Kagawa Shinji, BVB, BVB 09 – nein, das ist nicht Gerd Niebaum, der auf seine alten Tage an der Heimorgel die Schulden von Borussia Dortmund runterspielen muss. Nicht mal der Bruder von Gerd Niebaum, sondern Klaus Neuhaus, der den Kagawa-Shinji-Song auf seine Weise interpretiert. Jeder neue BVB-Song taugt dazu, irgendeinen alten aus dem Kopf zu kriegen, aber dieses inbrünstig vorgetragene „Kagawa Shinji – BVB, BVB 09“ im Video oben geht einem nur schwer wieder aus dem Gedächtnis (vielleicht mit Rubbeldikatz am Borsigplatz und großkreutzscher Bierbetankung). Shinji Kagawa bekommt seinen Song endlich in einer Version, die nicht jeder Fußballer in seiner Karriere zu hören bekommt. Schon das Intro gemahnt an „Zu spät“ von den Ärzten, und dann kommt Klaus Neuhaus erst richtig in Schwung und zündet die Stimmungsrakete, wie es nur Alleinunterhalter können. Das Kagawa-Shinji-Lied der BVB-Fans, wie sie es sich auf der Südtribüne nicht in ihren kühnsten Meister-Träumen hätten vorstellen können. Wer ist schon Pietro Lombardi?
BVB-Lied: Kagawa Shinji
Kagawa-Song interpretiert von Klaus Neuhaus
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17. Mai 2011 | Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für BVB-Meisterfeier: Großkreutz im Dixi-Klo (Video: Kevin Großkreutz meisterfeiert blau in Dortmund)
Wenn Kevin Großkreutz seine ganz eigene BVB-Meisterfeier startet, dann dauert die drei Tage mit Ansage, ohne Bett – aber mit kleinen Boxenstopps auf dem Dixi-Klo… (Video 1) Großkreutz betrunken, denn er hat vom Dortmunder „Gerstensaft genascht“, wie das Reporter-noch-nicht-Legende Steffen Simon kess formulieren würde, und zwar so besoffen vor Freude, dass zwei Ordner den Kevin zum Dixi-Klo führen müssen. Jeder nur ein Großkreutz. Wer kotzt schon gern in der Öffentlichkeit? Und kriegt danach wieder seine Food-Box to go in die Hand gedrückt… Doch der Reihe nach: Im Großkreutz-Interview (Video 2) ploppte sie raus, die gewohnt vollmundige Ansage, die 7. Deutsche Meisterschaft von Borussia Dortmund drei Tage durchzufeiern. Ohne Bett, womit Kevin wohl ohne Schlaf meinte. Keinmal Bubu machen, nur feiern, mit Bier duschen, HumbaHumba täterä. Feierbiest 2.0 mit windschnittiger Sturmfrisur. Mittendrin in den BVB-Fans statt nur dabei. Rubbeldikatz am Borsigplatz und so. Doch immer nur Vollgas mit Druckbetankung, das hält der stärkste Borusse nicht drei Tage durch. Und da ist so ein Dixi-Klo schon besser, als Mutti in die Handtasche zu kotzen. Diskretion hat jedenfalls viel mehr Stil auf so einer offiziellen BVB-Meisterfeier, Alkohol, Vorbild für die Jugend und so. Wenn da nur nicht Arnd Zeigler mit seinem Kamerateam vom WDR immer backstage rumfilmen würde…
BVB-Meisterfeier mit Kevin Großkreutz
3 Tage feiern, zwischendurch betrunken ins Dixi-Klo…
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16. Mai 2011 | Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Klopp-Bierdusche: BVB-Pressekonferenz gesprengt (Video: Bierdusche, Dortmund vs. Frankfurt, PK mit Watzke, Klopp, Daum)
BVB-Pressekonferenz proudly presents: Jürgen Klopp in Bierdusche X – manchmal kommen sie wieder… Nachdem Borussia Dortmund Deutscher Meister 2011 geworden ist, wurde die Klopp-Bierdusche beim BVB mehr als einmal zelebriert, wobei die Variationen in der kollektiven BVB-Bierdusche bei der offiziellen Pressekonferenz nach dem Frankfurt-Spiel gipfelten. Während Klopp seinen Kopf schon vorsorglich mit einer Baseball-Cap schützte, kamen aus dem ungeschützten Haupt von Hans-Joachim Watzke folgende einleitenden Worte zum 3:1 von Borussia Dortmund gegen Eintracht Frankfurt (siehe Video oben): „Ich möchte jetzt erst mal den Frankfurtern sagen, dass mir das persönlich auch sehr leidtut, denn Frankfurt ist ein großer … Jetzt kommt dieser Idiot schon wieder!“ Danach tauchten Mohamed Zidan, Patrick Owomoyela, Neven Subotic, Kevin Großkreutz und Felipe Santana mit riesigen Biergläsern auf, um mit Bier zu duschen, was noch nie mit Bier geduscht wurde: die Pressekonferenz, d.h. sämtliche Offiziellen von Borussia Dortmund. PK gesprengt, Journalisten happy und sich vor lachen fast auf dem Boden rollend – nur Christoph Daum machte den schnellen Schuh und saure Miene zum bösen Spiel. Vielleicht nicht ganz die feine Art, den Eintracht-Trainer bei der Bierdusche völlig außen vor zu lassen… Während Jürgen Klopp seine x-te Meister-Bierdusche lakonisch wegsteckte (siehe Videos) und Aki Watzke die BVB-Pressekonferenz tropfend für beendet erklärte, gab es auch auf Dortmunder Seite Verluste zu beklagen: BVB-Pressesprecher Josef Schneck hatte es bös erwischt. Dortmunder Jungs, Dortmunder Bier – die BVB-Spieler machten keine Gefangenen. Mögen die Medien ihre Fragen später stellen, auf der Meisterfeier…
Bundesliga 2010/2011, 34. Spieltag, 14.05.2011
Borussia Dortmund vs. Eintracht Frankfurt 3:1
BVB-Spieler: Klopp-Bierdusche auf Pressekonferenz
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Wenn die gekränkte Fußball-Seele spricht, dann wird die Zunge das zweite Herz… Selbst die persönliche Daum-Wutrede (Video oben) von Frankfurt hat rhetorisch nicht mehr viel mit früheren Daum-Wutreden zu tun, ist in ihrer repetitiven Redundanz ebenfalls stark abstiegsgefährdet und nicht mehr weit vom naiven Offenbarungseid auf Kindergartenniveau. Wer schreit, hat Recht – und Wiederholung hilft dabei… Nach einem Besuch im Garten von Christoph Daum hätte Journalist (vom Weltsender Hessischer Rundfunk) den neuen Trainer von Eintracht Frankfurt besser verstehen sollen können (wollen). Ob das auch für die Eintracht-Kicker und die bis ins Mark enttäuschten Frankfurter Fans nicht eine Initialzündung im Verständnis gewesen wäre, so ein Besuch im Daumschen Garten, eine Art Freigang aus dem Gedanken-Gefängnis? „Ehrlich gesagt: Ich hatte gar nicht so viel Zeit zu überlegen, Heribert hat mich am Montag angerufen (…) Ich hatte mich über Frankfurt gar nicht richtig schlau gemacht…“ Eine kleine Zeitreise zurück zu den Anfängen von Christoph Daum konterkariert die Wutrede – Daum plaudert im Interview (Video unten) mit Reiner Calli Calmund munter drauflos, wie das Fußball-Schwergewicht es ihm einst in Leverkusen rhetorisch ans Fußball-Herz gelegt hat. Auch wenn die vertrauensvolle Fußball-Seele spricht, wird die Zunge das zweite Herz…
Christoph Daum im Interview
Zeitreise zurück: Von der Daum-Wutrede bis zum Daum-Start
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Nein, das war definitiv nicht die Saison des Hamburger SV – und wird es auch nicht mehr werden… Auch wenn Boxen beim HSV wieder mal für positive Publicity sorgen könnte, hat Wladimir Klitschko vor dem Kampf gegen David Haye mit dem Fußball so gespielt im Hamburger Volksparkstadion, wie die fußballerischen Auftritte des HSV seinen Fans gerne mal einen Schlag ins Gesicht verpasst haben, metaphorisch gesehen, auch wenn einige HSV-Fans immer noch instinktiv zusammenzucken, wenn etwa Paolo Guerrero zur Trinkflasche greift. Immer mitten in die Fresse rein – beim Boxen eins der Ziele (Goals), beim Fußball eher suboptimal, vor allem fürs Opfer. Der neue Marketing-Mann beim Hamburger SV, Joachim Hilke, lernte die berühmte PR-Hölle bei der offiziellen Klitschko-Haye-Präsentation im Stadion kennen (siehe Video), als Wladimir Klitschko mit dem Fußball fotogen jonglieren soll, aber Hilke den Ball ins Gesicht schießt. Einmal, leicht, aber überraschend. Lockert die Stimmung auf, auch wenn’s nicht für einen K.O. reicht, schon gar nicht technisch. Aber Wladimir Klitschko muss gegen David Haye ja nicht Fußball spielen, sondern boxen. Wenn ihn vorher jemand wachkriegt, den David Haye…
In der PR-Hölle: Boxen trifft Fußball beim Hamburger SV
Wladimir Klitschko schießt Joachim Hilke den Ball ins Gesicht…
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