„Es waren keine Prostituierten da, und mit Alkohol haben wir es auch nicht übertrieben!“, sagte Kapitän Tomas Rosicky hinterher. Na dann… Klingt irgendwie nicht nach „Orgie“, klingt auch irgendwie nur aus dem Zusammenhang gerissen enttäuscht. Aber wie die tschechische Zeitung SIP berichtet, hätten es mehrere Nationalspieler erst nach der 1-2-Niederlage gegen Deutschland so richtig krachen lassen – im Mannschaftshotel. Gefeiert wurde der 29. Geburtstag des früheren HSVers Tomas Ujfalusi. Dabei soll es laut der SIP zu „orgienähnlichen“ Szenen gekommen sein. Der tschechische Verband belegte das gesamte Team dafür mit einer Geldstrafe von einer Million Kronen (rund 35.000 Euro).
Nationaltrainer Karel Brückner sagte, er habe wegen der „ungebührlichen Feier“ an sofortigen Rücktritt gedacht. Nach dem heutigen EM-Qualifikationsspiel der Tschechen gegen Zypern könne es „zu weiteren Schritten kommen“, betonte Brückner und ließ offen, was genau er damit meinte. Tomas Rosicky (FC Arsenal), der wie Bundesliga-Profi Jan Polak (1. FC Nürnberg) bei der Party dabei war, bestritt, dass auch Prostituierte zu Gast waren. Bei einer von SIP am Hotelzimmer fotografierten Frau habe es sich um eine Autogrammjägerin gehandelt. Nationaltorwart Petr Cech (FC Chelsea) sagte, die Mannschaft akzeptiere die als Spende an den Jugendverband zu zahlende Strafe und beteilige sich daran zu gleichen Teilen. FANartisch meint: Fehlt nur noch der Satz „Schließlich haben wir ja auch vorher für die Nutten zusammengelegt – Ups!“
28. März 2007 | Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Sonderaktion: STADIONBURNER 3000
Ihr Verein liegt öfters mal im eigenen Stadion hoffnungslos zurück – und Sie als Präsident können nur machtlos zusehen und im VIP-Bereich in den Champagner weinen? Da haben wir was für Sie: den Stadionburner 3000! Der Stadionburner 3000 ist eine leicht entflammbare Einwegtribüne, die bei ungünstigen Spielständen einfach angezündet wird – für einen besonders einfachen, aber auch unvergesslichen und geradezu romantischen Spielabbruch! Einfach temperamentvoll! Und auch ihr ach so überlegener Gegner wird bei so viel martialischer Selbstaufgabe mit einem Schlag schwer beeindruckt sein… Lassen Sie sich das Heft nie wieder aus der Hand nehmen und bestellen Sie jetzt – damit auch bei Ihren Heimspielen der Funke überspringt! (Jetzt bis zu 30% Rabatt für die Präsidenten von TSV 1860 München, Borussia Dortmund, Energie Cottbus, Arminia Bielefeld oder Kickers Offenbach!!!)
27. März 2007 | Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Gazza gibt gern zurück!
Jau, das passt ja wie die Faust aufs Auge zu jubelnden und Tore erzielenden Schiedsrichtern: Stellvertretend für alle jemals benachteiligten Kicker zeigt Gazza diesem Schiri hier, was wohl jeder Spieler schon mal im Kopf paroli laufen ließ… Aber Schiedsrichter verstehen keinen Spaß!
25. März 2007 | Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für PISSI-SPIELE MIT DOKTOR
Da musste mit Wolfgang Ruiner ein erfahrener Sportjournalist, der mit allen Wassern gewaschen ist, zu Wolfgang Uriner werden, um uns für das programmatische Medium ÖSTERREICH den kahnschen Pipi-Skandal transparenter zu machen. Le Pissoir wäre nicht jene notorische FANartisch-Rubrik, wenn wir uns nicht auch dieses uriniert-prädestinierten Themas routiniert und unaufgeregt wie ein Klostein annähmen, Wortspielkasper und Fäkalfakirephraseure, die wir nun mal sind. Nachdem wir bislang nur von einem normalen Saufgelage ausgegangen waren und gegen die berlusconesken Tricks vom AC Milan wetterten, mit Platini ausgerechnet einen ehemaligen Schwarz-Weißen im Bayerngate zu einem Rot-Schwarzen gedreht zu haben, öffnete uns Wolfgang Ruiner schier die Augen:
Zum Eklat sei es knapp vor Mitternacht gekommen, als der österreichische Doping-Arzt Dr. Franz Krösslhuber die Urinprobe von Kahn wiederholen ließ (eineinhalb Stunden nach Spielende hatte der Bayern-Torwart endlich gekonnt gekonnt). Warum Dr. Krösslhuber die Urinprobe dann nicht gelten ließ, erklärt der Urin-Checker so: „Im Doping-Raum war eine Toilette mit Zugang. Da konnte ich alles beobachten. Herr Kahn hatte mich vorher schon ein paar Mal gerufen – aber da konnte er nicht. Dann war er verschwunden und stand plötzlich mit einem vollen Harnbecher vor mir.“ In der Folge sei es Schlag auf Schlag gegangen – „Herr Kahn, ich möchte, dass die Probe regelkonform abgewickelt wird! Sie müssen sie wiederholen!“ In schillerndsten Farben beschreibt Wolfgang Ruiner nun, was sich in der Folge ereignete:
Da wurde der Titan zum Vul-Ka(h)n. Er warf das Lulu gegen die Wand und soll geschrien haben: „Ihr Österreicher, ihr habt ja einen Schuss. Das kann doch nicht wahr sein. Das ist ja alles Scheiße.“ Der ganze Doping-Raum (30 Quadratmeter) war mit Urin besudelt. Dr. Krösslhuber: „Auch die Unterlagen. Zum Glück hatte ich die Formulare in doppelter Ausführung dabei, man kann sich ja mal verschreiben.“ Getroffen wurde der Lienzer Arzt vom Urinbecher aber nicht. Dr. Krösslhuber: „Ich wurde körperlich nicht attackiert.“ Kurz nach dem Ausraster konnte Kahn dann doch noch einmal. Dr. Krösslhuber: „Da war ich wieder dabei.“ Der Harn war übrigens in Ordnung.
FANartisch meint: Harn okay, Sperre okay, alles okay! Und jetzt wissen wir endlich, warum Doping-Räume komplett gekachelt sind… Und warum viele Österreicher ein paar Ressentiments gegen uns Piefkes haben…
BUCK LEBOWSKI
23. März 2007 | Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Wenn der Schiri trifft…
… rennt er blitzeschnell zum Mittelkreis und freut sich auf den Anstoß. Schiri, willst du ein Tor erzieln, musst am langen Pfosten du stehn (alte Schiedsrichterregel aus dem bayerischen Bauernkalender, Kategorie „Ungereimtes“, schlecht übersetzt ins Hochdeutsche). Zwei Beispiele, eins aus der Türkei aus den 90ern, eins aus Brasilien aus den 80ern. Was nun genau welches ist, ist leicht auseinanderzuhalten…