10. September 2009 | Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Schiri, wir wissen wo dein Auto steht? Wenn dem Schiedsrichter der Wagen aufgebrochen wird… (2 Videos)
In Spanien weiß man offenbar auch, wo das Auto des Schiedsrichters steht… In der spanischen dritten Liga konnte man während des Matches Jumilla vs Puente Tocinos Zeuge dieser Spielunterbrechung werden, als ein Wagen über Lautsprecher ausgerufen und der Halter gebeten wurde, mit der Polizei Kontakt aufzunehmen – weil das Auto aufgebrochen worden war. Zur Überraschung von Spielern und Zuschauern unterbrach Referee Madrigal Soria nach der zweiten Durchsage die Partie und leistete der Aufforderung Folge, denn es handelte sich um seinen Audi A4… Dem Schiedsrichter war das Handy aus dem Wagen gestohlen worden, nachdem eine Scheibe eingeschlagen worden war. Nach einer kurzen Spielunterbrechung leitete Madrigal Soria das Spiel zu Ende und fuhr nicht mit Bus und Bahn nach Hause… Ihm zu Ehren spielen wir hier mit dem zweiten Video trotzdem noch mal das gute alte Lied „Schiri, wir wissen wo dein Auto steht“ im neuen Fußballwetten-Remix!
Schiri, wir wissen wo dein Auto steht!
Wenn dem Schiedsrichter der Wagen aufgebrochen wird…
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Gut, „Das schmerzende Ohr“ ist als Fußball-Schauspiel nicht so brillant wie einst die unvergessene Performance von Norbert Meier und Albert Streit beim Theaterfestival in Duisburg, als die beiden die Kopfstoß-Komödie „Die Ohnmachts-Schraube“ ausgesprochen fein choreographiert auf die Aschenbahn des Duisburger Wedaustadions zauberten (noch mal zu sehen in Video 2). Aber dieser Laiendarsteller hier im Video oben zählt zu den Entdeckungen dieses Theatersommers. Seine Technik des simulierten Schmerzes in unmittelbarer Todesnähe ist eine Offenbarung, der sicher auch ein Andy Möller Respekt zollen müsste. Taschentücher raus, wedeln! Ein neuer Star-Simulant hat die Bühne betreten…
Fußball-Schauspiel – großes Theater
Das schmerzende Ohr (Live-Performance, unbekannter Laiendarsteller)
Die Ohnmachts-Schraube (Kopfstoß-Komödie, Norbert Meier vs Albert Streit, Theaterfestival Duisburg)
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Hopp oder Top, müsste es eigentlich heißen, aber da wo Dietmar Hopp sein will, ist oben. Und so heißt es für den Dorfclub TSG mit dem phantasievollen Traditionsnamen 1899 Hoffenheim nur Hopp oder Hopp. Für eine Vielzahl an Fans heißt es längst „Gegen den modernen Fußball“ mit seinen Aktiengesellschaften (der Kurs der BVB-Aktie sank jüngst unter den berühmten Euro und ist damit noch etwas mehr als den berühmten Penny wert), mit seinen Mäzenen und Scheichs, mit seinen Logen und Söldnern, mit seinem Big Business und dem passenden Marketing-Produkt, mit seinen entzerrten Dauerspielplänen und seinem Pay-more-and-more-TV, mit seinen rosaroten Fanartikeln und verkauften Vereinsfarben, mit seinem Transfer-Wahnsinn und immer noch wahnsinnigeren Gehältern und Prämien und Handgeldern, mit seinen Spielerberatern und Spielerfrauen. Dietmar Hopp ist nur ein Faktor im modernen Fußball, so wie ein Konzern wie Volkswagen nur einen Faktor von vielen darstellt. Aber es sind die gewichtigeren, nachhaltigeren Faktoren, die über Erfolg und Misserfolg entscheiden. Erst in der Region, dann in ganz Deutschland. Hopp oder Hopp – für viele Fans relativ „normal“ strukturierter „waschechter“ Traditionsvereine gibt es auch bei der Wahl des Feindbildes nicht viel Auswahl…
Gegen den modernen Fußball: Hopp oder Hopp
WDR sport inside – Die zwei Gesichter des Dietmar Hopp
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So ein mitspielender Torwart ist schon was Feines, im modernen Fußball schon fast Standard, ein Basic, auf das kein Trainer mehr gerne verzichtet. So ein mitspielender Torwart kann das Spiel lesen wie ein Libero, nimmt durch gutes Stellungsspiel und Herauslaufen mit Augenmaß dem Gegner schon eine Vielzahl unpräziser Angriffe weg, 30 bis 40 Prozent der gegnerischen Chancen werden schlicht weggedroschen, weitergeleitet oder aufgenommen. So ein spielstarker Torwart kann bei Rückstand kurz vor Schluss auch noch mal aufs Tempo drücken, fast bis zur Mittellinie aufrücken und die Bälle verteilen, seine Abschläge fürs finale Kick and Rush bis an den gegnerischen Strafraum bringen. Wie das allerdings aussieht, wenn ein mitspielender Torwart nicht die erforderliche Souveränität fürs Mitspielen mitbringt, kann man in diesem Torwartfehler-Video aus Polen sehen: Norbert Jedrzejczyk schießt gegen MKS Kluczbork ein Tor aus 70 Metern, natürlich völlig unbeabsichtigt. Den Namen des armen Kluczbork-Keepers verschweigen wir rücksichtsvoll (die Recherche, immer diese Recherche).
Torwartfehler: Das Jedrzejczyk-Tor gegen MKS Kluczbork
Znicz Pruszków vs MKS Kluczbork 2:0
Video mit Field Recordings von Schadenfreude auf einer Fußball-Tribüne
Fußball gegen einen Stier? Gut, der Stier hier ist auch nicht viel gefährlicher als Gennaro Gattuso, Marco Materazzi, Mark van Bommel, Lorik Cana oder Nigel de Jong. But don’t try this at home! Nicht zu Hause nachmachen, liebe Kinder! Erstens habt ihr daheim eh nicht die passende Stierkampf-Arena für diese Form von Corrida-Fußball rumstehen. Und selbst wenn ihr das auf einer Weide mit Stier, Ochse oder Kuh auf dem Lande nachspielen wollt, fehlen euch in euren Gummistiefeln vielleicht doch die richtigen Moves. Wäre also ein viel zu hohes Risiko, das die Jungs hier im Video ja auch nur für den Sony Twilight Football eingehen, um sich für den Team-Wettbewerb zu bewerben. Oder ist das am Ende wieder alles nur ein Fake fürs virale Marketing…?
Fußball mit Stier
Sony Twilight Football in der Stierkampf-Arena
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