Selten war der sich so enervierender Beliebtheit erfreuende Kneipenspruch „Du langhaariger Bombenleger!“ so enervierend naheliegend wie im Fall dieser Knallcharge von einem Juve-„Fan“, der als „lustigen“ Scherz bei der Partie Juventus Turin – Udinese Calcio einen Knallkörper aufs Spielfeld werfen wollte und damit nicht nur Fotografen erschreckte, sondern Leute verletzte. Die um ihn herum sitzenden Juve-Fans waren not amused, richtige KlassenBlockkeile wären angesagt gewesen, wenn die Ordner den Delinquenten nicht aus der aufgebrachten Menge herausgezogen hätten. Ob es für den langhaarigen Bombenleger auch noch Ordnerkeile oder „nur“ Dunkelhaft, Geldstrafe und Stadionverbot gab, ist nicht bekannt…
18. September 2007 | Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Abgeräumt
Gut, so ein Seehunddribbling ist nicht jedermanns Sache, und auch Spielverderber hat es schon immer gegeben. Aber was wohl Uli Hoeness zu diesem humorlosen Abräumer sagen würde…? (Oder ist es nicht eher ein humorvoller Abräumer…?)
18. September 2007 | Le Pissoir,News,Vor 100 Jahren | Kommentare deaktiviert für Das eleganteste Eigentor der Welt
Tja, da kommen selbst die gesammelten Werke von Kaiser Franz, dem Erfinder des Eigentors aus Langeweile, nicht mehr mit… Im Jahre 2005 erfand der Verteidiger Djimi Traoré die einfache Eigentorschraube in der Abwehr des damaligen Champions-League-Siegers FC Liverpool. Aber Undank ist der Welten Lohn: 2006 durfte Traoré zu Charlton Athletic wechseln, heute verteidigt er für den FC Portsmouth. FANartisch meint: Solch einen sportlichen Abstieg hat so ein genialer Erfinder wie Djimi Traoré einfach nicht verdient, oder? Die Reds sind selber schuld, wenn in ihrer Abwehr nun das kreative Moment fehlt.Von dieser gewissen tänzerischen Leichtigkeit ganz zu schweigen…
18. September 2007 | Auswärtsspiel,Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Mehr Sicherheit in den Stadien
Früher war der Fußballplatz noch ein lustiger Kriegsschauplatz… Während sich die „Sportredaktionen“ der TV-Sender heute in Sachen Fernsehbeweis überbieten und als Lobbyisten unter dem Deckmäntelchen der guten alten Doppelmoral Vereinspolitik betreiben, die Sherlock-Holmes-Pfeife immer genüsslich im Anschlag, konzentrierten sich Typen wie Rainer Brandt als Haudegen vom alten Schlag noch auf die schönen Seiten des Fußballs und nahmen den ganzen Zirkus, wie er genommen werden wollte: mit Humor. Der Erfinder des kalten „Schnodderdeutsch“, das uns schon so manchen Abend mit Terence Hill & Bud Spencer oder auch Tony Curtis & Roger Moore superkalt versüßte, zeigte sich auch im Sportstudio oft als Meister der eisekalten Synchronisation… Feuer frei!