FANartisch: Le Pissoir

27. Oktober 2014 | Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Fußball-Trainer und Spieler: Berufsrisiko hoch und höher

Fußball-Trainer und Spieler: Berufsrisiko hoch und höher


Fußball-Trainer – ein Beruf voller Risiken und Kriegsschauplätze. Ständig unter kritischer Beobachtung und Beschuss in den Medien und sogar in seinem natürlichen Lebensraum am Spielfeldrand gefährdet wie kein Zweiter… Kein Wunder, dass es für den Job des Fußball-Trainers nur unter höchsten Beiträgen und Prämien möglich ist, dieses Berufsrisiko zu versichern, wenn man sich mal das Video oben und den Fall Uwe Rösler ansieht: Der Coach bräuchte zwar dringend eine Berufsunfähigkeitsversicherung, doch wo ein Johnny Russell sein Tagewerk vollbringt, da wächst kein Gras mehr. Dieser Grätsch-Mechatroniker lässt nur ungern was stehen, bevor seine Schicht nicht beendet ist. Da schütteln selbst provisionsgeilste Versicherungsmakler nur noch mit dem Kopf…

Nicht viel besser sieht es bei Fußball-Profis wie Martin Vingaard aus, wenn im Training das sogenannte „Barren“ auf dem Plan steht. Nachdem diese brutale Technik im Pferdesport geächtet wurde, hält sie nun einen triumphalen Einzug in die Trainingslehre des Fußballs – sehr zur Freude von Feinmotorikern wie Martin Vingaard und der Mannschaftsärzte. Um die Agilität und Sprungkraft zu verbessern, setzen viele Übungsleiter auf die Methode im Video unten – für die Schienbeine einiger Spieler eine markerschütternde Malträtierung erster Kajüte…

Hohes Berufsrisiko für Trainer und Spieler
Welche Hürden es für eine günstige Berufsunfähigkeitsversicherung im Fußball gibt…
2 Videos


24. Oktober 2014 | Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Return to Sender oder: Zurück zum Absender (auf Österreichisch, Marc Janko)

Return to Sender oder: Zurück zum Absender (auf Österreichisch, Marc Janko)


Return to sender… Okay, komplett die Annahme zu verweigern, war Marc Janko bei seinem ersten Tor in Australien (Australia, nicht zu verwechseln mit Austria, Österreich) für Sidney nicht möglich, aber der Österreicher konnte den Ball immerhin umgehend zum Absender zurückschicken. Der allerdings schien von dieser Eilzustellung wenig begeistert zu sein. Die Retoure kommt als postalisches Dilemma halt nicht bei jedem gut an… (Und gerade Torhüter sind da etwas speziell.)

P.S.: FANartisch giggelt „Was für ein Bumerang!“ *giggel*

21. Oktober 2014 | Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Elfmeter, Fünfmeter, Sechsmeter in Mannheim

Elfmeter, Fünfmeter, Sechsmeter in Mannheim


Elfmetertöter in Mannheim. Der Torwart als Elfmeterkiller in Zeiten seiner technischen Reproduzierbarkeit. 11 Meter, 5 Meter, 6 Meter, 90 Meter… Der Countdown bis zum endgültigen Verschießen der Elfmeter-Chance ist brutal für den VfR Mannheim im Heimspiel gegen den SSV Ulm. Und noch brutaler vor dem Hintergrund, dass der Countdown nur wenige Sekunden bis zum Konter-Tor der Ulmer weitergeht, direkt nach dieser spektakulären Szene, zum 1:0 Auswärtssieg für Ulm und um Ulm herum. Einmal übers gesamte Spielfeld ins Tor der Mannheimer, irgendetwas zwischen 90 und 120 Meter im Rhein-Neckar-Stadion. (Nicht, dass wir nicht recherchieren wollten. Da die genauen Spielfeldmaße via Google und Co. nicht rauszukriegen waren, mussten wir mit dem Platzwart in Mannheim ein Bier trinken gehen, haben es aber wieder vergessen…) So ist nur Fußball.

Elfmeter, Fünfmeter, Sechsmeter in Mannheim
VfR Mannheim vs. SSV Ulm 0:1
1 Video (Quelle: Youtube)

19. Oktober 2014 | Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für Calhanoglu: Interview im Sportstudio (Hakan Calhanoglu erzählt alles, egal)

Calhanoglu: Interview im Sportstudio (Hakan Calhanoglu erzählt alles, egal)


Wenn sich ein junger Fußballer um Kopf und Kragen redet: Neu-Leverkusener Hakan Calhanoglu hat nicht nur „Krankschreibung gemacht“, sondern auch Interview mit der Katrin Müller-Hohenstein beim Sportstudio im ZDF. Im kuriosen Calhanoglu-Interview redet der türkische Nationalspieler über seine „Krankheit“ und offenbart dabei seine „Naivität“ oder „Dummheit“ („Somit stand ich einfach dumm da!“), sich krankschreiben zu lassen, um vom Hamburger SV nach Leverkusen wechseln zu können. Der damalige HSV-Manager Oliver Kreuzer habe ihm den Wechsel versprochen, und Calhanoglu habe seinen Vertrag in Hamburg nur verlängert, um Kreuzer starkzumachen, der ihm allerdings bereits einen Wechsel versprochen habe. Calhanoglu sei sehr enttäuscht von Kreuzer, würde ihm aber Guten Tag sagen, egal, ihn grüßen, egal, denn er sei ja nett und nicht krumm. Oder so. Egal…

Im zweiten Teil des Interviews wird es um den Disco-Besuch mit Pistole und Schießerei mit dem damaligen Nationalspieler Gökhan Töre (Ex-HSV) in Istanbul gehen, darum wie Hakan Calhanoglu hinter dem Sofa lag und bedroht wurde – „Und dann … egal“ (Calhanoglu), „Jaja, nicht egal!“ (Müller-Hohenstein) – und dann … Ach, wirklich egal, wenn einer so wirr daherredet über Drogen und eine Disko-Schießerei. Das muss man selbst gesehen haben, das Video muss man selbst sehen, dieses extrem offene Interview von Calhanoglu, mit dem er sich, seinem Spielerberater und seinem neuen Verein Bayer Leverkusen keinen Gefallen getan hat. Auch ein Rudi Völler wird einsehen müssen, dass nicht alle Mittel und Aktionen auf dem Transfermarkt von Erfolg zu rechtfertigen sind, koste es, was es wolle… Fazit Calhanoglu: „Über meine Karriere jetzt hab ich mir keine Gedanken gemacht.“

PS: Das Calhanoglu-Sportstudio-Interview in voller Länge gibt es jetzt auch hier in der ZDF-Mediathek.

Das Calhanoglu-Interview im Sportstudio
Wie Hakan Calhanoglu im Aktuellen Sportstudio (ZDF) keine Fragen mehr offenlässt…
1 Video (Quelle: Youtube / ZDF)

17. Oktober 2014 | Le Pissoir,News | Kommentare deaktiviert für 3in1: Der schlechteste Schiedsrichter der Welt, die dümmste Rote Karte der Welt, der kurioseste Elfmeter-Pfiff der Welt

3in1: Der schlechteste Schiedsrichter der Welt, die dümmste Rote Karte der Welt, der kurioseste Elfmeter-Pfiff der Welt


Crystal Blue Persuasion? Was auch immer den Schiedsrichter in Honduras in dieser „Situation“ geritten hat, für diese „Aktion“ des Torwarts die Rote Karte und Elfmeter zu geben, Pfeife, die er nun mal ist, es war der ganz miese Stoff. Für das Tätscheln eines Hinterns zeigt der schlechteste Schiedsrichter der Welt dem in freundschaftlicher Absicht ruhig tätschelnden Torwart Junior Morales von C.D. Marathon die dümmste Rote Karte der Welt, gleich nach dem lächerlichsten, peinlichsten und kuriosesten Elfmeter-Pfiff der Welt. Das begünstigte Team von Real Sociedad nimmt dieses Elfmeter-Geschenk zwar peinlich berührt an, verschießt aber vor lauter Schreck und Fremdscham. Der so brutal hart krankenhausreif getätschelte Spieler fiel zwar nach dem brachialen Hinterntätschel-Anschlag nicht um und konnte auch das Spiel zu Ende bestreiten, musste aber direkt nach Schlusspfiff mit Verdacht auf Streicheleinheiten auf der Intensivstation des Diddl-Maus-Memorial-Hospitals in Tegucigalpa isoliert werden. Die Elite-Ärzte aus dem besten Rettungshubschrauber-Team von Honduras konnten noch Stunden nach dem Transport nicht darüber reden, nicht mal mit der BILD-Zeitung. Der einzige O-Ton, den FANartisch exklusiv bekommen konnte, stammt deshalb von einem der Balljungen: „Unglaublich!“

3in1
Der schlechteste Schiedsrichter der Welt
Der kurioseste Elfmeter-Pfiff der Welt
Die dümmste Rote Karte der Welt
1 Video (Quelle: Youtube)

« Vorherige Artikel - Nächste Artikel »