Breaking News / Brechende Neuigkeiten: Nicht ganz unwichtig beim Viertelfinale der WM 2010 ist die Frage, welcher der tollen WM-Schiedsrichter Deutschland – Argentinien pfeift. Jetzt sind die Schiri-Ansetzungen fürs Viertelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika bekanntgegeben worden: Deutschland-Argentinien-Schiedsrichter ist Rawschan Irmatow aus Usbekistan. Obwohl erst 32 Jahre alt, wurde der Usbeke von der FIFA für die Leitung des mit Spannung erwarteten WM-Viertelfinals der DFB-Elf am Samstag in Kapstadt gegen Argentinien angesetzt. Für Irmatow spricht, dass er bereits seit acht Jahren internationale Spiele leitet und bereits zweimal Schiedsrichter des Jahres in Asien wurde (2008 und 2009). Bei der WM 2010 leitete Irmatow bisher bereits das Eröffnungsspiel Südafrika vs. Mexiko (1:1) und auch schon ein Gruppenspiel der Argentinier gegen Griechenland (0:2). Der zweitjüngste Referee der WM hat also schon Erfahrungen gesammelt mit dem Temperament von Maradona, Messi und Co. Mal sehen, ob Rawschan Irmatow Deutschland und Argentinien auch so anpfeifen muss wie Schiedsrichter Massimo Busacca den guten Karagounis im Video oben…?
WM 2010 – die Schiedsrichter-Ansetzungen im Viertelfinale:
02.07.2010 Niederlande vs. Brasilien – Schiedsrichter: Yuichi Nishimura (Japan)
02.07.2010 Uruguay vs. Ghana – Schiedsrichter: Olegario Benquerenca (Portugal)
03.07.2010 Deutschland vs. Argentinien – Schiedsrichter: Rawschan Irmatow (Usbekistan)
03.07.2010 Paraguay vs. Spanien – Schiedsrichter: Carlos Batres (Guatemala)
1. Juli 2010 | Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für adidas vs. Nike (WM 2010, 2 Videos)
Welcher Ausrüster hat bei der WM 2010 in Südafrika die Nase bzw. den Fußballschuh vorn? Während es im Viertelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft danach aussieht, als sei adidas der Konkurrenz von Nike an Teams quantitativ überlegen, besticht der berühmte Nike-Spot zur WM 2010 (siehe Video unten) in puncto Qualität. Einen Tick mitreißender als die adidas-Werbung im Video oben vielleicht, aber das Gros der als große WM-Stars gefeaturten Nike-Protagonisten hat bei der WM nichts Großes gerissen, die Fußballwelt spricht vom Nike-Fluch. Drogba bricht sich erst den Ellenbogen, um dann mit der Elfenbeinküste in der Gruppenphase trotz Manschette rauszufliegen, Cannavaro blamiert sich mit Italien als Weltmeister bis auf die Knochen, was eigentlich nur noch von Franck Ribery und seinen meuternden Franzosen getoppt wurde, die nicht nur in der Außendarstellung unterirdisch abschnitten. Freistoß-Diva Cristiano Ronaldo strich die Segel mit Portugal gegen den von adidas ausgerüsteten Rivalen Spanien zwar nicht heulend, aber in die Kamera spuckend. Körperflüssigkeiten mussten schon fließen, imagemäßig. Und auch Wayne Rooney fand nicht zu großer WM-Form, muss aber trotz Torlosigkeit und höchster englischer World-Cup-Niederlage gegen Germany weder als Platzwart arbeiten noch im Wohnwagenpark hausen.
Durchgebracht ins Viertelfinale hat Nike nur Brasilien und Holland, die die Nike-Credits im direkten Duell nun weiter dezimieren. Und als Nike-Werbestar schwebt gerade mal Robinho so halbwegs in der Erfolgsspur, ist aber weit davon entfernt, DER Topstar der WM zu werden. Fairerweise muss man in Sachen Nike-Fluch aber einräumen, dass einige der ausgeschiedenen und kollektiv blamierten Teams in adidas oder Puma gespielt haben und Nike bei der Auswahl der gesponserten Einzelspieler offenbar kein glückliches WM-Händchen gehabt hat. Und dann wäre da noch Mesut Özil, der zwar nicht in der großen Nike-Werbung auftaucht, aber die WM schon ganz gut gerockt hat. Und adidas? Hier macht’s die Masse der gefeaturten Fußball-Stars, von denen viele schon ganz naturgemäß ausgeschieden sind. Aber auch die Qualität, wenn man an Lionel Messi denkt oder an die vage im Schatten gehaltenen Deutschen, die ja beispielsweise Thomas Müller oder Bastian Schweinsteiger sein könnten und damit zu den Gewinnern der WM zählen. Die Spanier schließen in puncto WM-Form langsam wieder zu Argentinien und Deutschland auf, und auch Kaká lässt manchmal sein Fußball-Genie aufblitzen. Die flächendeckende Breite setzt sich bei adidas durch, und in der Spitze stimmt sogar die absolute Fußball-Qualität im direkten Vergleich mit Nike. adidas vs. Nike – der Kampf bei der WM 2010 scheint entschieden. Der Kampf ums Image geht weiter…
Breaking News beim Fußball-Frühstück von NTV: Michael Jackson wechselt nicht zu Bayer Leverkusen, der Wechsel wurde dementiert… Im NTV-Video zum Versprecher-Wechsel von Michael Ballack zu Jackson kann man noch mal sehen, wie schnell so eine Verwechslung live nach Leverkusen wechselt oder eben nicht wechselt. Michael Jackson wird es so ziemlich egaler sein als Leverkusen und Ballack, aber uns ist das nicht Latte – sondern einer der schönsten Versprecher des deutschen Fernsehens… Gegen den Synapsen-Switch von Fußball zu Musik hilft bei diesen Temperaturen übrigens viel trinken, liebe NTV-Redaktion! Michael Jackson in der Bundesliga wäre allerdings auch zu schön gewesen…
NTV sagt: Michael Jackson wechselt doch nicht zu Bayer Leverkusen…
Michael Ballack verwechselt dagegen doch dahin, weiß NTV-Nachrichten-Versprecher Ulrich von der Osten zu berichten.
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Deutsche Kamera-Technik! Siehe Gabriel Heinze und die Kamera-Kopfstoß-Technik beim Torjubel im Video oben… Naja, aber mal im Ernst: Maradonas Argentinier haben im Duell mit Deutschland im Viertelfinale der WM 2010 natürlich den meisten Respekt vor der deutschen Aufstellung. Gegen Argentinien heißt es nämlich nicht nur „never change a England-pulverizing team“, sondern auch: Das DFB-Team hatte mal ein paar Stunden Freizeit vom Trainingsbetrieb und Spielrhythmus bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika. Chilling und Regeneration für die jungen Wilden, die den deutschen Fans bislang so viel Freude bereitet haben mit ihrem schnellen Kombinations-Fußball, den brillanten Kontern und den tollen Toren. Gegen die Gauchos um Lionel Messi, Veron, Higuain und Co. gibt es also die bewährte Aufstellung Deutschland: Ein relaxter Manuel Neuer im Tor, ein ausgeruhter Philipp Lahm auf rechts, in der Innenverteidigung die tiefenentspannten Per Mertesacker und Arne Friedrich, ein eisgekühlter Jerome Boateng auf rechts außen, davor die bestens regenerierte deutsche Doppel-Sechs mit Sami Khedira und Bastian Schweinsteiger, im offensiven Mittelfeld des Deutschen Fußball-Bundes Die Drei Ausrufezeichen der lockeren Spielkultur, der einzigartige Thomas Müller, der unglaubliche Mesut Özil und Tunnelkönig Lukas Podolski, sowie als einzige echte Spitze der total aggressive, willensstarke und explodierende Miroslav Klose als WM-Torjäger. Mit dieser Aufstellung kann Deutschland Argentinien ein unvergessliches Viertelfinale liefern. Maradona aber hat immer noch am meisten Angst vor dem rechten Fuß von Andreas Brehme, hat manchmal Alpträume von diesem einen Elfmeter in Endlosschleife… Schlaf gut, Diego!
WM 2010, 03.07.2010: Viertelfinale Deutschland – Argentinien (Anpfiff 16 Uhr)
Was Argentinien gegen Deutschland fürchtet…
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Auch die WM 2010 hat jetzt eins… Es wäre das zwischenzeitliche 2:2 für England gewesen, dieses Wembley-Tor von Frank Lampard – wenn der Schiedsrichter und sein Assistent das Lampard-Tor gegen Deutschland so deutlich hinter der Torlinie von Manuel Neuer gesehen hätten, wie die Fernsehkameras es gezeigt haben. Anders als das originale erste Wembley-Tor von 1966 ist der Streitpunkt beim zweiten Wembley-Tor von Lampard bei der WM 2010 genau umgekehrt, dass das Lampard-Tor hätte zählen müssen und eben nicht gegeben wurde. Anders als beim ersten Wembley-Tor bei Deutschland vs. England ist der Streitwert allerdings deutlich geringer: Es ist „nur“ das Achtelfinale zwischen Deutschland und England bei dieser Fußball-Weltmeisterschaft und nicht das Finale – und die Deutschen geben offen zu, was jeder im Video oben noch mal sehen kann: Das Lampard-Nicht-Tor war ein Lampard-Tor, wäre ein Tor gewesen. So ist es ein gewisser anderer Ausgleich, ein kleiner Ausgleich für längst vergangenes, aber nie vergessenes Unrecht…
WM 2010, Achtelfinale, 27.06.2010
Deutschland vs. England 4:1
Wembley-Tor #2 von Frank Lampard
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