22. Januar 2014 |
Le Pissoir,
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Schlussmachen für Männer. Also so, dass Männer es verstehen, warum die Frau sich aus ihrer allernächsten Nähe verabschiedet. Liebe erkaltet, Flamme erloschen. Es läuft nicht mehr so gut, things are getting worse. Wie bei einer Trainerentlassung… Schlussmachen für Profis – auch dafür ist die Sprache des Fußballs bestens geeignet, denn sie ist einfach gestrickt und kommt ohne Umschweife auf den Punkt. Jedenfalls ohne allzu große Umschweife… Während eine Frau sich umgekehrt verbitten würde, mit derartigen Vergleichen ins Abseits gestellt zu werden (wobei Mann ihr eventuell ja auch noch das Abseits erklären müsste, womit das Schlussmachen dann wenigstens ein komisches Ende nähme), versteht Mann von Anfang an sehr gut, wie der Hase läuft. Oder besser der Ball. Bevor der Trainer entlassen wird. FANartisch meint: Schlussmachen mit dem eigenen Fußballclub? Das kommt ganz selten vor. Frauen kommen und gehen – der Verein bleibt, ein Leben lang, bis in den Tod. Seltsam, aber so steht es geschrieben…
Die Sprache des Fußballs
„Libero“-Werbung: Schlussmachen für Männer (und Frauen)
1 Video (Quelle: Youtube)
19. Januar 2014 |
Le Pissoir,
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Cristiano Ronaldo mit dem Ball über den Kopf gezogen? Nein, keine reale Halskrause… Spieler auf dem Hals von anderen Spielern übers Spielfeld getragen? Nein, kein modernes Fifa-Rodeo, sondern die üblichen Programmfehler in der großen weiten Fußballwelt von PES 2014. Glitches, Pech und Pannen wie jene im Video oben sind zu schön, um wahr zu sein. Und auch in der Bundesliga würde man sich manchmal unsichtbare Physiotherapeuten wünschen, doch das zählt ebenfalls nur zu den funny Fußball-Fails. Schade! FIFA 14 und PES 2014 haben einiges mehr zu bieten als die wirklich wahre verrückte Fußballrealität…
Funny Fußball-Fails: Glitches, Pech und Pannen
PES 2014 vs. FIFA 14, Programmfehler
1 Video (Quelle: Youtube)
16. Januar 2014 |
Le Pissoir,
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Wenn die bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ (GZSZ) doch nur mal singen würden: „… Ich sehe passives Abseits, aktives Abseits!“ – das wäre ein Spaß. Beim Spiel von Atalanta Bergamo in Neapel wurde im italienischen Pokal nicht nur demonstriert, wie wichtig richtige Schiedsrichterentscheidungen sind in der Frage nach dem passiven Abseits, das aktiv das Spiel beeinflusst, sondern auch, wie fatal richtiges Reklamieren ist, wenn es vom Timing her völlig falsch und überflüssig ist. Mitten im Spielzug zu reklamieren, war noch nie professionell, wenn der Abwehrspieler dabei abschaltet und den Ball aus den Augen lässt. In diesem Fall nutzt der nicht im Abseits stehende Stürmer die Konfusion und den Abpraller vom verlängerten Rücken aka Hintern der reklamierenden Pfeife. Tor, 2:1 für Neapel, die Camorra jubelt mit. Schön dumm, wenn man sich auf den Schiedsrichter verlässt. Dann ist man manchmal verlassen… Alles danach ist so sehr Rudel, Randale und Reklamieren, wie es sich für Italien gehört. Immerhin: Nach dem Gegentor reklamieren ist dann wiederum perfektes Timing…
Passives Abseits, aktives Abseits: Reklamieren für Anfänger
Italien, Pokal, SSC Neapel vs. Atalanta Bergamo 3:1
1 Video (Quelle: Youtube)
15. Januar 2014 |
Le Pissoir,
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Swooosh! Nee, wieder kein Ballon d’Or für den kleenen Neymar. Warum nicht? Nee, ne!? Immer diese Warum-Fragen… This Video puts the „Nee!“ into Neeymar. Or does Neymar put the „Nee!“ into this Video? Doesn’t matter or „Egal!“, wie der Berliner sagt. Dit is völlig wumpe. Latte? Neeee, ooch nich. Wenn Neymar wenigstens die Latte getroffen hätte bei diesem jämmerlichen Elfmeter, er könnte sich „von“ nennen. Baron von Neymar. Zur Erinnerung: Allein die Vorbereitung auf diesen seinen Elfer, das Hinlegen des Balles, das Meditieren, Beten, das noch mal neue Hinlegen des Balles, das den Treffer schon vorab der Oma Widmen, der Anlauf – all das dauerte geschlagene 5 Minuten und gefühlte 20. Und dann das!!! Swooosh! Der Berg kreißt und gebiert ein Mäuslein. Das nennen wir mal Humor. Comedy-Preis statt Ballon d’Or. Dieser Neymar ist schon so ein Komiker…
Kein Ballon d’Or für Neymar
Warum? Darum!
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10. Januar 2014 |
Le Pissoir,
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Kommentare deaktiviert für Hitzlsperger schwul – das Hitzlsperger-Interview
Thomas Hitzlsperger schwul – wer hätte das gedacht? Keine Sekunde zu früh. Die Reaktionen nach dem Hitzlsperger-Coming-out waren so unterschiedlich (heterogen) wie die deutsche Gesellschaft, doch von den meisten Meinungsmachern, Medienprofis und Personen des öffentlichen Lebens wurde sowohl der Zeitpunkt als auch die Aktion selbst über den grünen schwulen Klee gelobt. Und das nicht nur in Deutschland, sondern vor allem auch im zivilisierten Ausland. Von vielen offen denkenden, nicht-homophoben Fußballfans ganz zu schweigen, weltweit. Erste Reaktionen auf das Outing Hetero-Coming-out der kompletten FANartisch-Redaktion, sie sei leider stock-hetero und könne mit trendigem sensationellen Schwulsein leider kein bisschen dienen, fielen dagegen etwa so aus wie im Video oben. Ernüchternd, dass man mit so viel stinknormaler langweiliger Heterosexualität kein bisschen Aufmerksamkeit mehr erregen kann für die gute Sache, von „Verständnis“ und „Diskussion“ ganz zu … schweigen. Hätten wir mal besser geschwiegen. Wir werden unser völlig überflüssiges, unmotiviertes Geständnis, auf Original-Frauen mit Mumus und Boobies zu stehen, noch bereuen, so viel steht fest. Thomas Hitzlsperger (schwul) macht dagegen in seinem schwulen Interview am Ende seiner aktiven Fußballkarriere eine gute schwule Figur und betont, sogar hart schießen zu können – obwohl er schwul sei. FANartisch meint: Schwuler Pass? Für uns bleibt ein Fußballer in erster Linie ein Fußballer, ganz egal, welche Hautfarbe, sexuelle Ausrichtung und Konfession oder Nicht-Konfession. Wir haben schlichtweg keine Lust, das in Texten über Fußball zu thematisieren. Warum sollte ausgerechnet der Fußball kein Spiegel einer offenen Gesellschaft mit klar definierten Menschenrechten sein? Aber wir werden das wohl nie verstehen. Wir kriegen ja nicht mal das mit dem richtigen Timing für unser Hetero-Coming-out, äh, Hetero-Staying-in hin. Vielleicht hätten wir einfach bis zu unserem Blogger-„Karriere“-Ende warten sollen…*
Das schwule Hitzlsperger-Interview:
Hitzlsperger schwul – das Hitzlsperger-Interview
1 Video (Quelle: Youtube)
*PS: Wir warten jetzt übrigens fieberhaft auf den ersten Profi-Fußballer, der sich traut, in einem Medien-Fragebogen als Hobby „Lesen“ anzugeben. Gerne erst mal auch nach dem Karriere-Ende, wenn’s sein muss…