Nein, Maradona-Purzelbaum muss das natürlich heißen, nicht Paradona-Murzelbaum. Solche Witze macht ja sonst niemand mehr außer Helge Schneider, und selbst der nicht mehr lange live on stage, wenn er wirklich seine Abschiedstour todernst meint. Und ja, Lothar Matthäus könnte das locker auch, was Diego Maradona, der echte, da als Trainer in der Weltgeschichte leistet an Offenbarungen. Doch Maradona war ja schon als Spieler ganz weit vorn, vom Fußball-Weltruhm und der nationalen Vergötterung noch einen Hauch weiter vorner als der Lothar aus Herzogenaurach, und nun ist der Diego sogar noch eine Rolle weiter vorwärts. Mehr Rolle geht ja fast nicht, so als Trainerlegende im arabischen Raum. Die Scheichs werden begeistert sein, auch wenn Maradona nur purzelbaumt, wenn kein Tor für die eigene Mannschaft fällt, also wenn die Chance richtig feist danebengeht… FANartisch macht sich nicht lustig über so viel Misserfolg, sondern schreit: Enjoy! Man darf sich selber nicht so schwer nehmen, der Druck muss auch mal raus. Und wenn man schon so viel dicke Dinger aus dem Mund rausgehauen hat in seiner laaaaangen Fußball-Karriere, dann darf man seinem Ärger auch mal ästhetisch wertvoll Luft machen. Mit Abzügen in der B-Note…
Was macht eigentlich Maradona: Purzelbaum
Wie Diego Maradona mit eine Rolle vorwärts geht…
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Und Helmut Schulte so: „Sag mal, Uwe, warum haben wir denn jetzt so’n dämlichen Bauhelm auf?“ Und Uwe Seeler so: „Weil es jetzt um Baufinanzierung geht…“ – ein Dialog für die Ewigkeit, mit einem kleinen Haken. Es gibt bessere Antworten für Uwe Seeler, warum er so einen Bauhelm auf jenem Kopf trägt, der dem Hamburger SV und der deutschen Nationalmannschaft einst so viel Spaß vor dem gegnerischen Tor gemacht hat. Weshalb wir aus der Werbung für die PSD-Bank lieber ein kleines Quiz machen. Und weil dieses Fußballquiz mal wieder zu albern ist, um wahr zu sein, kommt es nicht nur sonntags an den Start, sondern es gibt auch nüscht zu gewinnen. Überhaupt nix. Außer Spaß an der Fußball-Freude und beim Miträtseln: Was sollte Uwe Seeler Helmut Schulte auf seine bescheuerte Bauhelm-Frage eigentlich antworten?
a) „Keine Ahnung. Aber warum liegt hier überhaupt Stroh rum? Und warum hast Du ne Maske auf, Helmut?“
b) „Du, mein Schamane hat gesagt, für die Bundesliga braucht man jetzt nen Helm, dann kann man gar nicht absteigen…“
c) „Aber Helmut, das ist doch wegen der vielen Becherwerfer hier am Millerntor!“
d) „Bauhelm? Das ist ein Blauhelm – in Weiß fürs große Incognito, min Jung. Ich bin hier nämlich auf HSV-Mission, wegen der Relegation auf St. Pauli, sach ich mal!“
(Eigene beste Antworten bitte leise selber denken oder gleich hier in die Kommentare tippen…)
18. März 2012 | Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Torwand entscheidet Schlag den Raab: Alexander verliert Torwand-Schießen (Video: Fehlschuss von Alexander)
Schlag den Raab beim Torwandschießen, die eine Million Euro wartet auf Kandidat Alexander im Fußball-Stechen an der Torwand mit diesem einen riesigen Loch in der Mitte: Stefan Raab muss vorlegen, hat einen Ball mit seinem ersten Schuss reingezittert – nach minutenlangem Abmessen und Maßnehmen, der typischen Raab-Prozedur in diesem Fernseh-Nervenkrimi. Die Torwand wartet nun auf Alexander, der im letzten Spiel doch noch den Raab schlagen will nach später Aufholjagd, das Loch beim Torwandschießen könnte größer nicht sein, der Abstand zur SdR-Torwand nicht leichter, der Fußball ruht auf dem Punkt. Beherzter Anlauf von Alexander, Fehlschuss an die innere Kante der Torwand, der Ball springt seitlich aus dem Loch raus, die Million ist verloren bzw. nicht gewonnen, futsch (siehe Video oben). Dieser Fail an der Torwand geht in die Geschichte von Schlag den Raab ein, und selbst missgünstige Pro7-Zuschauer haben bei dieser TV-Tragödie Mitleid mit einem, der so dicht dran war und beim vermeintlich einfachsten Nerventest so kläglich knapp scheitert. Und da macht das vermeintliche Rumgeeiere von Stefan Raab plötzlich Sinn, der das vermeintlich leichte Torwand-Schießen dann doch ernst genug nahm und dessen Angst vorm Scheitern begründet war. Schließlich hatten beide den längsten Schlag-den-Raab-Marathon hinter sich und konnten keinen einzigen Ball zur Probe mehr schießen um 2 Uhr morgens, bereits 14 Spiele in den Knochen, von denen einige wie „Maiswürmer kleben“ und „Tischtuch wegziehen“ bereits gefühlte Stunden dauerten, während Klassiker wie Tischtennis relativ schnell über die Platte gingen. Tragisches Ende von Schlag den Raab für Kandidat Alexander, der nach seinem Fehlschuss völlig verzweifelt und auf den Boden sank und sein Versagen an der Torwand mit diesem brutal großen Loch nicht glauben konnte, geschweige denn verstehen. FANartisch meint: Kopf hoch, Alexander! Fußball ist nicht immer gerecht und beim Torwandschießen haben schon ganz andere versagt. Wenn auch nicht vor so einem Riesenloch wie bei SdR auf Pro7…
Versagt beim Millionenschuss an der Torwand…
Schlag den Raab: Alexander beim Torwand Schießen mit Fehlschuss zum Mitleiden
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Klar kann Fußball in unterschiedlichen Varianten gespielt werden, worldwide – und es geht hier nicht um Hallenfußball, ein Spiel auf Jackentore mit Drei-Ecken-ein-Elfer-Regel, um Ausbooten, um den Straßenfußballkick mit der platten Blechdose (früher, Kinder, als es das Dosenpfand noch nicht gab…) oder Pausenhof-Duelle mit dem Tennisball. Es geht hier um nicht weniger als die kuriosesten Fußballvarianten der Welt, die von der großartigen Redaktion von „Zeiglers wunderbarer Welt des Fußballs“ zu einem nicht minder großartigen Top-Ten-Ranking aufgelistet und mit Beispielvideos anschaulich dokumentiert wurden. Fußball-Varianten von asiatischen Ball-Hochhalte-Spielen (Chinlore z.B.) und Sepak Takraw, einer Art Volley-Fußballtennis mit Seitfall- und Fallrückzieher-Schmetterbällen aus der Fabelwelt der Martial- und Manga-Arts, über Unterwasserfußball, Motorballing und Matschfußball bis hin zu Elektroschocker-Soccer und Bubble-Football – es ist alles dabei, bis auf die Variante mit den rosa Elefanten. Aber diese Fußballspielart ist definitiv dem Alkoholkonsum geschuldet, jedenfalls dem etwas erhöhteren als bei den anderen Fußball-Varianten. Auf Platz eins – hauchdünn vor den spektakulär komischen norwegischen Varianten Elektroschock-Fußball und Ballon-Fußball – liegt hier noch die lustige japanische Takeshi-Variante des Binocular-Soccer, wo der Ball mit einer Optik aus umgedrehten Ferngläsern immer zu weit weg erscheint, um ihn überhaupt schießen zu können. Jedenfalls für die Zuschauer der echten Realität. Die Fußballer selbst in ihren bunten Ganzkörper-Ringelshirts aka Strampelanzügen haben schon ab und zu den Eindruck, etwas getroffen und gekickt zu haben – wenn auch vielleicht nur irgendeinen Gegenspieler oder Mitspieler. So what – who cares?! Überflüssig zu erwähnen, dass auf drei Tore gespielt wird mit drei Teams gleichzeitig – mindestens… Aber eigentlich hat Norwegen Japan längst mit seinen abgefahrensten, coolsten, lustigsten und skurrilsten Fußballvarianten überholt, und zwar wie es sich gehört mit Elektronik und Plastik. FANartisch meint: Schlage die Konkurrenz mit ihren eigenen Mitteln! (Neuerdings heißt es auch „Schocke die Konkurrenz mit ihren eigenen Schockern“…)
Top Ten: Die kuriostesten Fußballvarianten der Welt
1 Video (ZwWdF – Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs, WDR)
15. März 2012 | Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Mother Danzig rockt den Park (+ Song: Danzig – Mother)
Mother Danzig ist eigentlich eine gute Mutter – wenn sie ihrem Sohnemann nicht gerade die Kappe vom Kopf schießt und dies mit einem satten Vollpieke-Treffer ins Gesicht. O Boy! Mutter Danzig macht keine Gefangenen, so viel steht fest, und die pädagogische Botschaft fürs weinende Kind lautet: Mama kann nicht schießen, Papa filmt schön weiter und ohne Kappe spielt sich’s besser Fußball. Oder wie Udo Lattek sagen würde: Wer hinfällt muss auch wieder aufstehen. Es ist keine Schande hinzufallen – nur liegen zu bleiben… Kinder vergessen und verzeihen schnell, und so kann Mother Danzig beruhigt aufatmen: Der Song im Video unten ist nicht an sie adressiert! Ihr Sohn wird andere Mütter nicht vor sich und seinem Lifestyle warnen müssen, nur weil er mal einen Ball ins Gesicht bekommen hat, auch noch so einen fiesen Plastikball. FANartisch weiß: Hier wächst einer mit Nehmerqualitäten heran, dessen Liebe zum Fußball unerschütterlich ist (jedenfalls unerschütterlicher als das Gehirn).
O Mother! Mama kann nicht schießen…
Eltern-Recordings presents „Harmonie im Stadtpark“
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Song: Danzig – Mother
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