Die Live-Performance, der Tritt von Bosingwa gegen Benayoun an der Eckfahne in den letzten Minuten des Premier-League-Topspiels zwischen Liverpool und Chelsea (2:0) an der Anfield Road, war schon eine Parabel für alle Frust-Fouls dieser Welt. Geradezu eine meisterhafte Definition des Begriffs „Frustfoul“ in präziser Körpersprache, wie es der Text „Als Frust-Foul bezeichnet man ein Foul, das sich aus Wut und Ohnmacht über die Erkenntnis der eigenen sicheren Niederlage am Gegner entlädt“ sprachlich nicht besser auszudrücken vermag. Erst der Video-Kunst (Unbekannter Künstler, Galerie des schlechten Geschmacks 2009) gelingt es aber, das Frust-Foul in seiner tragikomischen Verzweiflung artifiziell zu überhöhen. Alles Kunst-Quatsch und Gequatsche? Stimmt! Die wahre Kunst war es nämlich, wie der Schiedsrichter und sein Assistent an der Seitenlinie dieses Foul von Bosingwa an Benayoun überhaupt übersehen konnten, was man noch mal im zweiten und dritten Video bestaunen kann…
Fans des runden Leders haben es manchmal nicht leicht, wenn sie Fußball live im TV sehen wollen. ITV etwa brachte gestern die Everton-Fans mindestens genauso gegen sich auf wie die der Reds… Beim FA-Cup-Derby on Merseyside blieb alles torlos, selbst die Verlängerung von Everton vs Liverpool sah danach aus, als ob der Ball einfach nie im Tor versenkt werden könnte. ITV sah das wohl genauso — und sendete zwischendurch Werbung: ein deutscher Ingenieur im Kampf mit sich selbst, um die beste Erfindung, die beste Technik, zum Wohle des Konsumenten. Den interessierte zu dem Zeitpunkt aber einzig und allein, welcher Liverpooler Club im FA-Cup in die nächste Runde einzieht. Die Entscheidung fiel, als der deutsche Ingenieur… Aber seht selbst!!!
FA-Cup, 4. Runde, 4.2.2009:
Everton vs Liverpool 1:0
Fussball live im TV … mit Werbung
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So ein Linienrichter ist doch leichter von den Beinen zu holen, als man denkt… Dieser wutentbrannte Angriff auf den Linienrichter brachte dem De-Graafschap-Fan jetzt 15 Jahre Stadionverbot und eine saftige Geldstrafe. Der Linienrichter hat Anzeige erstattet… Ein fanatischer und verhängnisvoller wie dummer Rempler, denn der Auslöser, das Winken des Linienrichters bei einem De-Graafschap-Tor gegen den PSV Eindhoven, war keinesfalls eine so klare Fehlentscheidung, wie viele De-Graafschap-Fans dachten. Es war nämlich gar keine Fehlentscheidung, wie man im zweiten Video sehen kann…
Holländische Eredivisie 2008/2009, 20. Spieltag, 1.2.2009
De Graafschap vs PSV Eindhoven 0:3
15 Jahre Stadionverbot für De Graafschap-Fan:
Wenn man einen Linienrichter von den Beinen holt…
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4. Februar 2009 | Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Sliding Tackling Video: Wie man einen Linienrichter von den Beinen holt… (Benfica Lissabon vs Rio Ave)
… ohne dafür bestraft zu werden: Rutschig, flutschig, glitschig, flitschig. In Portugal hat der Regen die Partie Benfica Lissabon vs Rio Ave etwas verwässert. So sehr, dass man in diesem Video bestens nachvollziehen kann, wie der Engländer auf seiner regenverwöhnten Insel einst auf die Fußball-Begriffe „Sliding Tackling“ und „Diving“ bzw. „The Diver“ gekommen sein muss. Die Pointe der feucht-fröhlichen Highlights folgt wie immer ganz zum Schluss: Wie man einen Linienrichter von den Beinen holt…
Portugals Campeonato Nacional 2008/2009, 16. Spieltag, 31.1.2009:
Benfica Lissabon vs Rio Ave 1:0
Die Wasser-Grätsche gegen den Linienrichter
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3. Februar 2009 | Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Mann beißt Ball #1
„Mann beißt Ball“ — komischer Titel für eine neue Serie, die mit „Ballack schießt Taube“ beginnt (siehe Video vom Warmmachen beim FA-Cup-Spiel zwischen Chelsea und Ipswich am 24.1.2009, wo Michael Ballack mit einem Schuss eine Taube trifft). „Mann beißt Ball“ ist die Rubrik für die vielen irren Nachrichten im Fußball, für die immer stärker werdende Tendenz zum klassischen „Mann beißt Hund“ im Journalismus. Für den Overkill an Lustig-lustig-Nachrichten à la Schiedsrichter zeigt Papagei die Rote Karte oder Fußballer hat Sex im Stadion. Letzterer, Dino Drpic, der wegen der spektakulären Sex-Geschichte sogar von Dinamo Zagreb zum KSC in die Bundesliga gewechselt ist (vielleicht ja, weil der Name „Wildparkstadion“ seine sexuelle Phantasie beflügelte?), hatte ja auch nicht Sex mit irgendeiner Frau auf dem Spielfeld zu Zagreb bei angeschaltetem Flutlicht, sondern mit DER Spielerfrau Kroatiens (seiner eigenen): Nives Celzijus. Hier im Video bekommt man einen kleinen Eindruck davon, wie Sex mit Nives (außerhalb eines Fußballstadions) aussehen könnte: