Hoeneß widerspiegeln. Manchmal läuft der Uli jetzt aber auch in Magenta an, so wegen des Hauptsponsors. Wir beginnen mit dem Hackentor von Rabah Madjer und der Nacht, als der FC Porto Geschichte schrieb…
Jahaaaa, früher war alles … langsamer, lahmer, unprofessioneller, langunterhosiger und irgendwie schwarz-weiß! Das Team von Arsenal von 1933 hätte doch nicht den Hauch einer Chance gegen das von Liverpool von 1991! Oder etwa doch…???
13. September 2006 | Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Worst Goalie EVER!
Kuckuck, ich hab den Ball, wo ist der Ball, das ganze Leben ist ein Witz… Wer je gedacht hat, Piplica hätte das alleinige Anrecht auf das Tor der Tore, hat dieses Männeken noch nicht in Aktion zwischen den Pfosten gesehen…