Wer das Sommerloch im Fußball bislang vergeblich gesucht hat, sei beruhigt: Es gab bislang einfach keinen Sommer, aber das Loch ist da, irgendwo da draußen. Fußballverrückte aller Länder vereint, dass die spielfreie Zeit, selbst wenn es Vorbereitungsspiele, Freundschaftsspiele, Testspiele, Benefizspiele, Qualifikationsrunden und prestigeträchtige Turniere im Umfeld von Trainingslagern zuhauf gibt, nach einer Saison und vor dem Start der neuen Saison nur schwer zu überstehen ist, selbst wenn die Fußballdauerberieselung entzerrter Spieltage einem begeisterten Fußball-Fan mit Pokalwettbewerben und Champions und Europa League etc. schon über die Ohren wachsen und zu den Augen heraushängen kann. Oder so. Fußballverrückt ist im Video oben nicht der fußballverrückte Calli, sondern ein britischer Comedian, und was man an Fußball im Fernsehen gucken soll, wird dramatisch gesteigert. Wer so viel Fußball-Verrücktheit in diesem sehr eigenwilligen Stil nur schwer erträgt, für den bringt das zweite Video eine Alternative: Hier wird nicht übertrieben, sondern schlicht zusammengefasst, was genau man mit Fußball im Sommerloch vermissen kann. FANartisch ahnt: Zwischen Übersättigung und kaltem Entzug muss es doch noch etwas anderes geben. Aber was?
Fußball-Sommerloch vs. Fußball-Verrücktheit 1:0
Zwischen Übersättigung und kaltem Entzug…
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Der AC Milan hat gut tanzen, Robinho, Boateng und Co. haben Spaß beim Training, legen eine kesse Sohle aufs Parkett. Kevin-Prince Boateng als Eintänzer der Dance-Session findet alsbald in Robinho seinen Meister, der kleine Brasilianer tanzt alle aus. Der King auf dem Dancefloor legt noch eine Choreo und ein paar Moves nach, Dans op de Deel auf brasilianisch. Die Gegner erzittern vor Ehrfurcht – oder liegen lachend auf dem Boden. FANartisch meint: Fußball muss Spaß machen, gerade auch beim Training. Oder, Felix Magath?
Der Kongress tanzt: Für den AC Milan tanzen Robinho, Boateng und Co.
Disco ist in der kleinsten Hütte…
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Braucht Barca mehr Übersteiger und Haare als Real Madrid? Für den Fall, dass Neymar zum FC Barcelona wechselt für das runde Sümmchen von 60 Millionen, wissen die Katalanen doch gar nicht, wo sie so viele Show-Skills neben Messi, Xavi und Iniesta noch effizient einbauen sollen. Neymar und Barcelona also nur eine Transfer-Ente? Oder glaubt man bei Barca nach dem Abgang von Pep Guardiola wirklich, letzte Saison hätten ausschließlich Übersteiger und Frisur zugunsten von Cristiano Ronaldo und Real entschieden? Fragen über Fragen zu einem Transfer, der vielleicht nie zustandekommt – oder eben doch für die groteske Ablösesumme von 60 Millionen. Welche Skills für Barcelona so pervers viel Geld wert sein könnten, zeigt Neymar mit Iro und Kolibri-Übersteigern im Video oben, das FANartisch mal schnell aus dem Internet-Archiv der allwissenden Müllhalde gefischt hat. Neymar als Abziehbild einer Bewegung zum Show-Boating, die in ihrer brasilianischen Opulenz vielleicht so gar nicht mit der argentinischen Mentalität eines Lionel Messi oder der spanischen Effizienz eines Xavi und Iniesta harmoniert und in Einklang zu bringen ist…
Rekord-Transfer des Jahres: Wechselt Neymar zum FC Barcelona?
Welche Skills kosten 60 Millionen im Fußball?
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Haarausfall? Die Angst des Trainers vor seinen Spielern dreht sich in der negativsten Entwicklung im Fußball eher um Spieler-Revolte und Abschuss, doch Angst vor Entlassung war es nicht, was da im Auge von Luiz Felipe „Phil“ Scolari bei der Pressekonferenz aufblitzte. Die blanke Angst von Trainer-Legende Scolari drehte sich um die Spieler-Dusche, die bei Palmeiras nach dem Gewinn der Copa do Brasil etwas heftiger ausfallen sollte. Extrem autoritäre Trainer kriegen es nach besonderen Erfolgen und Titeln nicht selten doppelt und dreifach um die Ohren – wenn die Spieler sich trauen. Phil Scolari hat das Pech, auf einen hemmungslos euphorisierten Palmeiras-Mob zu treffen, der keine Gnade bei der Spezial-Behandlung der Trainer-Glatze kennt. Nach ausgiebiger Befeuchtung der Glatze durch die frenetischen Hobby-Friseure mit speziell abgestimmer Wunder-Lotion wird ein wenig Zitrone liebevoll in die Fleischmütze massiert. Mit einem Handtuch trocken rubbeln – fertig ist die Glatzen-Spezial-Behandlung für den Mann von Welt, die Haarfollikel-Aktivierung im Palmeiras-Verfahren. Glanz und Gloria umstrahlen die blitz-blanke Glatze für den Rest der Pressekonferenz, die wiederbelebten Haarwurzeln wollen wachsen und sprießen. FANartisch weiß: Fußball – revitalisiert Männer-Kopfhaut seit 1860.
1a Glatzen-Spezial-Behandlung mit Zitrone
Wie die Palmeiras-Spieler die Glatze ihres Trainers pflegen…
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9. Juli 2012 | Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Das Internet und die Fußballspieler: Homepages + Websites, Facebook + Twitter (Video: Fußballer-Werbung für die Homepage)
Fußballspieler, die für ihre Homepages werben müssen, können doch nicht cool sein. Oder? Viele Fußballer haben Websites, die von Agenturen und Beratern gepflegt werden. Und mindestens ebenso viele haben eine „Homepage“ bei Facebook, wo berühmte Fußballspieler von Cristiano Ronaldo bis Lionel Messi mit ihrem Auftritt sämtliche Freunde-, Follower- oder Like-Rekorde brechen. Fußballprofis auf Twitter lassen zwitschern (selbst ehemalige physische Titanen wie Oliver Kahn zur Fußballeuropameisterschaft) oder twittern sich selbst um Kopf und Kragen, verraten der Öffentlichkeit, wie lange sie noch in der Disco gefeiert haben in der Nacht vor dem großen Spiel, dass sie sich gerade einen Quarterpounder with Cheese und Pommes Schranke reingezogen haben, professionell mit einem Liter Bier runtergespült, oder was Spielerfrauchen gerade beim Shoppen ausgegeben hat. Philipp Lahm etwa nutzt Facebook, um seine nächsten neuen Biographien ankündigen zu können, die er vor Karriereende noch veröffentlichen könnte und was da eventuell so drinsteht. Heute ganz alleine an die Türklinke gekommen… Lewis Holtby, David Alaba, Jermaine Jones oder Alexander Baumjohann lassen die Community bei Twitter an ihrem Profi-Leben teilhaben. Football-King of Social Networking bleibt in Deutschland bei Twitter und Facebook natürlich Hans Sarpei, der seine an Höhen und Tiefen reiche Fußballkarriere mit Humor im Internet veredelt. Yohan Cabaye wirbt für seine eigene Fußballspieler-Homepage mit einem Video bei Youtube, das mit nahezu unleserlichen Untertiteln sein fußballerisches und privates Umfeld und seine Perspektive auf Newcastle United mit blitzschnellen Schnitten widerspiegelt. FANartisch weiß: Ohne Image ist alles nichts, aber Image ist nicht alles. Ohne einen Funken Authentizität wirkt das beste Image nur aufgesetzt. Bei Yohan Cabaye glauben wir nur zu gern, dass beides zusammenpasst wie der Wind und das Meer…
Fußballspieler im Internet?
Von Fußballspieler-Homepages, Fußballer-Websites und Auftritten bei Facebook und Twitter
+ Yohan-Cabaye-Video